Jun 03 2008

Hast du deine Träume begraben?

Published by Berend at 0:30 under Perspektive, Zitate/Quotes, Inspiration, Deutsch

Träume     Am Wochenende fiel mir Anthony Robbins’ Buch ‘Awaken the Giant Within’ mal wieder in die Hände und ich habe es vorne kurz aufgeschlagen.

     Alleine der Anfang ist so gut, dass ich ihn hier für euch kurz zitieren möchte - die deutsche Übersetzung ist darunter :

“WE ALL HAVE DREAMS … We all want to believe deep down in our souls that we have a special gift, that we can make a difference, that we can touch others in a special way, and that we can make the world a better place. At one time in our lives, we all had a vision for the quality of life that we desire and deserve. Yet, for many of us, those dreams have become so shrouded in the frustration and routines of daily life that we no longer even make an effort to accomplish them. For far too many, the dream has dissipated - and with it, so has the will to shape our destinies. Many have lost that sense of certainty that creates the winner’s edge.”

Hier meine Übersetzung :

“WIR ALLE HABEN TRÄUME … wir alle wollen im tiefsten Inneren glauben, dass wir eine besondere Begabung haben, dass wir etwas verändern können, dass wir andere auf eine ganz besondere Weise bewegen und die Welt verbessern können. Wir alle hatten einst ein Traumbild von der Lebensqualität, die wir uns wünschen und verdienen. Und doch sind diese Träume für viele von uns jetzt so tief im Nebel von Frust und der Routine des täglichen Lebens verborgen, dass wir uns nicht einmal mehr bemühen, sie zu verwirklichen. Für viel zu viele von uns hat sich der Traum aufgelöst - und mit ihm der Wille, unser Schicksal selbst zu gestalten. Viele haben das Gefühl der Gewissheit verloren, das einen Gewinner ausmacht.” 

     Das ist so tiefgründig, dass man an einem Dienstag morgen nicht einfach darüber hinweglesen sollte.

     Am Wochenende übrigens auch nicht.

6 Responses to “Hast du deine Träume begraben?”

  1. Ulrikeon 03 Jun 2008 at 9:02

    Hallo Berend!

    Meine persönliche Erfahrung zeigt mir aber einen Lichtblick auf ;-) : habe ich einmal einen “Zipfel” davon in der Hand gehabt, habe ich einmal von dem Gefühl “genascht”, wie es wäre, wenn mein Traum Realität geworden ist … dann lässt mich das nicht mehr los!!! ;-)

    Und irgendwann ergibt sich das stärkste Ego *lach* …

    Fröhliche Dienstagmorgengrüße, Ulrike

  2. zentaoon 03 Jun 2008 at 12:39

    Ich vermute, dass viele Ihre Träume nicht leben, ist darum; dieTräume wirklich leben ist manchmal harte Arbeit und braucht oft starke Veränderungen, und da wir Menschen eher etwas bequem sind und uns erst ändern wenn es weh tut, wird es wohl so bleiben.
    Liebe Grüsse zentao

  3. Chrison 04 Jun 2008 at 5:55

    Hallo miteinander,

    endlich kann ich mal widersprechen!
    Ich habe 37 Jahre gebraucht um meinen Traum zu finden.
    Nein er ist nicht vernebelt worden, sondern er wird immer klarer, ich komme mir vor wie ein Engländer, der aus dem Nebel der britischen Insel in See sticht und auf das offene Meer segelt.

    Über Nacht hat sich der Nebel gesenkt und die Sonne erhellt die scheinbar unendliche Weite des Meeres.
    Ein Traum, nein, denn mir ist das was andere glauben wollen nun im Bewusstsein.

    Zitat:
    wir alle wollen im tiefsten Inneren glauben, dass wir eine besondere Begabung haben, dass wir etwas verändern können, dass wir andere auf eine ganz besondere Weise bewegen und die Welt verbessern können.

    Ich glaube es inzwischen wirklich und beginne es auch zu leben.

    Die Gewissheit ist da und wenn mich das zu einem Gewinner macht, geil!
    ;-)

    Wir gestalten uns unsere Realität selbst.
    Wieso verblassen dann bei vielen die Träume und werden nicht zur Realität?

    Weil meine Gedanken und Worte und zuletzt die Taten notwendig sind.
    Der Mensch denkt täglich ca. 80 000 Gedanken (gut bei vielen Mitmenschen hält man das für eher unwahrscheinlich hoch ;-))

    Davon sind dummerweise 70 % die gleichen wie die Tage zuvor.

    Wie sollen sich denn Träume realisieren können, wenn man so viel an alte Sachen denkt, womöglich auch noch darüber redet und Taten folgen lässt?

    Was ich mir dann als Realität gestalte sieht dann natürlich auch im engen Rahmen immer wieder so aus wie das erlebte und ich verfalle in Routine.

    Brecht doch mal auf in neue Welten, denkt bewusster und gestaltet damit euer Leben.
    Lasst euch überraschen.
    Das Leben ist so
    genial einfach
    oder auch
    einfach nur genial!

    Mit den besten Wünschen
    Euer Chris

  4. Menachemon 05 Jun 2008 at 0:16

    ” wir alle wollen im tiefsten Inneren glauben, dass wir eine besondere Begabung haben, dass wir etwas verändern können, dass wir andere auf eine ganz besondere Weise bewegen und die Welt verbessern können.”
    und das alles ….weil wir wahrgenommen werden möchten.

  5. Chrison 05 Jun 2008 at 8:11

    Hallo,

    @Menachem
    willst du wahrgenommen werden von anderen,
    oder
    dich selbst als das wahrnehmen was Du bist?
    Bei der 2.ten Möglichkeit lebst Du was Du selbst bist und das ist mein Weg…

    Wer vergessen hat wer oder was er selbst ist, sollte sich erstmal erinnern….
    Dabei hilft uns unsere Seele ;-)
    Sie bringt eine Richtung in unser Leben und bestärkt uns wenn wir auf einem richtigen Pfad sind.

    Euer
    chris

  6. Menachemon 05 Jun 2008 at 9:26

    Hallo, @Chris,

    Friedensangebot :)) :

    Wr sind Einzelwesen, zu denen eine gesunde egoistische Natur gehört, eingebunden in eine Gemeinschaft, auf die wir auch angewiesen sind, geistig und materiell.

    Deswegen glaube ich:
    Wenn ich mich selbst wahr nehme, wie ich bin, dann nehme ich auch darin wahr, dass ich wahr genommen werden möchte.

    Die Mitte darin zu finden, die für mich stimmig und lebbar ist, die versuche ich zu finden. Wobei ich auch nur feststellen kann, das das Gleichgewicht darin zu halten für mich die eigentliche Herausforderung ist - weil hätten wir sie alle mit in die Wiege gelegt bekommen - gäbe es diese Seiten alle nicht.

    Lieben Gruß, Menachem

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