Sep 04 2007
Das Gesetz der Anziehung
Unser Leben unterliegt vielen Gesetzen und Prinzipien, nach denen wir uns richten müssen - ob wir uns dieser Gesetze bewußt sind oder nicht.
Ein physikalisches Gesetz mag als Beispiel dienen : Das Gesetz der Schwerkraft besagt, daß der Apfel vom Baum nach unten fällt, nicht nach oben. Das ist so, ob wir das Gesetz der Schwerkraft kennen oder nicht.
Es gibt aber auch universelle Gesetze, die auf nicht-physikalischer Ebene arbeiten. Eins dieser universellen Gesetze ist das Gesetz der Anziehung (oder Resonanz-Gesetz). Es besagt ganz einfach, daß du in deinem Leben anziehst und erschaffst, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.
Für lange Zeit war die Kenntnis dieses Naturgesetzes ein selbst-verständlicher Bestandteil des täglichen Lebens, bis es vor ein paar hundert Jahren in Vergessenheit geriet. Nur wenigen ‘Eingeweihten’ war es noch bewußt, unzählige Zitate von weisen und berühmten Persönlichkeiten, von da Vinci über Goethe bis Einstein, zeugen davon.
The Secret
Diese Phase geht jetzt zu Ende und seit einigen Jahren werden viele natürliche Gesetzmäßigkeiten vom Schutt der Vergangenheit befreit. Das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) wird dabei zum Teil mit großem publizistischen Aufwand als Entdeckung eines ‘Geheimnisses’ gefeiert - der Film und das Buch ‘The Secret’ z.B. sind trotzdem eindrucksvolle und überzeugende Darstellungen des Prinzips von den enormen Möglichkeiten des positiven Denkens.
Nochmal :
Deine vorherrschenden Gedanken sind Energien, die aktiv das erschaffen, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.
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Solange du glaubst, daß du immer genug Geld haben wirst, um komfortabel zu leben, wirst du immer genug Geld dafür haben.
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Wenn du die meiste Zeit Angst hast, überfallen zu werden, wirst du irgendwann überfallen.
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Wenn du deine Mitmenschen wirklich respektierst, wird man auch Respekt vor dir haben.
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Solange du dauernd beklagst, daß du einsam bist, wirst du keine Freunde oder Partner finden.
Dein Leben ist damit ein Spiegelbild deiner Gedanken.
Wie kann man dieses Wissen bewußt anwenden, um sein Leben so zu gestalten, wie man es haben möchte?
Wie kannst du aufhören zu manifestieren, was du nicht willst und anfangen, dich mit dem zu umgeben, was du wirklich willst?
Gleiches zieht Gleiches an
Im Prinzip einfach dadurch, daß du weniger an das denkst, was du nicht willst und mehr an das, was du dir wirklich wünscht.
Indem du aufhörst, dauernd gegen etwas anzukämpfen, was dir nicht wünschenswert erscheint und dir öfter in Dankbarkeit vor Augen führst, wieviel Gutes und Schönes du schon hast im Leben.
‘What you focus on expands’ - die Natur gibt dir immer mehr von dem, worauf du dich konzentrierst. Wenn du dich viel ärgerst, kriegst du mehr Ärger - wenn du dich viel freust, kriegst du mehr Freude.
Wir ziehen buchstäblich an, womit wir uns beschäftigen.
Zunächst sollten wir aber erkennen und akzeptieren, daß wir alle - jeder, ausnahmslos, jeden Tag - unser Leben schon jetzt mit unseren Gedanken gestalten.
Unser gestriges Denken
ist unser heutiges Leben.
Sobald wir selbst die volle Verantwortung für unser Leben übernehmen und weder anderen Menschen noch widrigen Umständen die Schuld geben für alles, was nicht klappt, wie wir es uns vorstellen - genau dann sind wir bereit, unsere Gedanken bewußt und gezielt für unsere ureigenen Wünsche einzusetzen.
Paul J. Meyer hat das am besten und prägnantesten zusammen-gefasst, es gibt vier Kriterien für die erfolgreiche Anwendung :
“Alles was Du …
dir klar vorstellen,
leidenschaftlich wünschen,
aufrichtig glauben,
und wonach Du begeistert handeln kannst …
… muss unweigerlich geschehen.”
