Mar 11 2008

Steve Pavlina : Beobachtung ist Kreativ

Beobachtung     Wenn ich so durch die einschlägigen Foren gehe, die sich mit ‘The Secret’ oder generell mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigen, dann sehe ich immer wieder Fragen wie :

  • Warum klappt es nicht?

  • Warum dauert es so lange, bis ich haben kann, was ich mir wünsche?

  • Warum passiert gar nichts mit meinen Wünschen oder etwas ganz anderes, trotz meiner intensiven Bemühungen?

     Steve Pavlina gibt darauf ein paar ganz klare Antworten in seinem Artikel ‘Creative Observation’. Hier ein Zitat daraus, das ich ins Deutsche übersetzt habe :

“Wie kommt es, daß ich immer noch arm bin, wenn ich doch Reichtum beabsichtige? Wie kommt es, daß ich immer noch alleine bin, wenn ich doch eine neue Beziehung anstrebe?  Wie kommt es, daß ich immer noch in meinem alten Beruf feststecke, wenn ich doch eine neue Karriere will?

Das sind ausgezeichnete Fragen. Die Antwort ist, daß die Manifestierung von Absichten immer funktioniert. Wenn es so aussieht, als wenn sie nicht funktioniert, hat das folgenden Grund : während du ganz richtig die Absicht für das aussendest was du dir wünscht, sendest du auch die Absicht aus, weiterhin das zu manifestieren, was du nicht möchtest.

Und wahrscheinlich tust du das letztere viel mehr als das erste; wenn deine Situation sich also überhaupt ändert, dann nur sehr langsam. Aber wenn du nicht aufgibst wird es trotzdem klappen. Die meisten geben jedoch ihre positiven Absichten wieder auf, lange bevor sie eine Chance haben sich zu manifestieren - und kehren zu ihrem Grundzustand zurück : an das zu denken, was sie nicht möchten - also wird jeder Fortschritt wieder ausradiert.”

     Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Steve Pavlina hat eine Antwort darauf : Beobachtung ist kreativ!

     Geh mal auf seinen englischen Artikel - hochinteressant, wenn dich diese Frage beschäftigt. Und wenn sich mindestens 10 Leute mit einem entsprechenden Kommentar hierzu melden, dann fasse ich hier auch den Rest von Steve Pavlina’s Artikels nächstes Mal auf Deutsch für sie zusammen.

13 Responses to “Steve Pavlina : Beobachtung ist Kreativ”

  1. Jürgenon 11 Mar 2008 at 5:50

    Ja - bitte mehr davon, lieber Berend. Ich lese gerade “The Law of Attraction” von Esther und Jerry Hicks (deutsche Ausgabe). Und schon jetzt (auf Seite 78) kann ich sagen, dass vieles genauer dargestellt wird als in “Secret”. Die Aufmachung ist zwar bedeutend schlichter (auch wenn der Verlag sich mit dem Umschlag an den Trend angehängt hat), doch was zählt ist der Inhalt.

    Es ist doch ganz klar: Worauf ich meine Aufmerksamkeit richte (was ich beobachte), bringe ich in mein Leben und versorge es mit mehr Energie. Andererseits ist es vollkommen menschlich, das zu tun. Ich glaube, es gibt nur wenige Menschen, die konsequent auf Nachrichten, Zeitungen und vieles mehr verzichten würden. Doch auch diese Bilder setzen sich fest.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag mit vielen positiven Beobachtungen.

    Gruß,
    Jürgen

  2. Chrison 11 Mar 2008 at 7:38

    Hallo berend,

    die 10 Kommentare bekommen wir ganz schnell hin :-)

    Die 3 zustände, von denen in dem Artikel die rede ist, kenne ich sehr gut.
    Wie ich auch schon in einigen Kommentaren erwähnte ist das Gefühl ein Bedeutender Faktor.
    Als werdender Glückstrainer berate ich Leute aus einer positiven Grundeinstellung heraus.
    Wenn ich mich selbst nicht gut fühle, wie vermittel ich dann eine positive Grundeinstellung?
    Wie soll sich dann ein Klient bei mir wohl fühlen, oder mich als den richtigen Ansehen, der mit ihm zusammen sein Problem löst?
    Gar nicht, genau! ;-)

    Probleme im Alltag hab auch ich, allerdings sehe ich mir meine Probleme nur kurz an und suche das Ziel dahinter, das ich dann verfolge.
    Somit mache ich daraus eine Aufgabe.
    Dann mache ich mir meine Fähigkeiten bewusst und wenn ich dann an das Ziel denke ist es im richtigen Gefühl, ich spüre, dass ich es erreichen kann.

