Nov 04 2008
Was willst du mehr?
Epiktet war ein sehr beliebter griechischer Philosoph, über den wir nur wenig wissen - aber er soll gelähmt und unverheiratet gewesen sein und wurde fast 90 Jahre alt. Vor 2000 Jahren war das schon was.
Ein wichtiger Aspekt seiner Lehre war nicht nur die Kenntnis, sondern auch die praktische Anwendung universeller Gesetze im täglichen Leben. Vielleicht liegt das daran, dass er zunächst Sklave im alten Rom war.
Sind wir nicht alle irgendwie Gefangene unseres Selbst?
Ich glaube jedenfalls, ich hätte mich gut mit Epiktet verstanden.
Er hat neben vielen anderen wirklich schlauen Sachen auch folgendes gesagt :
Zuerst entscheide dich, was du sein möchtest;
und dann mach das, was du zu tun hast.
Ganz einfach. Er sagte nicht : was du HABEN möchtest, sondern was du SEIN möchtest. Wenn du etwas anderes haben möchtest, musst du erst etwas anderes sein und dann etwas anderes tun.
SEIN - TUN - HABEN … in dieser Reihenfolge, wobei das HABEN von Epiktet nicht einmal erwähnt wird, da es automatisch folgt.
Ich finde das praktisch, weil ich verstehe, was es heisst zu SEIN : wir SIND das, was wir über uns denken. Wir sind unser Selbstbild!
Das Sein ist also ein rein mentaler Prozess, den wir jederzeit sofort ändern können … theoretisch jedenfalls. In der täglichen Praxis ist das auch für mich nicht immer so leicht - einfach, aber nicht leicht.
Warum eigentlich?
Zum Abschluss meiner kleinen Serie von 7 Zitaten über den Reichtum von Abraham-Hicks passt hier sehr gut eine abschliessende Betrachtung von
”Du kannst den Maßstab für dein finanzielles Wohlergehen selbst setzen.
Ich habe am Sonntag den letzten Teil eines tollen Buches gelesen : “A New Earth” von 