Das klingt einfach. Ist es auch : einfach … aber nicht leicht.
Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Filme, die sich ausführlich mit den Hintergründen und der Umsetzung genau dieser Prozesse in die tägliche Praxis beschäftigen - es gibt viel Wissenswertes im Bereich des Persönlichen Wachstums, und damit beschäftigen sich ja auch meine Beiträge in diesem Blog.
Am Ball bleiben
Es ist wichtig, sich mit Ausdauer und unbeirrt so oft wie möglich mit diesen Fragen zu beschäftigen, um das Ziel im Auge zu behalten, Erfahrungen zu sammeln und wenn nötig seinen Kurs zu korrigieren.
Hier möchte ich die vier Eckpfeiler nur kurz anreißen :
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Um dir klar vorstellen zu können, wie dein Leben aussehen soll, mußt du genau wissen, was du vom Leben haben willst, im Detail. So komisch das klingt : die meisten von uns wissen nicht genau, was sie wollen.
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Sobald du dir genau vorstellen kannst, was du willst, mußt du es einem Test unterziehen und es dir auch über einige Zeit leidenschaftlich wünschen! Kein Problem, denkst du - aber die meisten unserer Wünsche sind Dinge, die andere sich wünschen oder schon haben, die für uns selbst aber nicht wirklich attraktiv genug sind, um lange zu überdauern oder uns groß dafür zu engagieren.
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Sodann mußt du aufrichtig glauben, daß du das, was du erreichen willst, auch haben kannst. Leicht? Mitnichten : wir alle werden mehr oder weniger heftig von Minderwertigkeits-komplexen, schiefen Denkmustern und falschen Vorstellungen geplagt, häufig unbewußt und in unserer Erziehung begründet, die uns vorgaukeln, daß wir nicht gut genug sind, um so etwas Tolles wirklich zu verdienen.
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Und selbst, wenn wir die ersten drei Kriterien voll erfüllen - viele scheitern dann an der letzten Hürde, begeistert zu handeln, um sich ihre Wünsche zu erfüllen. Wir leben in einer physischen Welt, in der nur Aktion Resultate hervorbringt : die gebratenen Tauben fliegen uns nicht von selbst in den Mund - wir müssen zum Buffet gehen, um sie abzuholen. Diese Welt funktioniert nach dem Prinzip der Selbstbedienung.
Wenn wir aber alle vier Vorausetzungen über einen gewissen Zeitraum erfüllen, dann muß unweigerlich geschehen, was wir gedanklich schon erschaffen haben. Es ist Gesetz, ein Naturgesetz - man kann es nicht verhindern, selbst wenn man wollte.
Wir ziehen in unserem Leben all das an, auf was wir uns konzentrieren, unsere Aufmerksamkeit und Energie richten. ‘Similia similibus curantur’ sagte schon Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der klassischen Homöopathie : ‘Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt’.
Schritt für Schritt
Es gibt viele Methoden, Tricks und Konzepte, sein Denken in diese Richtung umzustellen - niemand schafft das über Nacht, aber auch Teilerfolge haben eine enorme Hebelwirkung. Wenn man die ersten Bestätigungen erfährt, gerät man zunehmend in einen Sog nach oben, der sich nur vorübergehend unterbrechen läßt, um besonders knifflige Hürden zu überwinden.
Das geht leichter im Team als alleine. Mach mit, trag dich in diesen Blog ein, bleib dabei, Spaß gibts auch.
Mach mal was Neues. Irgenwas anderes.
Wenn du weiterhin nur das machst, was du immer machst,
dann kriegst du auch weiterhin das, was du immer kriegst.










[…] geht’s direkt zu einem Beitrag zum Gesetz der Anziehung […]
Hallo Berend!
Danke, eine schöne prägnante Zusammenfassung … jetzt braucht’s “nur noch” täglich angewandt zu werden …
Bin gespannt auf weitere Artikel von Dir!