    Es gibt nichts was ich nicht erreichen kann :-)

    @Jürgen so bringe ich die Aufmerksamkeit direkt auf ein Ziel und das Problem wird akzeptiert, aber nicht mehr als soches wahrgenommen.

    Ich fühl mich mächtig, motiviert und hab ein gutes gefühl wenn ich an das Ziel denke.

    Was soll ich euch sagen, ich setzte meine Ziele schnell um und ich freue mich über jede neue “Aufgabe” ein neues “Ziel” zu verfolgen.

    Glück auf
    chris

  3. Antjeon 11 Mar 2008 at 10:06

    Lieber Berend,

    super das du das in deinen Newsletter geschrieben hast.
    Ich glaube das das ein Thema ist das viele von uns interessiert.
    Da ich dringend ein neues Auto brauche habe ich mir vor “Monaten” beim Universum einen Volvo bestellt und ich visualisiere und fühle und und und.
    Das einzige was bis jetzt passiert ist, ist das ich andauernd von Volvos umgeben bin.
    Wo ich parke oder fahre da parkt oder fährt auch ein Volvo.
    Aber zu mehr hat es noch nicht gereicht.

    Liebe Grüsse
    Antje

  4. Chrison 11 Mar 2008 at 10:51

    Hallo Antje,

    danke für den Beitrag, du beweist damit mal wieder was von den wünschen zu halten ist, die man aussendet.

    Du schreibst Du brauchst dringend ein neues Auto.
    Also schickst du neben dem Wunsch nach einem Auto auch das Gefühl mit, dass du es dringend benötigst.
    Wenn sich das so erfüllt wie du es bestellst, bekommst Du wieder zu spüren wie dringend du das Auto brauchst.
    Wunsch erfüllt, oder?

    Also wundere Dich nicht, dass du lauter Volvos begegnest, das hast du dir bestellt.

    Formulier den Wunsch um in ein positives Ziel, mit dem positiven Gefühl, z.B. wie wohl Du Dich mit Deinem neuen Volvo fühlen wirst!

    lg
    chris

  5. Elkeon 11 Mar 2008 at 12:04

    Hallo Berend,

    auch mich interessiert die weitere Übersetzung brennend - ich kann zwar soweit so gut Englisch und betrachte es als Übung aber ich denke für viele viele Mitleser ist es doch sehr wichtig. Weißt Du Berend überhaupt, was Du mit Deinen Newslettern und Kommentaren an Positivem bewegst ?? Einfach wunderbar. Dickes dickes Dankeschön.
    Nice Day
    Elke

  6. Giselaon 11 Mar 2008 at 18:31

    Hallo Berend,
    ich spreche kein Englisch und so kann ich leider nicht den Text von Steve Pvlina lesen.
    Beschäftige mich aber schon eine ganze Weile mit dem Thema und fände es aber sehr schön, wenn Du ihn übersetzen würdest.
    Danke im voraus.
    Liebe Grüße,
    Gisela

    P.S. Herzlichen Dank für Deine tollen Newsletter.

  7. Martinon 11 Mar 2008 at 20:33

    Hallo Berend,
    der Fortsetzung sehe ich mit Freude entgegen und möchte eine Brücke zu Deinen sehr gelungenen Infos über die Seelenalter herstellen. Nach den Ausssagen der Quelle in den “Welten der Seele” entwickelt erst die reife Seele die Position des Beobachters. Die damit unumkehrbar veränderte Wahrnehmung der Welt ist demnach ein Entwicklungsschritt, dessen Auswirkungen für junge Seelen nicht nachvollziehbar oder erklärbar sind. Keiner hat diesen wesentlichen Unterschied der Seelenalter wohl so kurz und treffend beschrieben wie George Pennington (siehe Link oben).

  8. gabarethaon 11 Mar 2008 at 23:33

    Lieber Berend,
    ich kann den Artikel zwar selber lesen, möchte aber gern dazu beitragen die zehn erforderlichen Kommentare zu erreichen.
    Ich finde es eine Super Idee von Dir mit einer Übersetzung auf Deutsch vielen Menschen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.
    Vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße aus dem Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

  9. Berendon 12 Mar 2008 at 9:30

    Martin,

    Vielen Dank für den Link zu George Penningtons Buch “Die Tafeln von Chartres” - die Zusammenfassung klingt wirklich interessant und ist voll relevant hier.

    Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber hier eine Kopie der Zusammenfassung für alle :

    “Alle großen meditativen Geistesschulen haben im Laufe der Jahrhunderte Techniken entwickelt, um die Innenwahrnehmung zu verfeinern. Die regelmäßige Übung dieser Techniken bringt es zwangsläufig mit sich, daß sich nach und nach eine zusätzliche geistige Instanz herausbildet, ein innerer “Beobachter”, der das Geschehen des Lebens wahrnimmt, ohne es zu interpretieren oder zu bewerten.

    Dieser Beobachter steht gewissermaßen auf neutralem Grund. Er hat keinerlei eigene Meinung, beobachtet aber, wie im Geiste Meinungen zustande kommen und welche Auswirkungen sie haben. Er bewertet nicht, sondern steht hinter dem inneren “Bewerter”, schaut ihm gewissermaßen über die Schulter. Er freut sich nicht und leidet nicht, er ärgert sich nicht und wird nicht depressiv: Seine einzige Aufgabe ist es, alles so bewußt wie möglich zu erleben.

    Menschen, die diese rein beobachtende Art der Wahrnehmung nicht kennen, leben wie auf einer Achterbahn: Geht es bergauf, so sind sie glücklich, wenn ihr Glück sich wendet, werden sie trübsinnig. Sie identifizieren sich mit allen Dingen und Ereignissen ihres Lebens und haben keinen Abstand zu ihnen. Ein Mensch, dem die geistige Instanz eines inneren Beobachters zur Verfügung steht, wird auch leidvolle Erlebnisse interessant finden und sich vom Glück nicht blenden lassen. Alles ist ihm Gegenstand der Betrachtung, lebendig und lehrreich.”

  10. Antjeon 12 Mar 2008 at 12:33

    Hallo Chris,

    Danke für deinen Kommentar.
    Werde meinen Wunsch umformulieren.

    Ich wünsche allen hier einen schönen Tag

    Liebe Grüsse
    Antje

  11. Anitaon 12 Mar 2008 at 16:17

    Hallo Berend,
    wie du weißt kann ich immer noch kein englisch. Deshalb bitte ich um die Übersetzung.
    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das Wünschen alleine nicht reicht. Bärbel Mohr beschreibt ganz gut wie das mit den “Bestellungen beim Universum” - Versand funktioniert. Auch Randy Gage beschreibt das in seinen Büchern sehr gut - Chris hat es hier schon angesprochen - auch das Fühlen ist wichtig - Körper, Geist und Seele zusammen müssen angesprochen werden.
    Bei mir hat sich die Wunschcollage gut bewährt. Wenn ichs mir genau überlege - AM BESTEN bewährt - ich muss mir wieder eine machen :-)
    Liebe Grüße an alle :-)
    Anita

  12. Chrison 13 Mar 2008 at 9:26

    Hallo Berend,

    dieser Shorty wär für mich schon wieder ein eigener thread.
    Die 10 Kommentare sind ja nun voll, freue mich auf deine Übersetzung *gg*

    @Antje gern geschehen, berichte mir mal von Deinen Erlebnissen ;-)

    @Berend
    Zu dem inneren Beobachter, ich würde es als das dritte Auge bezeichnen, assoziiere ich automatisch Tom und Jerry..
    Ja die Comicserie, ja zu brutal usw. hab ich früher gern angeschaut ;-)
    Da gab es immer wieder mal Szenen, in denen sich die beiden gut verstanden haben und dann kam ihnen auf der einen Seite der Schulter ein Engelchen und auf der anderen Seite das Teufelchen und hat ihnen immer was geraten.

    Sobald man diese beiden Berater bewusst wahrnimmt, kann man jederzeit seine freie Entscheidung treffen wie man die Ereignisse wahrnehmen will.
    Auf dem Weg dahin alles Gute
    chris

  13. Berendon 14 Mar 2008 at 17:39

    Vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare.

    Manchmal ist mir wirklich selbst nicht bewußt, wieviel Positives ich hier so bewege, Elke - aber eure Beiträge und Nachfragen ermutigen mich sehr.

    Natürlich mache ich mich jetzt an den Rest von Steve Pavlina’s Artikel, nur direkt übersetzen darf ich ihn nicht : Steve macht zu Recht einige copy-rechtliche Vorschriften und so werde ich den Inhalt auf Deutsch mit eigenen Worten darstellen.

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