Archive for the 'Methoden' Category

Jul 11 2008

Steve Pavlina : Sein Erstes Buch

Steve Pavlina's erstes Buch     Die große Neuigkeit dieser Woche ist Steve Pavlina’s erstes Buch : “Personal Development for Smart People” ist noch nicht einmal gedruckt und soll erst am 15. Oktober offiziell erscheinen. Trotzdem ist es heute schon auf die Top 100 Bestsellerliste von Amazon.com gerutscht.

     Den entscheidenden Push hat wohl Steve’s Blogpost gestern gebracht in dem er schildert, wie das Buch entstanden ist, dass es durchaus keine Wiederholung seiner über 700 Artikel auf dem Bolg darstellt, und er gibt uns eine Übersicht seines Konzeptes.

     Sehr interessant übrigens auch, dass Steve sein Buch nicht im Selbstverlag veröffentlicht, sondern mit Hay House als Verleger. Er hat seine guten Gründe dafür, verdient selbst dadurch aber nur ca. 10% aller Einnahmen.

     Schon wieder ein Buch einer dieser vielen Gurus, die uns erzählen wollen, wie wir ein glückliches Leben führen können? Viele davon sind ja sehr gut und nützlich, aber meistens beleuchten sie eben doch nur Teilbereiche.

     Dieses Buch scheint anders zu sein, Steve Pavlina würdig. Ich habe das Buch gestern bei Amazon.com bestellt und natürlich hat es bisher noch niemand lesen können - aber wie Steve es schildert hat er über mehr als zwei Jahre die sieben Grundprinzipien des persönlichen Wachstums entdeckt und definiert, die wir in allen Bereichen des Lebens anwenden können.

     So ist das Buch in zwei Teile unterteilt : die Theorie und die Praxis. Er gibt uns schon mal das Inhaltsverzeichnis und stellt die Prinzipien auch graphisch dar, sehr illustrativ.

Steve Pavlina     Wenn du also englisch lesen kannst : zu Steve Pavlina’s Blogpost von gestern gehts hier und da gibt es auch einen Link zu Amazon.com für den Fall, dass du dir das Buch bestellen willst.

     Ich jedenfalls kann es kaum abwarten!  

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May 28 2008

Kannst du helfen?

“If you can’t feed a hundred people, then feed just one.”

[Mother Teresa] (1910 - 1997)

Wenn du nicht hundert Menschen versorgen kannst, dann versorge nur einen.

Das gilt nicht nur in Kalkutta und bezieht sich auch nicht nur aufs Essen.

Irgend jemand braucht heute bestimmt deine Hilfe, schau dich mal um.

Geben und Nehmen     Gestern brauchte ich Hilfe mit Computer-Code für die neue Webseite, die ich gerade für meine Arbeit als Übersetzer schreibe und ein Freund hat mich auch gleich mit den richtigen Informationen versorgen können.

     Morgen helfe ich einer kleinen Gruppe hier in Villach, ihr Englisch zu verbessern - wie jeden Donnerstag abend.

     Geben und nehmen, in dieser Reihenfolge - so funktioniert die Welt.  

     Für heute finde ich bestimmt auch etwas, womit ich helfen kann.

     Ich schau mich mal um. Du auch?

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May 09 2008

Das Master Key System 2

Published by Berend under The Secret, Methoden, Deutsch

     Wie am Dienstag angekündigt ist hier jetzt der zweite Video-Clip von Helmar Rudolph zu Charles Haanel’s ‘Master Key System’ auf Deutsch - das Buch darf als maßgebliche Grundlage für die Wiederentdeckung der Gesetzmäßigkeiten um persönlichen und geschäftlichen Erfolg im Leben gelten.

     In diesem zweiten Clip erklärt Helmar die Zusammenhänge von ‘Geben’ und Empfangen’  - daß der Vorgang ‘Empfangen’ mit dem Vorgang ‘Geben’ anfängt und daß beides geistige (d.h. gedankliche) Vorgänge sind, die nicht unbedingt etwas kosten müssen. 