Fröhliche Grüße aus Düsseldorf, Ulrike
Lieber Berend,
Ulrike hat mich neugierig macht, hier vorbeizuschauen.
Das ist tiefe Lebenserfahrung, die hier zu finden ist,
praktische Lebenshilfe.
Ich werde mich jetzt öfter hier verweilen.
Danke für die klugen Worte hier.
Viele Grüße,
Ulf
P.S.: Ist “Du” okay?
Natürlich ist “Du” OK, Ulf - ich rede ja auch jeden mit Du an hier auf dem Blog und ich nehme an, daß fast alle Leser, die sich mit diesen Themen befassen, nichts dagegen haben - no disrespect indended, anyway.
Das war übrigens eine recht schwierige Umgewöhnung für mich, nachdem ich so lange fast nur Englisch gesprochen habe, wo man ja nur “You” gebraucht : zuerst habe ich viele Leute mit “Du” angeredet, auch wenn es nicht angebracht war - das hat mir einige komische Blicke eingebracht!
Berend
… theoretisch weiß man ja eh schon viel von dem, was da steht- happern tut´s dann an der praktischen Umsetzung- 2 Tage lang macht man was voll mit Begeisterung und auf einmal
” Schwupps”- hat einen der Alltag wieder (weil der innere Schweinehund mal wieder auf ” Energiesparen” umgeschaltet hat!). Ich weiß, ich weiß… dranbleiben… als begeisterte Universumsbestellerin habe ich die Erfahrung mit der Hebelwirkung schon gemacht und ich bestelle mir jetzt einfach, dass ich dranbleibe!
Deine praktischen Anwendungstipps finde ich ganz toll- sowas fehlt nämlich meistens!
PS: Hab´auch die vorigen Kommentare gelesen… ich wäre sowieso für ein einheitliches ” du” auf der ganzen Welt… ” Sie” schafft so eine Distanz…
[…] Das Gesetz der Anziehung […]
hallo berend, auch ich bin über das glückshausprojekt auf deinem blog gelandet, wenn das auch nur der “vordergründige” auslöser war. dein beitrag ist unglaublich gut, weil er so einfach (als kompliment) geschrieben ist. hab natürlich auch das secret schon gelesen und diverse andere bücher, es geht immer dasgleiche, irgendwann kann man aufhören, weitere derartige bücher zu lesen und anfangen, sie anzuwenden:-) was mir u.a. sehr stark hilft, ist mein “dankbarkeitsstein”, (tip aus dem secret), ich hab ihn immer bei mir in der hosentasche und immer, wenn ich an ihn denke oder ihn berühre, denke ich einen ganz bewussten satz, der mit “ich bin dankbar, dass…” beginnt. und ich fühle in den satz rein. manchmal denke ich sogar gleich ganz viele derartige sätze. das zieht soviel schönes in meinem leben an, für das ich dann wiederum sehr dankbar bin….ich werd hier bestimmt regelmässig vorbeischauen, liebe grüsse andrea
Hallo, auch ich denke über diese Dinge nach. Wie du im “am Ball bleiben” beschreibst, zu differenzieren, zwischen meinen wirklich eigenen wünschen und den angenommen Wünschen, also Fremdvorstellungen, darin sehe ich das Problem.
Ich glaube, daß sich unsere Wünsche im Unterbewusstsein bilden, als ein Prozeß vieler Ansammlungen über Jahre, Jahrzehnte. Sie ins Bewusstsein zu holen erscheint mir unmöglich.
Ich denke deshalb, dass man sich frei der Belastungen machen muss, welche die unbewussten Wünsche hindern, zu wirken und sich zu realisieren. Frei sein für….
Sehr gut geschrieben
Ich kann es einfach nur bestätigen, das Gesetz der Anziehung wirkt! *gg*
Danke für die Anregungen,
Lg Christian
Lieber Berend,
mal wieder ein kleiner Erlebnisbericht
Über eine Bekannte hörte ich von einer Gruppe Frauen,
die in Eigeninitiative Workshops machen, wo es um Glück, Energie Lebensziele geht.
Als ich davon hörte, überkam mich der Wunsch diese Frau(en) einmal kennen zu lernen.
