Archive for the 'Perspektive' Category

Jun 03 2008

Hast du deine Träume begraben?

Träume     Am Wochenende fiel mir Anthony Robbins’ Buch ‘Awaken the Giant Within’ mal wieder in die Hände und ich habe es vorne kurz aufgeschlagen.

     Alleine der Anfang ist so gut, dass ich ihn hier für euch kurz zitieren möchte - die deutsche Übersetzung ist darunter :

“WE ALL HAVE DREAMS … We all want to believe deep down in our souls that we have a special gift, that we can make a difference, that we can touch others in a special way, and that we can make the world a better place. At one time in our lives, we all had a vision for the quality of life that we desire and deserve. Yet, for many of us, those dreams have become so shrouded in the frustration and routines of daily life that we no longer even make an effort to accomplish them. For far too many, the dream has dissipated - and with it, so has the will to shape our destinies. Many have lost that sense of certainty that creates the winner’s edge.”

Hier meine Übersetzung :

“WIR ALLE HABEN TRÄUME … wir alle wollen im tiefsten Inneren glauben, dass wir eine besondere Begabung haben, dass wir etwas verändern können, dass wir andere auf eine ganz besondere Weise bewegen und die Welt verbessern können. Wir alle hatten einst ein Traumbild von der Lebensqualität, die wir uns wünschen und verdienen. Und doch sind diese Träume für viele von uns jetzt so tief im Nebel von Frust und der Routine des täglichen Lebens verborgen, dass wir uns nicht einmal mehr bemühen, sie zu verwirklichen. Für viel zu viele von uns hat sich der Traum aufgelöst - und mit ihm der Wille, unser Schicksal selbst zu gestalten. Viele haben das Gefühl der Gewissheit verloren, das einen Gewinner ausmacht.” 

     Das ist so tiefgründig, dass man an einem Dienstag morgen nicht einfach darüber hinweglesen sollte.

     Am Wochenende übrigens auch nicht.

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May 23 2008

Vision

Published by Berend under Perspektive, Zitate/Quotes, Deutsch

“Wirklich armselig ist der Mensch, der sehen kann, aber keine Vision hat.”

[Helen Keller] (1880 - 1968). Hier das Original-Zitat :

“The most pathetic person in the world is the person who has sight, but no vision.”

Helen Keller war taub und blind.  

„Draußen erkenne ich durch Geruch- und Tastsinn den Grund, worauf wir gehen, und die Stellen, woran wir vorbeikommen, schreibt Helen Keller in „Meine Welt”. Zuweilen, wenn es windstill ist, sind die Gerüche so gruppiert, dass ich den Charakter einer Landschaft wahrnehme, eine Heuwiese, einen Dorfladen, einen Garten, eine Scheune, ein Bauerngehöft mit offenen Fenstern, ein Fichtenwäldchen gleichzeitig ihrer Lage nach erkenne.”

Wie siehst du DEINE Welt?

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May 16 2008

Geduld, Geduld …

Der Weg     Ich war mal ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber ich habe daraus gelernt.

     Wenn ich so auf mein Leben bisher zurückblicke … es ist ja eigentlich unglaublich, was ich alles schon gemacht habe : Schule, Bundeswehr, Beruf, erste Ehe, ein Haus bei Hamburg gebaut, nach London gezogen, Ehe im Eimer, zurück nach Hamburg, nach Südafrika delegiert, zweite Ehe, diverse Jobs und Firmen in Johannesburg, da wieder ein Haus gebaut, alles aufgegeben, um nach Kapstadt zu gehen, dann zurück nach Europa …

     Das ist natürlich nur der rote Faden - dazwischen lagen viele Umwege und Sackgassen, aber auch Erfolgserlebnisse. 

     Diese Dinge waren unheimlich wichtig und dringend für mich zur jeweiligen Zeit - ich wollte alles, und ich wollte es jetzt gleich. Hartnäckig wie ich bin habe ich mich zweimal fast zu Tode gearbeitet dabei, ich ging regelrecht kaputt - Schritt für Schritt, anfangs unbemerkt.

     Viele von euch können bestimmt ein ähnliches Lied singen. Heute kräht kein Hahn danach, welche Kunden ich damals an Land gezogen oder welches Auto ich gefahren habe, und doch war jeder einzelne Schritt unerlässlich für das, was ich heute bin, was mir heute wichtig ist - ich bereue keinen einzigen Tag.  

     Wahre Geduld ist wohl, zu wissen wohin ich jetzt will … und dass ich auf dem Weg dorthin bin - dann kann ich die Reise bis zur Ankunft genießen, auch ohne die Endstation zu kennen.

