Apr 08 2009

Sich selbst heilen : der Pulsar Kongress in Graz

     “In Graz beim Kongress warst du? Worum ging es denn?”

     “Wie heile ich mich selbst.”

     “Bist du denn krank?”

     “Körperlich nicht mehr, fast nie - aber ich will es auch nicht werden.”

     “Wie soll das denn gehen?”

     “Hättest mitkommen sollen.”

Das ist der beste Rat, den ich geben kann, wenn ich gefragt werde.

PULSAR Kongress     Für mich war der PULSAR Kongress in Graz eine geballte viertägige Ladung von Vorträgen, Seminaren und Workshops in Sachen Heilung und Persönliches Wachstum … das ist ja dasselbe.

     Genauso, wie Krankheiten in die Körperlichkeit gefallene Probleme sind, die wir nicht rechtzeitig erkannt und daher leider nicht schon vorher auf der geistigen Ebene gelöst haben.

Bist du krank?

     Ja, genau wie ich … wenn wir Krankheit als Leben außerhalb der natürlichen Harmonie verstehen, als ein Abweichen von der universellen Ordnung und den damit verbundenen Regeln. Und wir alle haben ja so unsere Herausforderungen, die uns eben auffordern, etwas zu ändern, um in den Rahmen dieser Ordnung zurückzukehren.

     Von daher sind solche Kongresse tolle Gelegenheiten für einen checkup.

     Ist es überraschend, dass ich in Graz am meisten da gelernt habe, wo ich es am wenigsten erwartet hätte? Vielleicht nicht. Wenn man seinen gewohnten Gesichtskreis verläßt und einen Höhepunkt erreicht sieht man Neues, erweitert seinen Horizont und wird immer wieder überrascht von der Aussicht.

     Eine Landschaft setzt sich ja immer aus denselben Komponenten zusammen, aber eben immer wieder anders und damit neu. Man entdeckt Facetten, die man vorher nicht beachtet hat, weil man die Gegend aus einer neuen Perspektive sieht. Das kann buchstäblich umwerfend sein. Und gesund ist es.

Wen trifft man da?

     Ich habe in Graz ein paar enorm begabte und bewanderte Helfer kennengelernt, die in den richtigen Kreisen zwar bekannt sind, aber nicht so berühmt, wie sie es vielleicht sein sollten … meist weil sie es selbst nicht wollen : sie wissen, dass sie gefunden werden, zur richtigen Zeit von den richtigen Leuten.

     Immer wieder wurden wir von den Referenten darauf hingewiesen, wie mutig wir sind, wenn wir uns auch als Besucher in Sachen Esoterik aus dem Fenster lehnen und Farbe bekennen - man schwimmt damit eben nicht mehr im ‘mainstream’, sondern immer noch in weitgehend verrufenen Gewässern und macht sich dadurch zur Zielscheibe sowohl für abwertendes Gespött, wohlmeinende Warnungen und manchmal sogar bösartige Angriffe aus dem Bekanntenkreis und dem kommerziellen Establishment.

     Aus gutem Grund : schließlich werden jeden Tag (!) alleine in Deutschland € 320 Millionen durch das mechanische und chemische Weltbild umgesetzt : es sieht den Menschen als Maschine und Labor, nicht als geistiges Wesen.

Wirklich begreifen

     Bisher hatte ich zwar verstanden, dass man sich über Probleme und Krankheiten freuen sollte, weil sie wichtige Anzeiger für unser Verhalten ausserhalb der natürlichen Harmonie darstellen; aber wirklich begriffen?

     Wer freut sich wirklich über Schmerzen und lehnt die schnellen Hilfsmittel der Pharmazie oder Chirurgie ab, um sie zu beseitigen? Aber es hat tatsächlich keinen Zweck, die blinkende Warnleuchte im Armaturenbrett zu entfernen, um damit den Ölwechsel zu vermeiden, auf den sie dringend hinweist : die Maschine verreckt dadurch nur noch schneller, das machte Clemens Kuby uns eindrucksvoll mit seinen Methoden der Bewusstseinsentwicklung klar.

Harald Wessbecher

     Beim Menschen ist ein Ölwechsel immer geistiger Natur. Einer der erfolgreichen geistigen Heiler, die ich in Graz getroffen habe, ist Harald Wessbecher - und doch hat er es wieder aufgegeben, weil er erkannt und erfahren hat, dass er niemanden wirklich heilen kann : jeder Mensch kann nur sich selbst heilen, indem er erst sein Bewusstsein und dann sein Verhalten ändert.

     Immer wieder ließ Harald auch sehr ernste Symptome wie Krebs bei seinen Patienten verschwinden, und doch kamen sie im nächsten Jahr wieder, wenn sie ihre Lebenseinstellung nicht nachhaltig geändert hatten. Jetzt heilt er nur noch dadurch, dass er anderen hilft, sich selbst zu heilen.

Bruno Würtenberger

     Ganz anders kommt Bruno Würtenberger rüber : humorvoll und revolutionär tritt er auch gerne mal dem ‘Tyrekicker’ auf der Eso-Szene auf die Füße und vermittelt dabei so viele verblüffende Wahrheiten, dass man ihm mit Freude und Faszination zuhört … aber man muss sich schon die Mühe machen, ihn persönlich zu sehen.

     Überhaupt sind die Webseiten, die ich hier angebe, erstaunlich irreführend - jedenfalls für mich : ich hätte wohl einigen dieser wirklich bemerkenswerten Persönlichkeiten kaum eines zweiten Blickes gewürdigt, wenn ich sie nicht live in Graz erlebt hätte.

Dr. Diethard Stelzl

     Das gilt besonders auch für Dr. Diethard Stelzl, der gleich zur Eröffnung des Kongresses am Freitag den Einführungsvortrag zum Thema ‘Wichtige persönliche Entwicklungsaufgaben zur Zeitenwende 2012′  hielt.