     Hier der Video-Clip : 

 

    

     Intellektuell verstehe ich das schon lange, wie viele andere Gesetzmäßigkeiten auch, die das Master Key System sehr griffig erklärt - das Buch ist eine wahre Goldmine, hier ist eine kostenlose Leseprobe der deutschen Version zum downloaden : 

 

Das Master Key System - kostenlose Leseprobe (PDF-Datei)

 

     Um diese Prinzipien bewußt, gleichmäßig und konsequent anwenden zu können müssen sie uns jedoch zur zweiten Natur und nicht nur intellektuell verstanden werden - auch dafür bietet Helmar einen kostenlosen, 24-wöchigen Studienservice auf seiner Webseite an, für den man sich nur anmelden muß. 

     Ich habe das gerade getan - nur regelmäßiges Üben und wiederholte Beschäftigung mit diesen Themen wird dazu führen, in dieses Wissen hineinzuwachsen und es nutzbringend anzuwenden.  

     Den Universalschlüssel dafür findest du im ‘Master Key System’ - hier ist er!

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May 06 2008

Das Master Key System

Published by Berend under The Secret, Methoden, Deutsch

     Gestern habe ich über diesen Video-Clip etwas wiederentdeckt, was bei mir seit zwei Jahren verschollen war : Charles Haanel’s Buch ‘The Master Key System’. Ich hatte es damals als englisches eBuch gelesen und jetzt hat Helmar Rudolph in Kapstadt es ins Deutsche übersetzt.

     Erst nachdem ich den Film ‘The Secret’ gesehen hatte verstand ich, daß Esther Hicks und Charles Haanel das Gesetz der Anziehung eigentlich immer noch am besten erklärt haben, weil ‘The Secret’ eben doch mit seiner sehr kommerziellen Ausrichtung einige Lücken aufweist.

     Hier spricht Helmar Rudolph über das Gesetz der Anziehung, wie Charles Haanel es beschrieben hat - seht euch das unbedingt mal an, der Clip ist nur neun Minuten lang :

 

 

     Und jetzt noch kurz auf die deutsche Webseite ‘Das Master Key System’ : hochinteressant, ich komme zum Wochenende noch einmal darauf zurück, u.a. mit einem Auszug aus dem ins Deutsche übersetzten Buch.

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Apr 18 2008

Wie mache ich das?

Published by Berend under Wünsche, Methoden, Inspiration, Deutsch

Wie mache ich das?     Das ist eine der am häufigsten gestellten Fragen meiner KOMPASS-Leser : Wie mache ich das?

     Wie kann ich mehr erreichen? Wie kann ich meine Wünsche endlich verwirklichen? Wie finde ich meinen Frieden? Wie kriege ich meine Gefühle in den Griff? Wie kann ich mehr Freunde oder mehr Geschäft finden? Wie kann ich ein glücklicheres Leben führen?

     Ich mache das selbst ja auch immer wieder … stelle die Frage nach dem ‘Wie?’ - obwohl ich es besser wissen sollte, denn ‘Wie?’ ist die falsche Frage in diesem Zusammenhang!

     Die richtige Frage hier ist : ‘Was?’

     ‘Was’ will ich letztendlich wirklich erreichen? Solange wir uns Mittel und Wege wünschen und sie mit dem Ziel verwechseln rennen wir nur im Kreis herum.   

     Wenn du über das ‘Wie?’ nachdenkst, dann versuchst du unbewusst immer deinen Willen und deine bewussten Vorstellungen durchzusetzen - du versuchst zu kontrollieren, etwas anzuleiern, umzusetzen und in bestimmte Bahnen zu lenken … dem natürlichen Gang der Dinge deinen Willen aufzudrücken. ‘Wie’ baut Beschränkungen auf, schafft Grenzen, schließt Türen für Erstaunliches und macht dich blind für das Wunder des Lebens.  

     Versteh’ mich nicht falsch : ‘Wie’ ist genau die richtige Frage, wenn du bei der Arbeit ein bestimmtes Projekt umsetzen oder einen Urlaub buchen, einen Kuchen backen oder eine Feier planen willst. ‘Wie’ erstellt To-Do-Listen und arbeitet sie ab.

