Jan 09 2009
Wie sich deine Absichten manifestieren
Na, wie stehts mit deinen guten Vorsätzen für dieses Jahr? Hast du mit dem Rauchen aufgehört? Gehst du jetzt ins Fitness-Studio? Nimmt dein neues Geschäft schon Gestalt an? Macht es Spass?
Ob zu Neujahr oder irgendeinem anderen Zeitpunkt im Leben - fast immer haben wir Absichten, Pläne und Wünsche, die wir verwirklichen wollen; in den seltensten Fällen finden wir sie jedoch so erstrebenswert, dass wir uns gezielt und nachhaltig für ihre physische Umsetzung besonders anstrengen. Meist sind solche Veränderungen ja eher eine unbequeme zusätzliche Belastung und oft müssen wir dafür liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben.
Dann ist das Scheitern schon vorprogrammiert; wirklich etwas ändern wirst du nur, wenn du absolut musst oder wenn du es wirklich aus ganzem Herzen willst. Verschwende also nicht deine Zeit : wenn du für deine Absichten gefühlsmässig keine ehrliche Begeisterung aufbringen kannst, ändere deine Absichten oder lass es ganz sein.
Aber nehmen wir mal an, du hast einen tollen Wunsch und möchtest ihn jetzt unbedingt verwirklichen - wie geht das vor sich? Steve Pavlina beschreibt das sehr gut in seinem Artikel ‘How Intentions Manifest’.
Wie fängt man an?
Was passiert danach?
Wie kannst du verfolgen, ob es klappt oder nicht?
Der Prozess von der Absicht bis zur konkreten Manifestierung lässt sich in folgende fünf Abschnitte einteilen :
1. Die Absicht entwerfen und erschaffen
Zuerst musst du deine Absicht klar entwerfen und formulieren. Das ist ein rein mentaler Vorgang, man nennt das Visualisierung; dafür setzt du dich still hin, entspannst dich und konzentrierst dich auf deine Absicht. Du stellst dir vor, wie toll dein Leben ist, wenn du deinen Wunsch verwirklicht hast - in allen Einzelheiten, in Farbe, in Stereo, 3D … zieh alle Register, die du zur Verfügung hast und fühle, erlebe deine Begeisterung.
Wiederhole das so oft wie möglich; du kannst diese Visualisierung physich unterstützen, indem du dir regelmässig schriflich Notizen machst, Bilder oder Fotos gut sichtbar an einer Pinnwand anbringst, Informationen einholst … alles, was dich häufig an deinen Wunsch erinnert, so dass du dich damit beschäftigst. Kümmere dich nicht darum, WIE der Wunsch sich manifestieren soll : damit engst du nur deinen Spielraum ein; WAS du dir wünscht und wie du dich dabei fühlst ist das einzig wichtige Thema hier.
Die Saat ist jetzt im Boden, du hast deine Absicht erschaffen; sie existiert jetzt ganz real auf der mentalen, unsichtbaren Ebene und sie muss nur noch an die Oberfläche ins Licht wachsen; du darfst erwarten, dass das auch geschieht, wenn du diese Saat jetzt eine Weile wässerst, düngst und nicht am wachsen hinderst.
2. Die erste Spiegelung
Innerhalb von ein bis drei Tagen, spätestens nach einer Woche erfolgt normalerweise schon eine erste Spiegelung deiner Absicht in der physischen Welt, eine Art Bestätigung und erstes Anzeichen, dass deine Absicht jetzt bearbeitet wird. Du solltest bewusst nach diesen Anzeichen Ausschau halten und sie als solche registrieren, sonst werden sie schnell als ‘komischer Zufall’ abgetan; das ist aber die viel beschriebene Synchronizität, die durch das Gesetz der Anziehung entsteht.