     Wissen muß ich auch, dass ich selbst an den Zwischenstationen nie lange bleiben kann: jedesmal, wenn ich irgendwo ankomme kriege ich da ja automatisch auch eine neue Perspektive verpasst, kann weiter sehen als vorher und habe Neues im Auge.

     Aber rasten kann ich dort für eine Weile - rasten, nicht rosten. Wenn die Reise sowieso nie endet, dann macht weder Eile noch Stillstand irgendeinen Sinn und ich kann geduldig sein, während ich tätig bin. 

     Das macht mehr Spaß als Ungeduld, und gesünder ist es auch.

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Apr 25 2008

Die Welt Sehen

Wenn du die Welt anders betrachtest,
dann ändert sich die Welt, die du siehst.

“When you change the way you look at things, the things you look at change.”

Dr. Wayne Dyer

Liebevolle Menschen leben in einer liebevollen Welt.

Feindselige Menschen leben in einer feindseligen Welt.

In derselben Welt.

“Loving people live in a loving world. Hostile people live in a hostile world. Same world.”

Dr. Wayne Dyer

Deine Perspektive im Leben entscheidet über die Welt, in der du lebst. 

Buchstäblich.

Reist du auch so gerne wie ich?

Welchen Teil der Welt siehst du gerade? 

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Apr 23 2008

A Perfect Day In Cape Town

My Father     Four years ago today, Friday the 23rd of April 2004 was a brilliantly beautiful autumn day in Cape Town - warm, sunny and calm.

     The perfection of the universe was showing off in a spectacular fashion and for most people it must have been difficult to see the other, the darker side of the coin inherent in every aspect of the world we experience.

     For me it wasn’t, because my father passed away on that day, just before his 83rd birthday.

     This was utterly unexpected because my father was visibly enjoying his life - he always liked to be active around the house and garden and had the strength to do a million little things every day.

     That’s what he was doing on Wednesday morning, but that night we had to get him to a hospital in a hurry and the fact that he died not even 48 hours later was difficult to understand.

     To cope with a loss is not easy and for most of us, grieving is how we react to a tragic event - we feel helpless and sink into emptiness and despair, questioning the apparent futility of it all to regain our sanity.

     We think that grief and sorrow are inseparable and believe this process is necessary to overcome the pain, to eventually accept what has happened.

     But what if we knew - without a doubt - that there are no accidents in our intelligent universe?

     That we have to experience loss in order to learn a valuable lesson, that we have something to gain even from catastrophe and death? 

     I am lucky in that I never had to encounter any devastating blows in my life, so I am not an authority on the subject. But what if we chose not to suffer over a loss which we will ultimately recognize as beneficial anyway? This is not how we are supposed to react, of course, in our European cultural environment.

     But I believe that in the western world, what we mostly lament is our own loss and not so much the fate of the deceased. In other societies, death is an occasion for celebration - I have seen this myself in Bali.

     There they know, even in times of mourning, that the universe’s timing of people’s arrival and departure on this planet should not be questioned - everything is in perfect order, even painful experiences.

     Is the loss of a loved one different from losing worldly possessions?

     Yes, definitely. Once gone, family members cannot be replaced … ever. But they live on in our memories, whilst the loss of a house, money or a job should be forgotten as soon as possible and stimulate us to move on to even better things.

     The basic underlying challenge here is change, and whether we think we can cope with it. I know that my father is where he is supposed to be right now, and I accept his schedule - I just have to learn to live without him.

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Apr 06 2008

Perspektive … na und?

Published by Berend under Perspektive, Wünsche, Deutsch

Perspektive     Warum ist deine Perspektive der Dinge fürs Leben so wichtig?

     Wieso ist der Blickwinkel, aus dem wir unser Leben betrachten, entscheidend für die Verwirklichung unserer Wünsche?

     Das ist er nämlich : er alleine bestimmt, was wir uns wünschen und wie wir es bekommem - deshalb habe ich bisher schon 21 Artikel in diese Kategorie eingeordnet.

     Und das kann man ganz einfach darstellen, Neale Donald Walsch sagt das so :

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Mar 07 2008

Glück oder Pech?

“Urteile nicht, dann wirst du dich nie irren.”

Jean Jacques Rousseau (1712 - 1778)

     Neulich las ich folgende alte Zen-Geschichte :

Holz im Schnee     Ein Bauer hatte ein Pferd, aber eines Tages lief es fort und der Bauer und sein Sohn mußten ihre Felder selbst pflügen. Die Nachbarn sagten : “Was für ein Pech, daß euer Pferd weggelaufen ist!” Aber der Bauer antwortete : “Pech … Glück … wer weiß?”  

     Eine Woche später kam das Pferd zum Bauernhof zurück und brachte eine ganze Herde wilder Pferde mit. “So viel Glück!” riefen die Nachbarn, aber der Bauer sagte : “Glück … Pech … wer weiß?”