     Aber wenn du dich mit den tiefgehenden, grundlegenden Fragen des Lebens auseinandersetzt und dich im Geist schöpferisch betätigst, dann ist die Frage nach dem ‘Wie’ eher ein Hindernis als eine Hilfe. Wenn du also kreativ bist, durch Ideen etwas Neues in deinem Leben entstehen lässt im Bereich der Kunst, Literatur, in Beziehungen oder auch im Beruf - dann musst du über das ‘Was’ nachdenken.

     Warum?

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Apr 13 2008

Mußt Du Mal Weg?

Published by Berend under Freiheit, Methoden, Inspiration, Deutsch

Insel     Hast du Stress?

     Bist du kaputt? Reif für die Insel?

     Mußt du mal weg?

     Wenn die Belastungen des täglichen Lebens mal außer Kontrolle geraten und dich so richtig erwischen, dann brauchst du eine einsame Insel, um dich mal für ein paar Tage zurückzuziehen. Ein paar Minuten reichen manchmal auch schon.

     Die Insel hier im Kopf von meinem Blog ist meine Insel, die kannst du also nicht haben.

     Du hast keine eigene Insel?

     Doch, klar hast du eine … jeder hat eine. Mach mal die Augen zu und lass’ dich treiben. Versuch’s mal, jetzt gleich.

     Solche Inseln können ganz verschieden aussehen. Meine hat Palmen, Strand und Sonne - aber manche haben gar keine Bäume, einige sind mit Schnee bedeckt … es gibt welche, die sind gemauert und sehen wie Paläste aus, andere sind ganz einfach und haben Strohballen statt Marmor.

     Aber all diese Inseln haben etwas gemeinsam : man fühlt sich wohl da, es ist ruhig und es gibt keine Bedrohungen.

     Da kann man loslassen, abdriften und die Belastungen für eine Weile hinter sich lassen. -

     Na, gefunden? Wie sieht sie aus, deine Insel?

     Bist du mal weg?

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Mar 15 2008

Steve Pavlina : Beobachtung ist Kreativ 2

Beobachtung ist kreativ     Auf vielfachen Wunsch hier jetzt also der ergänzende Teil 2 zu meinem letzten Beitrag über Steve Pavlina’s englischen Artikel ‘Creative Observation’.

     Es geht darum, daß viele Menschen Schwierigkeiten mit der Manifestierung ihrer Absichten haben und das Gesetz der Anziehung für sie scheinbar gar nicht oder noch nicht funktioniert. 

     Im ersten Teil haben wir festgestellt, woran das laut Steve Pavlina liegt : nämlich daran, daß wir fast immer nicht nur das aussenden, was wir uns wünschen, sondern gleichzeitig und unbeabsichtigt auch das, was wir nicht möchten - das letztere sogar meist viel mehr als das erste.

     Das liegt daran, daß wir zwangsläufig dauernd mit unserer realen Situation konfrontiert werden und sie daher bemerken und beobachten - und diese Beobachtung ist kreativ, sagt Steve … d.h. wir beabsichtigen unbewußt, daß unser momentan beobachteter Zustand sich fortsetzt, egal ob er positiv oder negativ ist : wir manifestieren ja das, an was wir am meisten denken. 

     Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus, wenn der momentan beobachtete Zustand nicht gewünscht wird?

     Wie kann man seine reale unerwünschte Situation vergessen oder ignorieren - die man ja schon manifestiert hat und nicht wieder rückgängig machen kann - um nur noch an sein positives Potential zu denken … das, was man möchte?

     Das kann man eben nicht - die manifeste Realität leugnen und einfach flüchten klappt nicht.

     Aber man kann seine Realität zunächst akzeptieren und dann anders betrachten als bisher!

     Und das ist der Knackpunkt, sagt Steve!

     Wir betrachten ja alles mit einer gewissen Voreingenommenheit. Der Blickwinkel, den wir wählen, ist in unseren Überzeugungen verwurzelt, aber vereinfacht kann man sagen, daß wir alles entweder negativ, neutral oder positiv betrachten.

     Wenn wir uns also unsere unerwünschte Realität ansehen, dann tun wir das immer mit der Erwartung, daß sie sich entweder noch weiter verschlechtert, stabil bleibt oder verbessert. Meistens ist uns das nicht bewußt, aber dieser Einfluß ist doch immer vorhanden.

