Archive for the 'Veränderung' Category

Sep 23 2008

Durchhalten - ohne Parole

Glaub an dich selbst und der Tag wird kommen, an dem andere keine Wahl mehr haben, als mit dir zu glauben.

     Ich weiss nicht mehr, wer das mal gesagt hat - aber es ist so wahr. In schweren Zeiten braucht man eine Menge Standvermögen, um durchzuhalten … um nicht den Glauben an das zu verlieren, was man tut.

      Das möchte ich allen Lesern wünschen, die Rückschläge und Enttäuschungen einstecken müssen, besonders unseren Freunden in Hilden im Moment. Manch anderer wäre wohl schon vor solchen Hindernissen umgedreht … aber zurück? Keine Chance - sie glauben zu Recht an ihre Zukunft.

     Ich kann mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als keinen Sinn in dem zu sehen, was ich mache … und wer ich bin. ‘Zurück’ ist deshalb nur scheinbar eine Option : man  hat die Vergangenheit ja schon abgehakt, sie macht heute und morgen keinen Sinn mehr.

     Zum Glück sehe ich selbst das nur selten als Problem Herausforderung - weil ich weiss, wo ich hin will … und warum. Fast immer.

     But I have my moments.

Selbstvertrauen     Zweifel sind hin und wieder ja angebracht und eigentlich auch ganz förderlich, erneuern sie doch letztendlich deinen Glauben an die eigene Sache. Meistens.

     Parolen helfen jedenfalls nicht lange, dich aus dem Sumpf zu ziehen.

     Aber Freunde, die mit dir glauben.

     Sei ein Freund und trage dich in den KOMPASS ein.

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Jul 15 2008

Wer verändert eigentlich die Welt?

Published by Berend under Veränderung, Zitate/Quotes, Deutsch

“Never doubt that a small group of thoughtful committed people can change the world : indeed, it is the only thing that ever has.”

Margaret Mead [1901 - 1971]

“Bezweifle nie, dass eine kleine Gruppe aufmerksamer, engagierter Menschen die Welt verändern kann : in der Tat ist es nie jemand anders gewesen.”

     Bahnbrechende Erfindungen und riesigen Einfluß auf der Welt bringen wir meistens mit berühmten Leuten, Weltmächten oder globalen Konzernen in Verbindung, manchmal mit allen zugleich.

     Wir wissen, dass Albert Einstein, das Dritte Reich und Microsoft die Welt verändert haben. Wenn ein neuer Film mit Dustin Hoffmann erscheint sehe ich ihn mir an, wenn Nelson Mandela am Freitag 90 wird ziehe ich meinen Hut mit Hochachtung und wenn MacDonalds Werbung macht schalte ich ab - wer hat eigentlich das Mobiltelefon erfunden?

Megafon     Schnell vergessen wir, dass alle Prominenz auch einmal unbekannt und alle Macht zu Anfang klein war, ohne Ausnahme.

     Nichts und niemand ist dann ganz allein groß, berühmt, berüchtigt oder mächtig geworden … dahinter steht immer eine Gruppe engagierter Menschen, die an demselben Strang in die gleiche Richtung zieht.

     In der Wirtschaft nennt man das Unternehmertum. Nicht jeder Mensch und Unternehmer will die Welt verändern, tut es aber letztendlich doch, weil aller Wandel - ob groß oder klein - immer beim Individuum anfängt : schließlich können wir nur uns selbst ändern, niemals etwas außerhalb von uns. Unser Verhalten färbt dann auf unseren Einflussbereich ab und verbreitet sich.  

     Zum Glück streben heute immer mehr Menschen danach, sich ihr Leben so einzurichten, dass sie sich auch im Beruf selbst verwirklichen können und sie versuchen, ihre natürlichen Interessen und Talente einzusetzen, um ihr täglich Brot zu verdienen. 

     Ich bin ja auch einer von denen :

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Jul 03 2008

Deine Lebensaufgabe

“Our grand business in life is not to see what lies dimly at a distance, but to do what lies clearly at hand.”

(Thomas Carlyle) [1795 - 1881] 

“Unsere große Lebensaufgabe besteht nicht darin zu erkennen, was vage in der Ferne liegt sondern zu tun, was in greifbarer Nähe ist.”

     Jeder von uns spielt ja seine ganz eigene Rolle im großen Spiel des Lebens.

