Nov 27 2009

Die wichtigste Fähigkeit, die du jemals lernen kannst

Published by Berend at 0:30 under LOA Praxis, Talent, Deutsch

Gedanken     Je mehr ich mich mit dem Gesetz der Anziehung oder Resonanz beschäftige, desto klarer wird mir, dass es eine Fähigkeit zu lernen gibt, die wichtiger ist als alle anderen.

     So entscheidend wichtig, dass ich sie jetzt ganz oben auf meine Liste der Prioritäten setze, mit weitem Abstand zum nächsten Punkt.

     Aber ich traue mich kaum, es hier zu sagen - die meisten werden das einfach nicht ernst nehmen und darüber hinweg lesen : “Ja ja, sicher hat der Berend recht, aber ich habe jetzt wichtigeres zu tun; irgendwann komme ich mal darauf zurück.”

     Das Problem ist, dass uns hier in der westlichen Welt bis jetzt noch nie jemand ernsthaft aufgefordert oder angeboten hat, diese Fähigkeit zu entwickeln - die Eltern nicht, unsere Lehrer an der Schule nicht, auch niemand an der Uni oder im Beruf.

     Wir glauben schließlich nicht alles, was uns so erzählt wird - wir sind kritisch, hinterfragen alles und suchen erstmal Bestätigung; muss man ja auch heutzutage, da kann ja jeder kommen.

     Klingt eigentlich sowieso viel zu einfach, ist bestimmt nicht so wichtig.

     OK, seis drum … bin ich eben der Erste :

Die wichtigste Fähigkeit, die du in deinem Leben jemals lernen kannst, ist deine Gedanken bewusst auf das zu lenken, was du möchtest - und dem dann deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

     Geschickt sein bei der schnellen Beurteilung deiner Situation und schnell eine Entscheidung fällen, was du am liebsten möchtest - genau zu wissen, was du willst und dann gezielt dabei bleiben … das ist enorm schwierig, aber sehr einträglich.

     Ich stelle jedenfalls bei meinen Bemühungen immer wieder fest, dass meine Gedanken dauernd wie eine Herde Affen im Urwald von einem Baum zum anderen turnen und sich kaum jemals einfangen lassen.

     Aber wenn es mal gelingt … dann bringt das Ergebnisse, die mit denen des einfachen, blinden Handlens nicht zu vergleichen sind.

     Versuchs mal - oder kannst du das schon?

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7 Responses to “Die wichtigste Fähigkeit, die du jemals lernen kannst”

  1. Michaelon 27 Nov 2009 at 18:43

    Hallo zusammen,
    das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Wenn ich mich dem zugewandt habe, was ich wollte und was ich gut fand, ging es mir immer gut und ich bewegte mich gleichzeitig auf das zu, was ich wollte.

    Wenn ich mich den “Problemen” zugewandt habe, ging es mir nicht gut und ich musste erst einen “Sinneswandel” abwarten bis ich mich wieder wohl fühlte.

    D.h., sich auf die Lösung und nicht auf das “Problem” konzentrieren hat mir geholfen.

    Vielen Dank für die wunderschönen Mails, die Du, Berend, mit Deinen Newslettern immer versendest. Ich kenne keine besseren.

    Viele Grüße
    Michael

  2. ingeborgon 28 Nov 2009 at 10:33

    Danke Berend für Deinen anregenden Beitrag.
    …und was ist, wenn ich mit dem was ich möchte in erster Linie etwas kompensieren möchte………und somit nicht einmal in das Umfeld meiner wirklichen “Gaben” komme, weil ich ständig mit etwas anderem beschäftigt bin?
    Herzliche Grüße,
    Ingeborg

  3. Berendon 28 Nov 2009 at 13:17

    Gut beobachtet, Ingeborg - das machen wir viel, meist unbewusst.