Wenn du z.B. die Absicht hast, dir einen gelben Ferrari Spider anzuschaffen, wirst du plötzlich dauernd gelbe Autos sehen, oder Ferraris (meistens sind sie rot), oder Cabrios, oder tatsächlich einen gelben Ferrari Spider beim Händler in der Stadt.
Je mehr du darauf vertraust, dass deine Absichten sich jetzt verwirklichen und je mehr du erwartest, dass sie physisch in deinem Leben auftauchen, desto schwächer fällt diese Spiegelung aus, sagt Steve - wohl deshalb, weil du sie dann weniger brauchst.
3. Die Ruhe vor dem Sturm
Diese Spiegelungen hören schnell wieder auf und jetzt folgt eine Pause, in der tage- oder wochenlang erstmal gar nichts passiert. Das ist die schwierigste Phase, in der viele Leute ihre Absichten wieder aufgeben, weil es scheinbar nicht klappen will mit der Manifestierung.
Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm - ganz entscheidend ist jetzt, deinen Wunsch klar im Visier zu behalten, deine Absicht weiterhin entschieden zu verfolgen und vor allem, keine widersprüchlichen Gedanken aufkommen zu lassen.
Damit torpediert man nämlich seine ursprüngliche Absicht und zerstört sie. Zweifel wie ‘Wird das wirklich klappen?’ oder ‘Vielleicht sollte ich mir doch einfach einen VW kaufen’ schaffen das sehr schnell. Du musst einfach wissen und ohne Zweifel erwarten, dass dein Wunsch nach einem gelben Ferrari legitim ist und seine Manifestierung in deiner Garage schon in Bearbeitung ist.
4. Die Reaktion
Dann kommt die eigentliche Reaktion auf deinen Wunsch. In dieser Phase geht es um die endgültige physische Umsetzung deiner Absicht und sie dauert oft Monate, manchmal Jahre - je nachdem, wie gross der Abstand zwischen deinem Standort und deinem Wunschziel ist. Wenn du jetzt schon einen Porsche fährst ist es nicht so weit zum Ferrari, als wenn du im Moment noch in einem VW herumgondelst.
Diese Reaktion kommt meistens in Form von Ideen, Gelegenheiten und Hilfsmitteln. Zuerst hast du normalerweise jede Menge Ideen, die mit deinem Wunsch zu tun haben. Du hast plötzliche Einfälle oder du triffst unerwartet Leute, die dir weiterhelfen. Oft lässt sich das ganz schnell, direkt und einfach nutzen, um deinem Ziel ein Stück näher zu kommen. Jetzt gilt es, diese Ideen umzusetzen und Gelegenheiten wahrzunehmen.
Manchmal sind aber auch Zwischenstationen als Hilfsmittel nötig, um deinen Traum zu verwirklichen - mehr Geld vielleicht, ein Firmenwechsel oder ein Umzug in eine andere Stadt. Es ist immer noch wichtig, deine Absicht klar im Visier zu haben und zu pflegen, aber du siehst jetzt den Fortschritt und es ist nicht mehr so schwer, die Eigendynamik des Prozesses in Bewegung zu halten. Nicht nachlassen also.
5. Die Manifestation
Letztendlich geht dann alles relativ glatt, bis dein gelber Ferrari Spider in der Garage steht; das anfängliche Puzzle der Ideen, Gelegenheiten und Hilfsmittel ergänzt sich bald ohne viel Mühe zu einem deutlichen Bild, das dir dann ganz normal und selbstverständlich erscheint. Tatsächlich passiert es oft, dass du dich gar nicht mehr bewusst daran erinnerst, dass dir das Auto früher einmal als grosser, noch unerreichter Traum nur vor Augen stand und nicht in der Garage.
Wenn du diesen Prozess mit dem Gesetz der Anziehung noch nie bewusst bis zum erfolgreichen Ende durchgemacht hast kann es sehr frustrierend sein, sich nicht lange genug auf seine Absicht konzentrieren zu können, sondern immer wieder schnell in alte Denkgewohnheiten zurückzufallen.