     Das Leben selbst wiederum spielt ständig mit Energie und Materie, um Neues zu erschaffen, sich auszuweiten, auszudrücken und sich zu entwickeln. Es erforscht neue Möglichkeiten, verwirklicht sie und greift dann nach mehr. Das Leben wandelt ständig das um, was ist … und schafft damit jedes Mal etwas ganz Neues.  

     Diesem Wandel kann sich niemand ganz entziehen.

     Aber ich kann mir aussuchen, wie aktiv ich bei diesem kosmischen Tanz mitmachen willst. Wenn ich in alten Mustern stecken bleibe, die ihre Energie für mich verloren haben, kann ich schnell zum reinen Beobachter des Lebens werden. Dann läuft es an mir vorbei.

Blume     Das wäre mir unerträglich, weil es so viel Schönes zu sehen und erleben gibt.

     Wie die meisten Männer tanze ich zwar nicht sehr gerne, aber ich habe immer Angst, etwas zu verpassen.

     Meine Lebensaufgabe als Alte Seele der Stufe 4 ist ja zu lernen, wie ich das Wohl der Gemeinschaft am besten mit dem eigenen Wohl verbinde und so arbeite ich denn zur Zeit mit einem neuen Partner auch an einem tollen Projekt, das die Internet-Welt so noch nicht gesehen hat.

     Mit wie viel Leidenschaft verfolgst du denn deine Ziele?

     Bist du noch kreativ, wenn du an ihnen arbeitest?

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Jun 22 2008

Soll und Haben

Übersetzung DEU > ENG > DEU     Soll und Haben sind Assets and Liabilities auf Englisch.

     Das ist ein feststehender Begriff in der Geschäftswelt, dem ich im Moment nicht nur begegne, weil ich gerade die Übersetzung eines Agenturvertrages mache sondern auch, weil mein Laptop letzte Woche abgestürzt ist. 

     Einfach so, er machte kein Programm mehr auf. Nix. Tot.

     Zum Glück mache ich aber regelmäßig Backups und habe noch einen voll funktionfähigen PC hier in meinem Büro.

     Und zum Glück habe ich auch einen Freund und Partner, der sich mit so etwas viel besser auskennt als ich und mir hilft, meine ganzen Systeme wieder richtig zum Laufen zu bringen - auch auf diesem Wege vielen Dank, Sven : jetzt funktioniert vieles besser als vorher!

     Gleichzeitig habe ich über die letzten Wochen einen neuen Website für BlueCrane Translations geschrieben, und dafür u.a. auch dieses kleine Werbebanner hier oben links - vielen Dank, Phil !

     Das macht viel Arbeit, aber wenn man etwas Wichtiges verliert stellt man auch mal wieder fest, was man alles noch so hat an Mitteln, Wissen und vor allem Freunden.

     Jedenfalls bringen mich diese Umstände zwar in Verzug, aber nicht in ernsthafte Schwierigkeiten.

     Trotzdem bitte ich meine Kunden und Leser hier um Verständnis und Geduld, wenn ich im Moment nicht ganz so pünklich bin wie gewohnt.

     Und zum Trost fällt mir in diesem Sinne natürlich auch gleich wieder ein schönes Zitat in die Hände, das ich euch in beiden Sprachen  anbieten will, diesmal von Dale Carnegie.

     Hier ist es :

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May 16 2008

Geduld, Geduld …

Der Weg     Ich war mal ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber ich habe daraus gelernt.

     Wenn ich so auf mein Leben bisher zurückblicke … es ist ja eigentlich unglaublich, was ich alles schon gemacht habe : Schule, Bundeswehr, Beruf, erste Ehe, ein Haus bei Hamburg gebaut, nach London gezogen, Ehe im Eimer, zurück nach Hamburg, nach Südafrika delegiert, zweite Ehe, diverse Jobs und Firmen in Johannesburg, da wieder ein Haus gebaut, alles aufgegeben, um nach Kapstadt zu gehen, dann zurück nach Europa …

     Das ist natürlich nur der rote Faden - dazwischen lagen viele Umwege und Sackgassen, aber auch Erfolgserlebnisse.

     Diese Dinge waren unheimlich wichtig und dringend für mich zur jeweiligen Zeit - ich wollte alles, und ich wollte es jetzt gleich. Hartnäckig wie ich bin habe ich mich zweimal fast zu Tode gearbeitet dabei, ich ging regelrecht kaputt - Schritt für Schritt, anfangs unbemerkt.

