Sep 23 2008
Durchhalten - ohne Parole
Glaub an dich selbst und der Tag wird kommen, an dem andere keine Wahl mehr haben, als mit dir zu glauben.
Ich weiss nicht mehr, wer das mal gesagt hat - aber es ist so wahr. In schweren Zeiten braucht man eine Menge Standvermögen, um durchzuhalten … um nicht den Glauben an das zu verlieren, was man tut.
Das möchte ich allen Lesern wünschen, die Rückschläge und Enttäuschungen einstecken müssen, besonders unseren Freunden in Hilden im Moment. Manch anderer wäre wohl schon vor solchen Hindernissen umgedreht … aber zurück? Keine Chance - sie glauben zu Recht an ihre Zukunft.
Ich kann mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als keinen Sinn in dem zu sehen, was ich mache … und wer ich bin. ‘Zurück’ ist deshalb nur scheinbar eine Option : man hat die Vergangenheit ja schon abgehakt, sie macht heute und morgen keinen Sinn mehr.
Zum Glück sehe ich selbst das nur selten als Problem Herausforderung - weil ich weiss, wo ich hin will … und warum. Fast immer.
But I have my moments.
Zweifel sind hin und wieder ja angebracht und eigentlich auch ganz förderlich, erneuern sie doch letztendlich deinen Glauben an die eigene Sache. Meistens.
Parolen helfen jedenfalls nicht lange, dich aus dem Sumpf zu ziehen.
Aber Freunde, die mit dir glauben.
Sei ein Freund und trage dich in den KOMPASS ein.
Schnell vergessen wir, dass alle Prominenz auch einmal unbekannt und alle Macht zu Anfang klein war, ohne Ausnahme.
Das wäre mir unerträglich, weil es so viel Schönes zu sehen und erleben gibt.
Soll und Haben sind Assets and Liabilities auf Englisch.
Ich war mal ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber ich habe daraus gelernt.
Jetzt wird es wohl wirklich Frühling.
Also, ich muß mir das jetzt mal von der Seele schreiben : manchmal sehen wir uns im Fernsehen diese Serien über Auswanderer aus Deutschland an, ihr kennt sie bestimmt auch.
Zu Anfang eines jeden Jahres fassen wir viele gute Vorsätze … und die meisten davon geben wir innerhalb weniger Tage wieder auf.
Zwischen dem Alten und dem Neuen liegt also eine gewisse Übergangsphase, in der wir ‘erwachsener’ werden - das kann ich nur bestätigen, ich habe mir oft genug etwas Neues gewünscht und es dann auch gemacht. Im Moment sitze ich z.B. gedanklich immer noch irgendwo zwischen Südafrika und Österreich. Zwei grundverschiedene Welten.