     Welche dieser drei Varianten macht am meisten Sinn, wenn wir etwas positiv verändern wollen? Die positive Betrachtungsweise natürlich. Immer wenn wir eine positive Absicht manifestieren wollen müssen wir unsere momentan negative beurteilte Situation so positiv wie irgend möglich betrachten.

     Wenn wir sie negativ oder neutral beurteilen verschwenden wir unsere Zeit, sagt er - dann wird sie schlimmer oder bleibt stecken, wo sie ist. Eine positive Einstellung zu unserer jetzigen Situation ist absolut unerläßlich!

     Glücklicherweise gibt es tatsächlich auch immer etwas Positives an jeder negativen Situation - egal wie übergewichtig, pleite, einsam oder gelangweilt man ist, es gibt immer noch Hoffnung. Es gibt immer die Möglichkeit, eine Situation oder gar eine Krise umzukehren … selbst wenn pures Glück oder ein blöder Zufall der einzige Hoffnungsstrahl ist, den man noch hat.

     Und diese Hoffnung ist das Mindeste, was man als positive Erwartungshaltung einnehmen kann. Meistens entdeckt man jedoch noch viele andere positive Seiten an seiner Realität, wo man ansetzen und Verbesserung erzielen kann.

     Steve hat das getestet, sagt er - und festgestellt, daß es wirklich funktioniert. Immer wenn ihm etwas an seiner Realität nicht gefällt akzeptiert er zunächst, daß es so ist und sucht dann nach allen Anzeichen, die irgendeine Besserung versprechen … auch wenn sie noch so winzig sind … und konzentriert sich darauf.  

     Er versucht regelrecht, der Realität mental eine positive Drehung zu geben und sucht andauernd nach selbst kleinsten Anzeichen, daß seine ungewünschte Situation sich irgendwie positiv entwickelt und verbessert.

     Beobachtung und die Art deiner Beobachtung ist kreativ - sie entwirft, gestaltet und erschafft deine Realität. 

     Diesen Beitrag kann man auch in diesem Forum diskutieren.

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Mar 11 2008

Steve Pavlina : Beobachtung ist Kreativ

Beobachtung     Wenn ich so durch die einschlägigen Foren gehe, die sich mit ‘The Secret’ oder generell mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigen, dann sehe ich immer wieder Fragen wie :

  • Warum klappt es nicht?

  • Warum dauert es so lange, bis ich haben kann, was ich mir wünsche?

  • Warum passiert gar nichts mit meinen Wünschen oder etwas ganz anderes, trotz meiner intensiven Bemühungen?

     Steve Pavlina gibt darauf ein paar ganz klare Antworten in seinem Artikel ‘Creative Observation’. Hier ein Zitat daraus, das ich ins Deutsche übersetzt habe :

“Wie kommt es, daß ich immer noch arm bin, wenn ich doch Reichtum beabsichtige? Wie kommt es, daß ich immer noch alleine bin, wenn ich doch eine neue Beziehung anstrebe?  Wie kommt es, daß ich immer noch in meinem alten Beruf feststecke, wenn ich doch eine neue Karriere will?

Das sind ausgezeichnete Fragen. Die Antwort ist, daß die Manifestierung von Absichten immer funktioniert. Wenn es so aussieht, als wenn sie nicht funktioniert, hat das folgenden Grund : während du ganz richtig die Absicht für das aussendest was du dir wünscht, sendest du auch die Absicht aus, weiterhin das zu manifestieren, was du nicht möchtest.

Und wahrscheinlich tust du das letztere viel mehr als das erste; wenn deine Situation sich also überhaupt ändert, dann nur sehr langsam. Aber wenn du nicht aufgibst wird es trotzdem klappen. Die meisten geben jedoch ihre positiven Absichten wieder auf, lange bevor sie eine Chance haben sich zu manifestieren - und kehren zu ihrem Grundzustand zurück : an das zu denken, was sie nicht möchten - also wird jeder Fortschritt wieder ausradiert.”

     Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Steve Pavlina hat eine Antwort darauf : Beobachtung ist kreativ!

     Geh mal auf seinen englischen Artikel - hochinteressant, wenn dich diese Frage beschäftigt. Und wenn sich mindestens 10 Leute mit einem entsprechenden Kommentar hierzu melden, dann fasse ich hier auch den Rest von Steve Pavlina’s Artikels nächstes Mal auf Deutsch für sie zusammen.

