Mar 21 2009
Zurück zum Ursprung der Dinge
Gestern bin ich mal wieder durch unseren Thalia Buchladen hier gegangen und mir fiel richtig auf, was es inzwischen für eine Unmasse von Büchern zum Gesetz der Anziehung gibt.
Auch im Internet sind die einschlägigen Blogs, Foren und esoterischen Webseiten zum Thema Wunschverwirklichung dermaßen ins Kraut geschossen, dass man manchmal gar nicht mehr weiß, wo man anfangen oder weitermachen soll.
Ich glaube es ist Zeit, sich mal wieder auf den Ursprung der Dinge zu besinnen. Auch mein kürzlicher Artikel ‘Wie man in einer Rezession richtig Erfolg hat’ weist schon darauf hin, dass wir jetzt - in jeder Hinsicht - meines Erachtens in einer Periode der Besinnung auf das Wesentliche leben.
Müll
Es ist zwar sehr schön, in einem nie gekannten Überfluss zu leben - aber wir dürfen uns eben auch nicht zumüllen lassen, und genau das passiert gerade mal wieder. Wenn wir zuviel Auswahl haben verlieren wir den Überblick und verzetteln uns.
Versteh mich nicht falsch : ich bezeichne die Unmenge an Büchern, CDs, Programmen und Webseiten zur Anleitung für ein glückliches Leben nicht als Müll - im Gegenteil, wir sollten uns das Thema unbedingt aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven ansehen, unsere Auswahl treffen und dann mit dem weitermachen, was uns hilft.
The Secret - welches Geheimnnis?
Richtig angefangen hat das alles ja mit ‘The Secret’; ich halte den Film The Secret - Das Geheimnis übrigens für sehr viel besser als das Buch, auch wenn das Konzept vom Gesetz der Anziehung da nicht ganz umfassend dargestellt wird - siehe meinen Artikel Wo ‘The Secret’ in die Irre führt.
Aber der Film dient doch sehr gut dazu, eine breite Öffentlichkeit auf das Prinzip des Gesetzes der Anziehung aufmerksam zu machen. Heute verlieren wir uns aber so in den verschiedenen Techniken der Umsetzung, dass der Kern der Dinge fast schon wieder zum ‘Geheimnis’ für wenige Eingeweihte wird.
Dieser Kern wurde m.E. von Paul J. Meyer am prägnantesten zusammengefasst :
“Alles was Du …
- dir klar vorstellen,
- leidenschaftlich wünschen,
- aufrichtig glauben,
- und wonach Du begeistert handeln kannst …
… muss unweigerlich geschehen.”
Das habe ich schon auf meiner Seite ‘Das Gesetz der Anziehung’ ganz zu Anfang gesagt.
Wir vergessen immer wieder, dass wir in einer übereinstimmenden Welt leben, in der ich tatsächlich als Geburtsrecht die Möglichkeit habe, meine Realität so zu gestalten, wie ich es möchte … aber jeder andere hat dieses Recht und diese Möglichkeit eben auch !
Und es genügt nicht, sich einfach nur seine ideale Welt vorzustellen, damit sie sich für uns manifestiert.
Unsere eigenen bewussten Absichten dürfen nicht mit denen anderer Leute kollidieren, sondern müssen auch zu ihnen passen : wir sind - zum Glück - nicht alleine auf diesem Planeten.
Wissen wir immer, was wir wollen?
Manchmal widersprechen wir uns in unseren Absichten ja sogar selbst. Darüber hinaus spielen unbewusste Denkmuster eine Rolle, die wir nicht bewusst in unsere Pläne einbeziehen können - und manchmal hat die Welt einfach andere Pläne für uns.
Wir müssen uns in einer Welt der übereinstimmenden Realität, die wir miteinander teilen, auf einen gemeinsamen Nenner einigen!
Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, morgen eine Übersetzung für dich zum Preis von € 200 machen zu wollen, dann wird das sehr wahrscheinlich auch passieren, wenn du auch etwas ins Englische übersetzen und € 200 dafür bezahlen willst.
Aber wenn du nur € 100 dafür bezahlen willst wird das schon unwahrscheinlicher; und wenn du überhaupt keine Übersetzung haben willst ist die Chance der Manifestierung meines Wunsches fast unmöglich. Die bloße Vorstellung hilft mir da also nicht.
Alles muß passen
Wir müssen in allen Bereichen unseres Lebens erst Übereinstimmung finden, damit etwas passiert - und das braucht meistens etwas Zeit.
Aber wir leben ja in einer ‘Instant Society’ : wir wollen alles, und das sofort.
So funktioniert das aber nicht. Wir vergessen, dass das Leben eine Reise ist, nicht ein Ziel. Wir müssen alles erst lernen, uns konsequent mit einer Sache beschäftigen, Gewohnheiten bilden, Fähigkeiten entwickeln, Überzeugungen und Einsichten gewinnen und vor allem in unsere beabsichtige Richtung tätig werden, uns in Bewegung setzen … bis Umstände, Gelegenheiten und Ereignisse für uns und unsere Umgebung richtig sind.
Eine der besten Methoden dafür, die ich kenne und auch selbst benutze, ist übrigens das deutsche Master Key System von Helmar Rudolph und Franz Glanz.
Das Schöne dabei ist, dass es so immer klappt : das Universum ist so eingerichtet, dass es uns immer helfen will mit unseren Absichten, nie schaden.
Wir sollten nur aufpassen, dass wir uns mit unseren Absichten nie in den eigenen Fuß schießen.
Das ist das Geheimnis; das ist der Seelenzustand, in dem es uns gut geht - wenn wir uns dessen bewusst sind.




Liebe Berend, ich habe mir damals schon von Dir den schönen Spruch von Paul J. Meyer auf einen Klebenzettel geschrieben und klebe ihn in meinem Terminplaner immer eine Woche weiter, damit ich ihn immer wieder verinnerlichen kann.
Danke für Deine guten Tipps.
Herzliche Grüsse und einen wunderbaren selbsterschaffenen Sonntag,
Martina Florenz aus L.E. (Leipzig)
Lieber Berend,
in unserem doch oft recht hektischen Alltag ab und zu anhalten, um zu überprüfe, was wir wirklich wollen, sehe ich als unabdingbar, um nicht “ferngesteuert” zu agieren.
Sollten uns unsere Wünsche und Ziele nicht laufend präsent sein, um bewusst angesteuert und gegebenenfalls korrigiert zu werden? Auch um zu vermeiden, in alte Muster zu verfallen und damit alte, bekannte Ergebnisse zu erzielen? Und unsere Absichten zu erkennen und auch zu sehen, wenn wir nicht in der Selbstliebe sind, sondern drauf und dran, uns selbst zu schaden.
Danke für den Spruch von Paul J. Meyer, der mich sicherlich in den kommenden Tagen begleiten wird und den ich für meine eigene Zielarbeit “einspannen” will.
Liebe Grüße aus Wien,
Fanouria
Lieber Berend,
Du “forderst” zu recht Quellenstudium, verweist auf die Originale “The Secret” und MKS.
Trotz alledem finde ich auch Sekundärliteratur ganz hilfreich.
Vor allem DEINE Interpretationen und Anmerkungen.
Dafür ganz herzlichen Dank!
Liebe Grüße,
Ulf