     So viel geballtes Wissen um die Zusammenhänge der menschlichen Existenz ist schier unglaublich und ich habe mir gleich sein Buch Im Einklang mit der universalen Ordnung - Geistige Gesetze und Lebensweisheiten für den Alltag gekauft, das ich jetzt mit grossem Interesse lesen werde; das Gesetz der Anziehung (oder Resonanz) ist ja nur eines von 28, die er definiert, beschreibt und erklärt.

Mitmachen

     Die Teilnahme an diesem Kongress hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass der Weg des Menschen nur durch Erfahrung seines Selbst einen Sinn erfüllt : das Wissen alleine führt nicht ans Ziel, man muss mitmachen. Persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen. Von daher bin ich dankbar für die heutige Vielfalt auch der kommerziell angebotenen Möglichkeiten für meine persönliche Entwicklung, selbst wenn einige Angebote in Graz mir nicht so zugesagt haben.

     Dafür hat der Mensch ja schließlich seinen freien Willen, die Möglichkeit der Wahl - als einziges Wesen auf diesem schönen Planeten. Ich werde meine Möglichkeiten jedenfalls ausschöpfen, soweit ich will und kann.

     Damit wünsche ich dir erstmal Frohe Ostern und einige schöne Frühlingstage; wir kriegen Besuch von Freunden aus Deutschland und werden eine Menge Spaß haben.

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4 Responses to “Sich selbst heilen : der Pulsar Kongress in Graz”

  1. Gabion 09 Apr 2009 at 14:14

    Hallo Berend,

    über deine Kompasse bin ich sehr dankbar, weil sie mich immer wieder an die Basisaufgabe hinter allem erinnern.

    Der heutige Blogg war in verstärktem Maße wohltuend, weil ich inmitten einer kompletten Neuorientierung offenbar sehr viel von diesem Bewusstsein auf der Strecke gelassen hatte.

    Wie ein alter Freund schreibst du über ein Event, das mir in seiner Intensität vermutlich momentan viel zu viel gewesen wäre. So habe ich eine kleine Dosis, kann mir meinen Teil dazu reimen und bin wieder geistig und mit dem Herzen dort, wo es im Lernprozess weiter geht.
    Denn ich habe gerade enorm viel erreicht. Wir wohnen jetzt draußen in der Natur, sind in eine wunderbare große Wohnung mit Garten übersiedelt, - ein jahrelang schon gehegter Wunschtraum ist in Erfüllung gegangen. Jetzt wachsen wir hier in dieses Wunder erst einmal hinein. Ich muss mich selber jetzt liebevoll herein bitten, so scheint es, obwohl ich wie ein Pferd gearbeitet habe, um das Wunder zu gestalten. In kurzer Zeit!

    Natürlich ist lange nicht alles fertig. Aber der Frühling lässt vieles sich schon sehr fertig anfühlen. Auch in kurzer Zeit.

    Und das tut gut. Denn so kann ich das Mehr-Wollen und Perfekt-Machen noch ein wenig hinaus schieben und mich mit Genießen für die Mühe belohnen. Und ans Tanzen denken und tatsächlich tanzen, denn dazu bin ich schließlich da.

    Und deinen Kompass lesen und wieder weiter wachsen.

    Danke und herzliche österlich bunte Grüße nach Kärnten,
    Gabi

  2. Marionon 10 Apr 2009 at 9:45

    Lieber Berend,

    ich möchte diese Gelegenheit auch nützen um dir ganz herzlich für deinen wundervollen Kompass zu danken.

    Deine Informationen sind immer sehr gut erarbeitet und die Links sind sehr informativ.

    Ich danke dir auch sehr herzlich für die Zusammenfassung des Pulsar Kongresses.
    Ich habe sofort auf alle links geklickt und mich auch entschieden ein Seminar im Mai von Clemens Kuby zu besuchen.

    Dank des bei mir nun eingetretenen astrologischen Transitwechsels Saturn zu Jupiter, hat sich in den letzten Wochen viel von mir getrennt. Zuerst mein Job, dann mein Partner. Doch trotz dieser “Schläge” fühle ich mich zum ersten mal seit 2 Jahren richtig frei und glücklich!

    Ich darf so viele tolle Menschen kennenlernen und es gibt sovieles was ich lernen möchte. Auch was ich über mich noch erfahren und gegebenenfalls in die Heilung bringen möchte.

    Dein Kompass leitet mich in dieser Zeit noch zusätzlich und zeigt mir auf wie viele “alternative” Wege es doch gibt, und das es durchaus mehr Menschen auf dieser Erde gibt, die solche Wege auch beruflich beschreiten. Somit bin ich gestärkt darin, meine Ausbildungen zur Astrologin der neuen Zeit und Inner Child Facilitator nicht nur zu eigenen Zwecken, sondern auch für die Bereicherung und Heilung der Menschen die noch in mein Leben kommen werden, zu sehen!

    Auch ich möchte wunderschöne, sonnige Ostergrüße zu dir und an all die Leser dieser Zeilen senden!

  3. […] Kaum hatte ich meinen Artikel über Selbstheilung veröffentlicht hat’s mich prompt erwischt : die Gicht schlug wieder zu … die […]

  4. Ulrike2008on 03 May 2009 at 18:40

    Hallo Berend,
    vielen Dank für den Bericht über den Pulsar-Kongress.

    Ich wäre gern dabei gewesen- leider ist der Weg nach Graz für mich ein bisschen zu weit.

    Falls Du mal von einer ähnlichen Veranstaltung in Deutschland hörst oder liest, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.

    Alles Gute

    Ulrike

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