Ich vergaß nachzufragen und ging wieder zum Alltag über.
Letzte Woche dann schrieb mich über meine Kontaktdaten bei Ella Kensington eine Chris an und wir mailten uns sehr angeregt.
Kurze Rede, ich bin dieses Wochenende bei dem Seminar, genau dieser erwähnten Frauen, ohne, dass jemand mit dem anderen darüber gesprochen hat.
Gesetz der Anziehung, ich hab es in mein Leben gezogen!
lg
Chris
Hi Berend,
Thanks for the link to you! This was especially interesting. I somehow already know this principle of formulating wishes, adjusting your thoughts and then your actions and have used it most of my life but some have forgotten it amidst the hustle and bustle of living in society, going to work, dealing with collegues, making friends, fitting in etc. THANK YOU!!! It is very important and so simple!!!! I will shake off the boredom and lethargy and frustration and get down to creating my world as I want it. Enough of the JAMMER!!! Good luck and all the best! Isobella
PS- do you have any good links to more of this theme in English?
Yes, Isobella - the best of them all is www.stevepavlina.com including his forum!
Hallo,
hier eine Empfehlung an alle, die über den Tellerrand hinausschauen mögen.Es geht um das “unpersönliche Leben”
von Joseph Benner–im Original “The impersonal life”.
www.foerderer-netzwerk.de.Viel Spaß beim Lesen und
Licht und Liebe,
Anja
Absolut toller Beitrag Berend!
ich habe mich noch nicht weiter auf deiner Site umgeschaut. Ich wollte nur ersteinmal meinem positivem Gefühl Ausdruck verleihen.. das konnte nicht warten.
Ich möchte mich der vorherschenden Gemeinschaft anschließen und mich deshalb vorstellen.
Ich lebe bereits seit einigen Jahren erfolgreich worüber du geschrieben hast.
Aufschwung gab mir damals die Prophezeihung von Celestine und Carpe Diem von Dale Carnegie. Ella Kensington war natürlich auch dabei, und viele andere mehr. Die Kombination von sehr sehr vielen Büchern gab mir mein tiefes Verständnis. Teilweise laß ich sie gleichzeitig.
Das alles aus Energie ist, begriff ich jedoch erst so richtig als ich ein Buch in die Hände bekam welches ich leider heute nicht mehr besitze. Es wurde von einem Professor geschrieben der sich mit den unterschiedlichen Energiefrequenzen auseinandergesetzt hat.
Jetzt ist es nicht gerade nett ein Buch zu erläutern und den Namen nicht zu nennen, ich werde mich bemühen es herrauszufinden. Und dann teile ich es hier mit. Vielleicht interessiert sich jemand dafür.
Ich möchte jedoch eine Warnung aussprechen. Sehr wissenschaftlich. Etwas für Forschertypen.
Dieser Mann schreibt in seinem Buch bspw. Das jeder Buchstabe eine bestimmte Energiefrequenz erzeugt.
Ich musste dieses Buch damals lesen, da ich herrausfinden wollte warum bestimmte Wörter eine bestimmte Schwingung erzeugen.
Er beschreibt auch das Energie bewusst durch schwarze Linien leitbar ist. Er hatte mehrere Symbole in seinem Buch abgebildet die verschiedene Frequenzen herstellen können.
Ich habe das damals alles ausprobiert. Ich habe mir bspw. Kreise auf den Fusboden gemalt in die ich mich hineingestellt habe um mich aufzuladen. Sehr interessant!
Ist es der Glaube oder ist es tatsächlich so. Ich denke die Kombination von Beidem ergibt auch hier wieder die Lösung.
Ich habe mir auch kleine Symbole abgezeichnet, um meine Getränke energetisch aufzuladen. Mit Buchstaben, Wörtern, Sätzen (angewandt als Affirmation) habe ich auch herumexperimentiert.
Damals ist das alles sehr aufregend für mich gewesen, heute kann man sich DVD´s darüber besorgen. Echt klasse für mich persönlich, die Entwicklungen zu beobachten. Ich freue mich sehr darüber!
