Mar 21 2008
Hast du Angst, anders zu sein?
“Jeder stolpert ab und zu über die Wahrheit, aber die meisten stehen wieder auf und eilen weiter, als ob überhaupt nichts passiert wäre.”
[Sir Winston Churchill] (1874 - 1965)
Ich weiß, daß ich anders bin - ich sehe Zusammenhänge, wo andere an Zufälle glauben und bin oft blind für Dinge, die anderen ins Gesicht springen.
Manchmal macht mir das Angst.
Funktioniere ich nicht richtig?
Was ist richtig denn überhaupt?
Dabei wissen wir alle, daß die Natur sich nie wiederholt, daß wir alle einmalig sind - aber in unserer menschlichen Entwicklung sind wir zunächst eben willige und gehorsame Mitglieder einer Gruppe, während wir später selbst die Kontrolle in unserem Leben übernehmen wollen.
Das ist ein notwendiger, aber schwieriger Übergang.
Wenn wir an dieser Schwelle stehen haben wir Angst, wir selbst zu sein … einmalig, anders. Wir haben Angst, auch als Individuum viel Macht und sogar Erfolg zu haben. Diese Dinge haben wir ja nicht gelernt - man sagt uns, daß Übereinstimmung richtig und notwendig ist, Eigenwilligkeit falsch.
Solange wir irgend können machen wir also Kompromisse. Wir versuchen, beides zu leben - das abhängige Stammesleben und das unabhängige persönliche Leben, so widersprüchlich und gegensätzlich sie auch sein mögen.
Wir wollen die Zustimmung der Anderen. Wir möchten akzeptiert werden, beliebt sein. Wir wünschen uns diese und andere Annehmlichkeiten, um unsere Angst zu überwinden und uns sicherer zu fühlen. Dabei verlieren wir aber manchmal unsere Abenteuerlust und Entdeckerfreude, die uns das Infragestellen, das Streben und die Suche geben.
Trotzdem verliere ich darüber meinen Enthusiasmus nicht. Ich glaube ehrlich, daß ich nicht leben könnte, ohne mich für etwas zu begeistern.
Vielleicht sollte ich auch hier im Blog mal meine Angst überwinden und über Dinge schreiben, bei denen einige das Gesicht verziehen und nicht nur zustimmend nicken - was meinst du?
Bis dahin wünsche ich dir aber erstmal Fröhliche Ostern!
Have you seen 





