May 26 2009
Welchen Weg gehen?
“Wenn du deinen Weg klar angelegt vor dir sehen kannst, ein Schritt nach dem anderen - dann weißt du nur eins : es ist nicht dein Weg.
Dein Weg wird erst im Moment des Handelns entworfen; wenn du ihn schon fertig vorgegeben vor dir siehst kannst du sicher sein, dass es der Weg von jemand anders ist. Nur deshalb kannst du ihn so klar sehen.”
Was? Niemand, dem man folgen kann? Ein schauriger Gedanke!
Und doch ist es genau das, was uns das Leben aufträgt - unseren eigenen Kurs festzulegen.
Warum zum Teufel sollten wir überhaupt in die Fußstapfen von jemand anders treten wollen und alle das Gleiche machen?
Jeder von uns ist doch einmalig. Man sagt uns, dass gerade die Einzigartigkeit unser Geschenk an die Welt ist … und doch presst man uns gerne in diverse Schablonen, damit wir leichter dirigiert werden können auf dem Weg, den andere für uns vorgesehen haben.
Rate mal, wer davon profitiert.
Es gibt nur zwei Gründe, warum wir da mitmachen : unbekannte Gewässer machen uns Angst und wir sind zu bequem, unseren eigenen Weg zu gehen; da müssten wir ja Mut zeigen, uns eigene Gedanken machen und eigenverantwortlich handeln.
Das ist anstrengender und dauert länger; Zeit haben wir schon aus Prinzip nicht mehr und wir sind so gerne Gewohnheitstiere : davon kann ich selbst ein besonders lautes Lied singen und in letzter Zeit war ich ein paar Mal richtig ärgerlich darüber.
Traust du dir zu, deinen eigenen Weg zu gehen?
Nur Mut, Gleichheit ist die Überholspur zur Mittelmäßigkeit … und die können wir uns nicht mehr lange leisten. Wenn Schablonen zerbrochen werden entstehen neue Welten.
Mach mal was Altes kaputt.