     Viele von euch können bestimmt ein ähnliches Lied singen. Heute kräht kein Hahn danach, welche Kunden ich damals an Land gezogen oder welches Auto ich gefahren habe, und doch war jeder einzelne Schritt unerlässlich für das, was ich heute bin, was mir heute wichtig ist - ich bereue keinen einzigen Tag.

     Wahre Geduld ist wohl, zu wissen wohin ich jetzt will … und dass ich auf dem Weg dorthin bin - dann kann ich die Reise bis zur Ankunft genießen, auch ohne die Endstation zu kennen.

     Wissen muß ich auch, dass ich selbst an den Zwischenstationen nie lange bleiben kann: jedesmal, wenn ich irgendwo ankomme kriege ich da ja automatisch auch eine neue Perspektive verpasst, kann weiter sehen als vorher und habe Neues im Auge.

     Aber rasten kann ich dort für eine Weile - rasten, nicht rosten. Wenn die Reise sowieso nie endet, dann macht weder Eile noch Stillstand irgendeinen Sinn und ich kann geduldig sein, während ich tätig bin.

     Das macht mehr Spaß als Ungeduld, und gesünder ist es auch.

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Mar 30 2008

Zweiter Frühling

Ossiacher See     Jetzt wird es wohl wirklich Frühling.

     Wir waren heute in Kärntens schönem Naturgasthof Schloßwirt in Ossiach zum Lunch, direkt am Ossiacher See. Die Sonne schien und es war herrlich warm.

     Eigentlich ist dies ja schon der zweite Frühling des Jahres - der erste fand im Februar statt und dann hatten wir Weiße Ostern.

     Aber auch in anderer Hinsicht ist dies ein zweiter Frühling für uns : nach über 20 Jahren in Südafrika ist es jetzt etwas über ein Jahr her, daß wir nach Österreich gezogen sind.

     Wir haben uns damit einen Wunsch verwirklicht, der vor ca. zwei Jahren so richtig stark wurde und den wir dann konsequent umgesetzt haben … im Rückblick sehen wir, daß wir es gerade noch rechtzeitig geschafft haben : schade, daß Südafrika jetzt immer schneller den Bach runter geht. Afrika schluckt seine abtrünnigen Kinder und besteht darauf, ihnen seine eigene kontinentale Identität wieder aufzubrennen.

     Seit fünf Jahren bin ich jetzt beruflich selbständig; ich mußte mir hier in Österreich natürlich neue Kunden suchen und habe mir dabei einen noch viel älteren Wunsch verwirklichen können : wohnen wo immer ich will, von zu Hause mit Freude arbeiten, gutes Geld verdienen, über das Internet ein weltweites Betätigungsfeld haben.

     In diesem Frühling ist mir auch dabei der Durchbruch gelungen : ich mache mir einen sehr guten Namen als Übersetzer und arbeite zur Zeit an drei Projekten in den USA, Deutschland und Österreich mit. Trotz Vorgaben und Zeitrahmen mache ich meinen eigenen Fahrplan und bin frei in meinen Entscheidungen.

     Ich fühle mich sehr wohl hier … in Österreich und in meiner Haut.

     Es ist Frühling. Zweiter Frühling für mich.

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Mar 04 2008

Ängstliche Abenteurer?

Ängstliche Abenteurer?     Also, ich muß mir das jetzt mal von der Seele schreiben : manchmal sehen wir uns im Fernsehen diese Serien über Auswanderer aus Deutschland an, ihr kennt sie bestimmt auch.

     Meine Frau und ich, wir können da ja mitreden - schließlich haben wir 22 Jahre in Südafrika gelebt und sind erst seit etwa einem Jahr wieder zurück in Europa. 

     Für uns ist das also ganz interessant, aber was mich manchmal wundert ist, daß die Sender überhaupt solche Serien produzieren … sogar über Rückwanderer gibt es jetzt eine : das Thema “Deutschland oder lieber nicht” beschäftigt jedenfalls heimische Konsumenten.

     Auswanderer hat es ja immer gegeben, besonders in Krisenzeiten - aber geht es den Deutschen im 21sten Jahrhundert nicht besser als je zuvor?

     Auswanderer suchen doch mehr Freiheit und ein besseres Leben woanders, weil sie glauben, ihr Paradies nicht vor Ort finden zu können … vielleicht geht es vielen Deutschen also doch nicht so gut und sie haben nicht so viel Freiheit, wie sie sich wünschen.