Ich halte allerdings nichts von Engeln, Magie oder dergleichen. Damit habe ich mich bis heute noch nicht auseinandergesetzt.
Ich denke das fällt eher in die Kategorie: Was du glaubst ist.
Wenns dem Menschen gut tut warum nicht.
Ich für meinen Teil interessiere mich mehr für die Quelle. Es macht mir einfach Spaß meinen Kopf miteinzubeziehen. Ich bin ständig am forschen und ausprobieren.
Nun, und heute kommt dann auch noch die Quantenphysik mit ins Spiel. Was soll Ich sagen ich bin begeistert!
Ich wünsche allen viel viel Erfolg auf Ihrem Weg und eine wunderschöne Zeit!
Zweifeln ist absurd, was ist, ist.
Und wenn jemand ins zweifeln kommen sollte, nicht streng sein mit sich! Als die Scheibe plötzlich rund war waren auch alle schockiert.
Liebe Grüße Franzi
P.s. den Prof. vergesse ich nicht ich suche… bis bald
[…] Also nur ganz kurz, denn diese Krisen-Manie ist natürlich ein Paradebeispiel für das Gesetz der Anziehung in Aktion. Was wir jetzt haben ist keine Finanz-Krise, sondern eine kollektive Mental-Krise […]
Hallo alle miteinander,
ich bin neu in diesem Forum und freue mich, dass es überhaupt ein Forum gibt, welches sich auch mit dem Gesetz der Anziehung befasst.
Ich habe in den letzten Jahren so einiges erlebt, was ich hier gerne schreiben würde:
Ich bin 33 Jahre alt. Bereits in jungen Jahren hatte ich mich selbstständig gemacht, weil dies schon immer mein Wunsch war. Ich konnte mir nie vorstellen, als Angestellter für jemanden zu arbeiten, obwohl das in gewissen Notlagen auch immer wieder mal, als Überbrückung, erforderlich war. Teilweise tat ich beides gleichzeitig. Zum Beispiel war ich eine Zeitlang als 3D-Designer selbstständig (3D-Werbeclips) und arbeitete gleichzeitig als Angestellter in einem Büro. Freizeit war da gar nicht vorhanden und für Wunschmagie interessierte ich mich damals auch nicht.
Als meine Eltern sich trennten, war ich erstmal mental am Boden. Das war die Zeit, in der ich begann Ausschau nach Büchern zu halten, die mir wieder etwas mehr Hoffnung geben sollten - Bücher, die das positive Denken förderten. Wenn man sich bestimmte Bücher bestellt, erhält man irgendwann auch mal weitere Werbeprospekte und dabei entdeckte ich auch Bücher über Wunschmagie (Die Magie des Wünschens oder Bestellungen beim Universum).
Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht noch erwähnenswert, dass mein Bruder sich mit solchen Dingen seit längerer Zeit beschäftigt. Er las Bücher über Wunschmagie, aber auch “Gespräche mit Seth” und er studierte zu dieser Zeit Physik (dabei wurde auch viel über Quantenphysik gelehrt). Er sah Zusammenhänge zwischen dem, was die meisten Leute Spiritualität nennen, und der Quantenphysik, die u. a. besagt, dass Gedanken, je nach Intensität, über die Materie gebieten. Wie dem auch sei, er lieh mir auch immer wieder mal Bücher, die mich interessierten.
Da ich verschiedene Kampfsportarten betreibe und in einer asiatischen Kampfsportart mein chinesischer Trainer sehr spirituell ist, wir viel meditieren und auch philosophieren über Wiedergeburt und der Aufgabe, das Rad der Wiedergeburt zu durchbrechen, habe ich vielleicht auch dadurch keine Scheuklappen und Vorurteile gehabt, was neue Sichtweisen angeht.
Ich bin in Deutschland geboren, stamme aber aus dem ehemaligen Jugoslawien. Als unten im Krieg Verwandte starben, kam ich mir derart hilflos vor, dass ich mich sehr intensiv mit den Wunschbüchern beschäftigte. Und irgendwann hatte ich so viele Bücher darüber gelesen, dass ich es selbst praktizieren wollte.