    Aber ich glaube, du kennst die Antwort auf deine eigene Frage schon : weniger mit anderem beschäftigen, Abstand gewinnen, sich öfter mal ausklinken, dein Selbst langsam an die Oberfläche kommen lassen.

    Es ist ganz legitim und notwendig, Ungleichgewichte kompensieren zu wollen, wir brauchen das; das sind keine Umwege, sondern notwendige Schritte.

    Letzendlich dreht es sich doch immer darum, seine Balance zu finden. Die meisten versuchen, jetzt gleich die Mitte finden zu wollen - aber wir müssen sie über die beiden Extreme erst er-leben und dadurch ‘er-mitteln’.

  4. Jürgenon 29 Nov 2009 at 1:07

    Lieber Berend,

    die Gedanken sind der erste und wichtigste Schritt, doch sie sind nur die halbe Miete. Sie müssen in uns auch die entsprechenden Gefühle wie (Vor)Freude und Begeisterung auslösen und uns schließlich zum zielgerichteten Handeln anregen.

    Ich kann eine Million Mal am Tag denken “Ich bin gesund, ich bin gesund …”. Nur, wenn ich mich diesem Gedanken wirklich hingebe und an diese Wahrheit glaube, beginne ich allmählich, mich immer wohler in meiner Haut zu fühlen. Und erst dann verspüre ich einen ganz natürlichen Bewegungsdrang, bekomme Appetit auf bekömmliche und lebensfördernde Nahrung usw.

    Und das Ganze lässt sich auch ‘rumdrehen. Ich kann so tun als ob und ganz bewusst anders handeln, als es meiner augenblicklichen Stimmung entspricht. Ich gehe spazieren, obwohl ich mich verschnupft fühle, die frische Luft tut mir gut, der Kreislauf kommt in Schwung, ein schöner Anblick in der Natur macht mich vielleicht für einen Augenblick glücklich, ich fühle mich allmählich besser und denke sofort hoffnungsfroher und “gesünder”.

    Körper und Geist sind eine Einheit und beeinflussen sich wechselseitig. Ich kann also den Geist vorschicken oder den Körper, je nachdem, was mir im Moment leichter fällt. Der andere “Teil” wird dann automatisch folgen. Wenn ich z.B. morgens aufstehe und mein Kopf erst wach werden muss, dann hilft es, wenn mein Körper eine gewisse Routine durchspielt, um mich auf den Tag einzustimmen. Andererseits kann ich mir direkt nach dem Aufwachen bildlich vorstellen, was ich mir für heute vorgenommen habe, und bin in Nullkommanichts motiviert, mit viel Schwung in den jungen Tag zu starten.

    Ich wünsche Dir einen Sonntag mit vielen zielgerichteten Gedanken. Es gibt auch Affenarten, die ruhig und behäbig am Urwaldboden sitzen und genüsslich an Blättern knabbern. Und das sind sogar die stärksten unter ihnen. Ich möchte es jedenfalls nicht mit einem Silberrücken aufnehmen :-)

    Alles Liebe,
    Jürgen

  5. Berendon 29 Nov 2009 at 8:37

    Vollkommen richtig, Jürgen - genau so funktioniert es.

    Aber am Anfang steht immer der Gedanke an das, was du möchtest … selbst wenn du ’so tun willst als ob’, um das zu erreichen, was du möchtest.

    Vielen Dank für deine immer wieder hilfreichen Kommentare hier auf meinem Blog - sie verdeutlichen so vieles, was ich in meinem Bemühen um Knappheit nicht ausführlicher sagen kann.

  6. Jürgenon 29 Nov 2009 at 12:19

    Ich kann auch kurz und bündig: Denken - Fühlen- Handeln - Fühlen - Denken …

  7. ingeborgon 29 Nov 2009 at 12:30

    Lieber Berend,
    ich danke Dir für Deine wohltuende Rückmeldung……die Ruhe für das SELBT im Sturm zu bewahren ist immer wieder eine Herausforderung!

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