Eins ist mir jedenfalls klar geworden : die Verwirklichung deiner Wünsche hat nichts mit harter Arbeit zu tun, sondern ist eine geistige Disziplin. Alle Aktivität im Zusammenhang damit erscheint dir nicht als Mühe, sondern geht dir leicht von der Hand.
Das Gesetz der Anziehung
Absolut entscheidend ist, deine Wünsche mental klar im Blickpunkt zu halten und ihre Verwirklichung als selbstverständlich zu betrachten. Über das Gesetz der Anziehung muss die Natur sie nämlich bei genügend Pflege materialisieren - das ist Gesetz und und du kannst mit Fug und Recht annehmen, dass deine Wünsche von Anfang an zur Realität gehören.
Das Gesetz der Anziehung bringt dir zielsicher die äusseren Umstände im Leben, die mit deiner vorherrschenden geistigen Einstellung übereinstimmen. Du kannst nicht den ganzen Tag lang nörgeln und zweifeln und dann erwarten, harmonische Zustände zu erleben, nur weil du abends mal ein gutes Buch liest.
Diese vorherrschende Einstellung kannst du dir nur mit viel Übung und Disziplin erwerben; ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit dem Loslassen von der Tages-Aktivität und der Konzentration auf eine bestimmte Absicht - zum Glück habe ich aber vor einiger Zeit Helmar Rudolphs Master Key System entdeckt : ein Kursus über 24 Wochen, der dieses Problem besonders zu Anfang berücksichtigt.
Vielleicht gehört geistige Disziplin zur schwersten Arbeit des Menschen überhaupt, deswegen machen sich viele nicht die Mühe … aber wer nicht sät kann auch nicht ernten.
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Sehr interessant, mal etwas ueber das sogenannte “Secret” in Deutsch zu lesen. Ich bin seit Jahren sehr begeistert von der Idee und vollkommen ueberzeugt, dass etwas an diesem nun ‘weitaus bekannten Geheimis’ dran ist. Ein Teil der scheinbar schwer zu verstehen ist, ist die Tatsache, dass wir uns immer wieder Dinge wuenschen, die wir letztendlich nicht wirklich wollen. Im Unterbewusste hat man doch ganz andere Wuensche, die man sich mit materiellen Dingen erfuellen will - so aber leider nie erfuellen kann.
Ich will ein neues Auto. Ja, ich weiss sogar die Marke und Farbe. Aber warum, weiss ich nicht. Vielleicht weil meine Freunde das gleiche Auto haben oder weil ich eine Werbung gesehen habe, die mir vormacht, dass das Auto mir etwas gibt. Etwas, was ich in meinem Leben erfuellt haben will wie z. B. Luxus, Sicherheit oder Spass. Ich glaube nicht, dass das Universum ein Katalog ist, den man aufschlaegt und sich alles bestellt was man will. Ich glaube allerdings, dass gewisse Verlangen durchaus befriedigt werden.
Zum Beispiel hatte ich ein grosses Verlangen, eine gute Beziehung zu finden. Ich war es satt, von einer schlechten Beziehung zur naechsten zu huepfen. Ich zog sogar in ein anderes Land um meiner typischen Umgebung zu entkommen. Dort angekommen malte ich mir aus, welche Eigenschaften der Mann haben sollte, den ich gerne kennenlernen wollte. Ich wusste vorher schon immer was ich nicht wollte, aber erst dann stellte ich mir genau das vor, was ich wollte. Ich lernte am selben Tag (ehrlich) einen Mann kennen, mit dem ich jetzt noch (7 Jahre spaeter) zusammen bin und wir sind immer noch verliebt wie im ersten Jahr - etwas, was mir niemals vorher passiert ist und ich habe viele Beziehungen durchlebt… Im Nachhinein aergere ich mich nur, dass ich das nicht schon frueher gemacht habe. Ich habe es allerdings dem Universum ueberlassen, mir einen Mann zu schicken der mir alles das gibt, was ich brauchte.