Ich las auch Bücher wie “Auf ein Wort”, “Enter your Matrix”, „Das dritte Auge öffnen“, „Das Gesetz der Anziehung“, „Law of attraction“, „LOA“ und bin nun gerade bei “Die Illusion des Universums” dran. Oft widersprechen sich die Bücher, aber da wir ja den freien Willen haben, sei es jedem selbst überlassen, woran er glauben möchte.
Als ich mit dem Wünschen begann, war ich gerade seit etwa einem halben Jahr pleite gewesen, d. h. ich musste mein Gewerbe auflösen und Insolvenz anmelden. Ich war zu stolz, um zum Arbeitsamt zu gehen und meine Mutter bot mir an, ich könne bei ihr leben. Meine private Krankenversicherung musste ich aufgeben, ich hatte nicht mal das Geld für eine Busfahrkarte, mein Auto musste ich verkaufen, ich hatte kein eigenes Telefon mehr usw. Ich war von heute auf morgen mittellos. Ich konnte nicht mal zum Arzt gehen, da ich nicht mehr krankenversichert war. Ich brach zwangsläufig Kontakte ab, denn ich hatte keine Lust, dass ich der Einzige auf einer Geburtstagsparty war, der ohne Geschenk kommt oder dem die Anderen die Getränke im Bistro spendieren.
Ich war auch mental am Boden, aber mit der Zeit merkte ich, dass es auch was Gutes hatte: Der Alltagsstress war weg, ich verspürte überhaupt keinen Druck mehr, ich war sorglos geworden, denn viel schlimmer konnte es gar nicht mehr werden. Ich fühlte mich wie ein Aussteiger aus der Gesellschaft. Ich hatte nur noch wenig Kontakt zu anderen Menschen, ich hatte weder Internet noch TV. Stattdessen meditierte ich viel und trainierte meinen Körper.
So eine Auszeit, auch wenn sie durch eine finanzielle Pleite zustande kam, war gar nicht mal so schlecht. Ich erinnerte mich an einen Spruch, den irgendwann mal ein Prominenter sagte: “Betrachte ein Problem nie als Problem. Betrachte es als Tatsache und dann versuche das Beste daraus zu machen.” Also was sollte ich rumjammern und klagen, schließlich hatte es viele meiner Verwandten im ehemaligen Jugoslawien viel schlimmer getroffen und sie lebten ihr Leben trotzdem weiter. Das gab mir Ansporn. Vielleicht half mir auch die Disziplin weiter, die ich mir durch den Sport angeeignet hatte.
Es kam auch mal vor, dass meine Mutter und ich sehr wenig zu essen hatten - und so entschloss ich mich doch mal, zum Arbeitsamt zu gehen. Aber wenn man jahrelang selbstständig war und dann vor so einem eigenartigen Beamten steht, behandelt der einen nicht gerade wie einen Menschen. Ich machte während meiner gewerblichen Zeit meine Steuererklärungen selbst, hatte persönlichen Kundenkontakt, kümmerte mich um meine Werbung usw., aber all das zählte nicht. Der beamte behandelte mich von oben herab und gab mir das gefühl, ich sei nichts wert. Ich kam mir regelrecht schikaniert vor und beschloss, es aus eigener Kraft zu schaffen. Rückblickend würde ich sagen, dass ich mir damals ein klares Ziel setzte.
Ich befolg also alle Anweisungen aus den Wunschbüchern und wünschte mir Geld um gut leben zu können und meinen Hobbys nachgehen zu können, eine Beziehung mit der Frau, die am besten zu mir passt und dass wir uns beide glücklich machen, eine Reise, auf der ich mich entspannen kann von meiner Pleite und ein Auto, um komfortabler Alltagsdinge wie das Einkaufen erledigen zu können. Ich konzentrierte mich auf alle meine Wünsche. Etwa 10-20 Minuten täglich, aber manchmal auch während einer Bus- oder Bahnfahrt. Ich schrieb meine Drehbücher, visualisierte und imaginierte viel, schnitt mich am PC mit Bildbearbeitungsprogrammen in schöne Strände mit Sand und Palmen, stellte mir vor, dass mein Wunsch bereits erfüllt war usw.
