Feb 15 2008
Ein Schuh
Mahatma Gandhi bestieg einmal einen Zug in Indien - dabei rutschte einer seiner Schuhe ab und fiel auf die Gleise. Er konnte den Schuh nicht mehr erreichen, um ihn zurückzuholen, da der Zug sich schon in Bewegung gesetzt hatte.
Zum Erstaunen seiner Begleiter zog Gandhi ganz ruhig auch seinen anderen Schuh aus und warf ihn dem verlorenen hinterher, so daß er nahe bei dem ersten Schuh auf den Schienen landete.
Als ein Begleiter ihn fragte, warum er das getan hätte, mußte Gandhi lächeln.
“Der arme Mann, der die Schuhe auf den Schienen findet,” antwortete er, “hat jetzt jedenfalls ein Paar, das er benutzen kann.”
So viel Größe in einer so kleinen Geste!




Hallo Berend,
ja Tränen der Glückseligkeit kullern aus meinen Augen…
Das ist es was ich gestern in meinem Kommentar meinte, du berührst das innere der Leute.
Bei mir auf jeden Fall und ich bin schon drauf trainiert Freude zu fühlen, wenn eine Mail von Dir in meinem postfach liegt
Mach weiter so
Chris
Danke Chris - ich freue mich immer sehr, wenn das was ich schreibe gut ankommt und inspiriert! Und je mehr Leser ich so erreichen kann, desto mehr Spaß macht es mir.
Wenn ihr mir also einen Gefallen tun wollt, dann erzählt doch heute mal einem Freund vom KOMPASS.
Lieber Berend,
das ist einfach klasse.
Dass Mahatmi Gandhi diese Größe gezeigt hat.
Dass diese Begebenheit überliefert ist.
Dass Du sie uns hier und heute in Erinnerung rufst.
Man braucht doch immer etwas für den Smalltalk.
Dass das Hoch weiterhin stabil sein wird.
Dass Mainz in Gladbach gewonnen hat.
Dass man eigentlich auch ein Nummernkonto aufmachen wollte, aber jetzt wohl nicht mehr.
Diese Begebenheit, die Du hier schilderst ist nicht geeignet für Small-Talk. Ich werde sie heute verwenden für heavy-talk.
Danke.
LG, Ulf