Was ich damit sagen moechte ist, dass man sich nicht auf ein ganz bestimmtes Produkt oder eine Person die man schon kennt konzentrieren soll, sondern dass man sich auf das konzentriert, was man wirklich will. Also wenn ich ein Auto moechte, dann eins, das zuverlaessig ist, Sicherheit fuer mich und meine Beifahrer bietet und sportlich aussieht… Das Universum bringt mir dann eine Gelegenheit an dieses Auto heran zu kommen. Vielleicht gewinne ich es oder ich lerne jemanden kennen, der mir ein Auto verkauft, welches all diese Wuensche erfuellt. Und weil ich mich nicht auf ein bestimmtes Auto konzentriere, bekomme ich ein Auto, das wirklich gut zu mir passt und nicht eins, das in der Werbung so aussieht als wuerde es zu mir passen.
Wenn ich eine romantische Beziehung moechte, dann suche ich mir doch nicht einen unromantischen Mann und hoffe jeden Tag, dass er auf einmal romantisch wird. Eins ist sicher: Das Universum kann alles geben was du dir vorstellst, aber es aendert nichts und niemanden, nur damit dir diese Sache oder Person gefaellt. Es gibt dir allerdings die Gelegenheit, das zu finden was du wirklich willst, meistens in einer Form die du dir im Bewussten nie haettest vorstellen koennen…
[…] In Ergänzung zu meinem Artikel Wie sich deine Absichten manifestieren sollte ich vielleicht noch 2 grosse Hindernisse erwähnen, die dir bei der zügigen Verwirklichung […]
Hallo zusammen,
manifestieren fand ich schon immer toll, allerdings lief das bislang eher unreflektiert bei mir ab und mal ganz ehrlich ich bin zufrieden damit.
Seit ca. 1,25 jahren hängt jetzt mein Glücksbau(ern)hof in der Schwebe und ich merke er ist nicht mehr weit
@greykitty
Du Dein beispiel von dem “richtigen” Auto oder Mann kann ich gut nachvollziehen, denn ich habe die richtige gefunden, nachdem mir bewusst wurde nicht alles durch Gedanken steuern zu müssen.
Ich bin von Natur aus ein Kopfmensch, aber in einer Beziehung geht es um das Gefühl und ich habe mir genau das vorgestellt was ich da fühlen möchte in meiner Partnerschaft.
das ist doch viel leichter als darüber nachzudenken wie soll er/sie sein, was soll sie/er für Stärken haben usw.
Ja das Gefühl ist sehr wichtig und mein Lieblingsthema
Wünsche allen gefühlvolle Momente
chris
Ja, bei mir ist es genauso.
Ich habe hier mal geschrieben, dass ich meinen Ex zurück will.
Ich formuliere diesen Wunsch jeden Tag und denke auch in der Schule oft daran. Aber neulich dachte, ich dass das alles eh nicht klappt. Doch ejtzt ist mir dank diesen Artikels aufgefallen, wie sich bei meinem Wunsch langsam Veränderungen ergeben.
Mein Ex ist dunkelhäutig und plötzlich sehe ich total viele hübsche Dunkelhäutige und werde auch oft von ihnen angeschrieben.. *g*
Außerdem war ich heute richtig gut drauf, weil ich wusste, dass mein Wunsch in Erfüllugn gehen wird, denn es ist ja ein Gesetz.
Und plötzlich sind mir noch viel mehr gute Dinge widerfahren…
Ich finde diese Seite super, sie hilft mir enorm, denn auf vielen Websites muss man sich erst zu einem Seminar eintragen, um Infos zu bekommen.
ICh bin auch sehr froh, dass ich das Gesetz jetzt schon mit 14 kenne und somit mein ganzes Leben noch verändern kann..
Mach weiter so, Berend!!
Dickes Lob . . . !!