Mein chinesischer Trainer wusste von meiner finanziellen Lage und bot mir an, ich könne auch weiterhin zum Training kommen, ohne zu zahlen. Ich nahm das großzügige Angebot an und eines Tages fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, ihn zu einer Jiu Jitsu-Schule zu begleiten, in der wir das Jeet Kune Do präsentieren (unsere Kampfsportart). Ich ging mit und dort lernte ich meine jetzige Freundin kennen.
Es war Liebe auf den ersten Blick.
Wir trafen uns in der Folgezeit und ich erzählte ihr von meinem “Pech”.
Sie war etwas älter als ich, geschieden von einem recht wohlhabenden Mann, der Juwelier war und mittlerweile in Texas auf einer Ranch lebt. Sie lebte auf recht großem Fuß. Das alles wusste ich nicht bei unseren ersten Treffen. Sie hatte einen Sohn, der die ISD-Schule in Düsseldorf besuchte. Ich wusste, dass man sehr viel Geld brauchte, um jemanden auf so eine Schule schicken zu können. Er war mit dem Sohn von Rudi Völler und anderer Prominenter (C&A, Peek & Cloppenburg) in einer Klasse. Ich war wenig beeindruckt, denn schließlich waren wir alle Seelen, die aus derselben Quelle stammten. Offen gesagt war es für mich zu Beginn sehr schwer in dieser Beziehung, da meine Freundin für mich zahlte, wenn wir mal ins Kino gingen oder auswärts essen gingen. Wie es der Zufall will, kontaktierte mich in dieser Zeit ein alter Schulfreund, der sich mittlerweile selbstständig gemacht hatte. Er war gut in seinem Geschäft (Versandhandel von Unterhaltungselektronik), aber wuchs nicht mehr. Nach langer Überlegung stieg ich bei ihm ein und bekam von meiner Freundin das Startkapital. Sie gab es mir aber nicht einfach so, sondern hatte seeeehr gute Beziehungen zu ihrer Bank. Sie bürgte für mich und ich bekam einen recht ansehlichen Kredit. Als nächstes überraschte sie mich mit einer Reise nach Mauritius ins Hilton Hotel.
Unser Versandgeschäft entwickelte sich sehr gut, als meine Freundin mir zum Geburtstag Gutscheine für meine Hobbys schenkte (Kampfsport, Kratfttraining und Massage). Als sie sich dann einen neuen Wagen kaufen wollte, bekam ich ihren Ford Mustang.
Erst als ich mir noch einmal meinen Wunschzettel ansah, begriff ich allmählich was hier passiert war und mir ging ein Licht auf. Ich war total baff. Ich traute meinen Augen nicht: Das Geld, die Reise, das Auto, meine Hobbys. Alles war in Erfüllung gegangen. Meine Freundin hätte mir ja auch andere Dinge schenken können, die nicht auf meinem Wunschzettel standen. Aber es war eine absolute Übereinstimmung. Und das war dann für mich der Startschuss für weitere Wunschexperimente.
Kürzlich erst hatte ich tagein und tagaus imaginiert, wie das Geld mir zuströmt. In der gleichen Zeit hatte ich einen Rechtsstreit mit einer Firma, welche mir noch Geld schuldete. Ich schrieb ihnen, dass ich vor Gericht gehen werde, falls ich mein Geld nicht innerhalb einer bestimmten Frist nicht erhalte. Was passierte? Ich bekam einen viel höheren geldbetrag überwiesen (ich denke mal, damit ich nicht vor Gericht gehe?).