     Dabei bietet kaum ein anderes Land soviel politische Freiheit und soziale Absicherung wie Deutschland - und es gehört viel Mut dazu, all das für ein Abenteuer aufzugeben … und gute Gründe : verallgemeinert sind die sicherheitsbewußten Deutschen doch eher ängstliche Abenteurer, oder?

     Wie paßt das alles zusammen? Continue Reading »

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Jan 04 2008

Glück und Reichtum - Diese 5 Prinzipien Helfen Dir

Glücksschwein     Zu Anfang eines jeden Jahres fassen wir viele gute Vorsätze … und die meisten davon geben wir innerhalb weniger Tage wieder auf.

     Woran liegt das?

     Fast alle Ziele, die wir erreichen wollen, sind entweder Eintagsfliegen oder liegen schon lange tief in uns begraben - sie werden zu Neujahr nur hervorgeholt, abgestaubt … und dann wie jedes Jahr wieder eingemottet, weil wir sie immer noch nicht wirklich umsetzen wollen.

     Um unsere Träume zu verwirklichen brauchen wir ja mehr als ‘gute’ Vorsätze, die uns vielfach nur aufgeschwatzt werden : es geht hier nicht um einen flüchtigen Gelegenheitsjob, sondern um das tiefgreifende Verständnis von ‘Glück’ und ‘Reichtum’ - Begriffe, die für uns alle etwas Unterschiedliches bedeuten.

     Aber es gibt Gemeinsamkeiten - Prinzipien, die wir alle verstehen und beachten können, um Glück, Reichtum und als Folge davon auch materiellen Wohlstand in Form von Geld und Besitz zu erwerben, der so vielen unerreichbar scheint.

     Ich habe für mich unter 5 Stichworten einige Prinzipien und ganz konkrete Maßnahmen definiert, die mir helfen, meine Wünsche zu verwirklichen : Continue Reading »

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Dec 11 2007

Konstante Veränderung

“Das einzig Konstante im Leben sei die Veränderung, sagt man. Dem kann ich nicht zustimmen.

Es gibt noch eine andere Konstante, und das ist der Wunsch nach Veränderung.” 
[Dr. Robert Maurer]

     Routine, Konstantes im Leben hat viele Vorteile - aber diese Wurzeln können nicht die Rolle von Zweigen und Blättern übernehmen. Ein gesunder Baum wächst in beide Richtungen.

     Um uns vor Einseitigkeit und Langeweile zu bewahren gibt uns die Natur den Wunsch nach Veränderung … vergiß nie, daß er die treibende Kraft für unser Wachstum ist. 

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Dec 10 2007

Zwischen Zwei Stühlen

     “Jede positive Veränderung, jeder Sprung auf ein höheres Bewußtseins-Niveau erfordert ein gewisses Erwachsenwerden.

     Jedesmal, wenn wir eine höhere Sprosse auf der Leiter des persönlichen Wachstums erklimmen, müssen wir durch eine Phase des Unbehagens und der Einführung gehen.

     Ich habe noch nie eine Ausnahme zu dieser Regel erlebt.”
[Dan Millman]

Stuhl     Zwischen dem Alten und dem Neuen liegt also eine gewisse Übergangsphase, in der wir ‘erwachsener’ werden - das kann ich nur bestätigen, ich habe mir oft genug etwas Neues gewünscht und es dann auch gemacht. Im Moment sitze ich z.B. gedanklich immer noch irgendwo zwischen Südafrika und Österreich. Zwei grundverschiedene Welten.

     Und so ein Übergang ist nicht leicht, das finde ich auch - alte Gedanken, Überzeugungen und Gewohnheiten werden in Frage gestellt und das ruft ein gewisses Gefühl der Leere hervor, man fängt an zu schwimmen manchmal. 

     Auch ich mag das nicht sonderlich. In so einer Übergangsphase ist der erste Impuls ja immer, alte Gewohnheiten beizubehalten, eben weil sie vertraut sind. Aber ich weiß, daß diese Übergänge zum Veränderungsprozess dazugehören … also stehe ich das Unbehagen durch, bis dieser Wechsel abgeschlossen ist.

     Bei Veränderungen muß man viel loslassen was vorher wichtig war, und Neues zulassen … sich selbst vertrauen, daß die neue Realität sich schon richtig entfalten wird.

     Warum vergißt man das so leicht, wenn man zwischen zwei Stühlen sitzt?

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