     Kurz danach versuchte der Sohn des Bauern, eines der wilden Pferde zu reiten - aber er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. “Oh, so ein Pech!” Die Nachbarn hatten Mitleid, aber der Bauer sagte wieder : “Pech … Glück … wer weiß?”

     Ein wenig später zog der Landesherrscher alle jungen Männer in sein Heer ein, um in die Schlacht zu ziehen. Aber den Sohn des Bauern ließen sie wegen seines gebrochenen Beins zu Hause : “Was für ein Glück, daß dein Sohn nicht in die Schlacht ziehen muß!” freuten sich die Nachbarn. Aber der Bauer bemerkte nur : “Glück … Pech … wer weiß?”

     Alles im Leben hat seine zwei Seiten, das sollten wir nie vergessen.

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Mar 04 2008

Ängstliche Abenteurer?

Ängstliche Abenteurer?     Also, ich muß mir das jetzt mal von der Seele schreiben : manchmal sehen wir uns im Fernsehen diese Serien über Auswanderer aus Deutschland an, ihr kennt sie bestimmt auch.

     Meine Frau und ich, wir können da ja mitreden - schließlich haben wir 22 Jahre in Südafrika gelebt und sind erst seit etwa einem Jahr wieder zurück in Europa. 

     Für uns ist das also ganz interessant, aber was mich manchmal wundert ist, daß die Sender überhaupt solche Serien produzieren … sogar über Rückwanderer gibt es jetzt eine : das Thema “Deutschland oder lieber nicht” beschäftigt jedenfalls heimische Konsumenten.

     Auswanderer hat es ja immer gegeben, besonders in Krisenzeiten - aber geht es den Deutschen im 21sten Jahrhundert nicht besser als je zuvor?

     Auswanderer suchen doch mehr Freiheit und ein besseres Leben woanders, weil sie glauben, ihr Paradies nicht vor Ort finden zu können … vielleicht geht es vielen Deutschen also doch nicht so gut und sie haben nicht so viel Freiheit, wie sie sich wünschen.

     Dabei bietet kaum ein anderes Land soviel politische Freiheit und soziale Absicherung wie Deutschland - und es gehört viel Mut dazu, all das für ein Abenteuer aufzugeben … und gute Gründe : verallgemeinert sind die sicherheitsbewußten Deutschen doch eher ängstliche Abenteurer, oder?

     Wie paßt das alles zusammen? Continue Reading »

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Feb 19 2008

Der Weg Durchs Leben 3

Der Weg Durchs Leben     Ich habe im Moment nicht viel Zeit, lange Artikel für diesen Blog zu schreiben … tut mir leid.

     Aber Linda hat mir aus Amerika den folgenden schönen Text zugeschickt, den sie zur täglichen Erinnerung als Poster in ihrem Arbeitszimmer hängen hat. 

     Der gefällt mir so gut, daß ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

     Auf Deutsch etwa so :   

     “Such dir deine Ziele auf dem Weg durchs Leben sorgfältig aus aber beeile dich nicht zu sehr, dorthin zu gelangen - du wirst früh genug ankommen.

     Lauf auch durch Nebenstrassen und auf versteckten Wegen herum, aber behalte dein Ziel im Auge wie ein Kompass den Nordpol.

     Höre neuen Stimmen zu, beschäftige dich mit ungewohnten Ansichten und fremden Ideen - das sind wahre Schätze für die Seele.

     Und wenn du bei der Ankunft feststellst, dass dein Ziel nicht genau so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast - sei nicht enttäuscht.

     Denk an all das Versäumte, wenn du nicht deinen eigen-en Weg genommen hättest : der eigen-tliche Wert deiner Reise liegt nicht da, wo du ankommst, sondern darin, was auf dem Weg dorthin aus dir geworden ist.”

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Feb 15 2008

Ein Schuh

Published by Berend under Perspektive, Inspiration, Deutsch

Mahatma Gandhi     Mahatma Gandhi bestieg einmal einen Zug in Indien - dabei rutschte einer seiner Schuhe ab und fiel auf die Gleise. Er konnte den Schuh nicht mehr erreichen, um ihn zurückzuholen, da der Zug sich schon in Bewegung gesetzt hatte.

     Zum Erstaunen seiner Begleiter zog Gandhi ganz ruhig auch seinen anderen Schuh aus und warf ihn dem verlorenen hinterher, so daß er nahe bei dem ersten Schuh auf den Schienen landete.

     Als ein Begleiter ihn fragte, warum er das getan hätte, mußte Gandhi lächeln.

     “Der arme Mann, der die Schuhe auf den Schienen findet,” antwortete er, “hat jetzt jedenfalls ein Paar, das er benutzen kann.”

     So viel Größe in einer so kleinen Geste!

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