Dann hatte ich mir ein neues Badezimmer gewünscht. Und was passiert? Wasserrohrbruch. Ich dachte zuerst “Was soll das denn jetzt? Ich wollte doch nicht, dass hier alles kaputt geht.” Bis sich dann herausstellte, dass die Versicherung alles bezahlt. Jetzt ist das Badezimmer neuer als neu
Da durch den Wasserrohrbruch der Parkettboden im Flur (vor dem Badezimmer) in die Höhe gegangen ist und sich die Badezimmertür nur noch schwer öffnen und schließen lässt, wird die Versicherung auch das Schleifen des Parkettbodens finanzieren. Die Wege des Herrn sind echt unergründlich, dachte ich mir. Ich hatte es so eilig mit einem neuen Badezimmer, dass das liebe Universum den schnellstmöglichen Weg einschlug. Das zeigte mir einmal mehr, dass man sich ausschließlich auf das konzentrieren sollte, was man will und warum man es will. Über das WIE und WANN denke ich gar nicht mehr nach. Mein Glaube ist mittlerweile gefestigt, so dass ich mich mit solchen Fragen gar nicht mehr auseinandersetze. Ich lass mich einfach überraschen
Unglaublich.
Warum es bei mir so gut klappte? Keine Ahnung, aber ich versuche den ganzen Tag immer nur nach Dingen Ausschau zu halten, die ich als angenehm empfinde. Also keine Horrorfilme, keine Nachrichten über Mord und Totschlag und all sowas. Ich streichle meine Katze, höre meine Lieblingsmusik oder unternehme was mit meiner Freundin - alle Hilfsmittel sind erlaubt, um sich wohlzufühlen.
Laut meinem Bruder ist das Ganze gar nicht sooo spirituell. Er sagt, dass die Physik vor einer Revolution steht. In der Quantenphysik sagt man (sinngemäß), dass jeder Gedanke feinstoffliche, kaum messbare Materie (also Energie) ist, die wie ein Ton beim Gitarrespielen, wenn man ihn ständig spielt bzw. den Gedanken denkt, stärker wird. Durch das Gesetz der Anziehung (siehe Atome, Protonen, Neutronen, Planeten usw.) zieht dieser Gedanke ähnliche und gleiche Gedanken an, so dass er immer größer und gewichtiger wird. Es kommt auf die Intensität und Regelmäßigkeit an, wie oft und wie stark man also denselben Gedanken denkt. Schließlich wird er so groß und mächtig, bis er sich physisch im Leben manifestiert. Kurzum: Der Gedanke erschafft.
Ich merkte aber auch, dass ich mit Leuten, die an so etwas nicht glauben, meine eigenen Zweifel stärkten, es sei nur Zufall. Obgleich es laut mehrerer Autoren keinen Zufall gibt. Der Kosmos (griechisch: Ordnung) ist das Gegenteil von Chaos. Alles unterliegt universellen Gesetzen, die wir aber noch nicht alle verstehen. Die Schwerkraft gab es aber auch schon, bevor der Mensch sie verstand. Jeder Planet hat seine Umlaufbahn, jedes Blutkörperchen hat seine Bahn, jedes Atom reagiert auf universelle Gesetze. Warum also sollte nur der Mensch davon ausgeschlossen sein? Daher beschloss ich meine Wünsche geheim für mich zu wünschen und sie nicht mit Skeptikern zu besprechen.
So, da habe ich ja einen halben Roman geschrieben. Apropos Roman. Gerade bin ich dabei ein Buch über meine Erfahrungen mit dem „Gesetz der Anziehung“ zu schreiben.
Würde mich über Euer Feedback freuen.
Liebe Grüße
Bruce989
Noch ein kurzer Nachtrag:
Dadurch dass ich eine echt miese Zeit in meinem Leben hatte, weiß ich, was Armut bedeutet (auch Hungern). Rückblickend weiß ich aber nun, dass ich diese Erfahrung nicht mehr machen will. Ich weiß ganz genau, was ich stattdessen WILL!
Vielleicht schätze ich durch diese Erfahrung viel INTENSIVER “selbstverständliche” Dinge wie ein schönes, warmes Mittagessen oder eine Krankenversicherung. Heute WEISS ich: NICHTS ist selbstverständlich, nicht mal ein Bett oder ein Sofa, auf dem man schlafen kann. Ich bin mir heute absolut BEWUSST, was ich WILL und was ich NICHT WILL. Ich denke diese Phase der Armut und der sozialen Abgeschiedenheit in meinem Leben hatte so gesehen auch etwas Gutes - nämlich meine Wünsche und Abneigungen klar zu definieren. Zumindest sehe ich das rückblickend so.