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Feb 19 2008

Der Weg Durchs Leben 3

Der Weg Durchs Leben     Ich habe im Moment nicht viel Zeit, lange Artikel für diesen Blog zu schreiben … tut mir leid.

     Aber Linda hat mir aus Amerika den folgenden schönen Text zugeschickt, den sie zur täglichen Erinnerung als Poster in ihrem Arbeitszimmer hängen hat. 

     Der gefällt mir so gut, daß ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

     Auf Deutsch etwa so :   

     “Such dir deine Ziele auf dem Weg durchs Leben sorgfältig aus aber beeile dich nicht zu sehr, dorthin zu gelangen - du wirst früh genug ankommen.

     Lauf auch durch Nebenstrassen und auf versteckten Wegen herum, aber behalte dein Ziel im Auge wie ein Kompass den Nordpol.

     Höre neuen Stimmen zu, beschäftige dich mit ungewohnten Ansichten und fremden Ideen - das sind wahre Schätze für die Seele.

     Und wenn du bei der Ankunft feststellst, dass dein Ziel nicht genau so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast - sei nicht enttäuscht.

     Denk an all das Versäumte, wenn du nicht deinen eigen-en Weg genommen hättest : der eigen-tliche Wert deiner Reise liegt nicht da, wo du ankommst, sondern darin, was auf dem Weg dorthin aus dir geworden ist.”

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Feb 08 2008

Schluck Deine Kröte

Published by Berend under Kleine Weisheiten, Methoden, Deutsch

     In Irland gibt es ein Sprichwort, auf Deutsch etwa so :

“Wenn du als morgens als erstes eine lebende Kröte schluckst, dann kann dir für den Rest des Tages nichts Schlimmeres mehr passieren.”

Kröte     In seinem Buch ‘Eat that Frog!’ sagt Brian Tracy, daß deine ‘Kröte’ das Schwierigste ist, was du dir für den heutigen Tag vorgenommen hast - etwas, was du gar nicht gerne anfasst und  meistens lange vor dir her schiebst.

     Trotzdem sollte man das morgens geich als erstes erledigen - warum?

     Weil die Kröte sonst den ganzen Tag bei dir auf dem Teller sitzt, dich anstarrt und dir viel Energie raubt, während du tausend andere, weniger wichtige Dinge machst.

     Ich erwische mich auch häufiger dabei, als mir lieb ist, daß ich z.B. zuerst mit viel Elan einen Artikel schreibe wie diesen hier jetzt … bevor ich nachher meine Zahlen für den Steuerberater aufbereite und rüber schicke.

     Es ist ja nicht schwer herauszufinden, was man gerne macht : all das, was nicht wie eine Kröte aussieht, sondern eher wie eine Prinzessin oder höchstens wie ein Frosch - dann sollte man schon zweimal hinsehen, ob er nicht eine kleine Krone auf dem Kopf hat.

     Wenn jeder Erfolg mit einer guten Idee anfängt, dann gilt es immer noch den Abgrund zwischen Idee und Umsetzung, zwischen Potential und Realität zu überbrücken. Das geht nur, wenn man sich täglich darum kümmert - auch um die ein oder andere Kröte, die sich dann manchmal doch noch als Froschkönig entpuppt. 

     Wie oft hast du schon Ideen gehabt, die ein Vermögen wert sein könnten, und ein paar Monate später wird etwas ganz Ähnliches woanders angeboten?

     Der Unterschied ist, daß da jemand etwas gemacht hat, um seine Idee ganz konkret zu verwirklichen … während deine Idee immer noch ein Traum ist.

     Aber als Menschen vollbringen wir ja normalerweise nicht große Taten, sondern wir tun viele kleine Dinge, die sich in ihrer Gesamtheit dann manchmal zu einer großen Tat entfalten. Die größten Tragödien des Lebens spielen sich dann ab, wenn große Träume nicht wahr werden, Paradiese nicht gefunden werden … wenn man im Rückblick feststellen muß, daß tolle Ideen nie das Licht der Welt erblickt haben. 

     Was kann man also tun, um große Ideen zu verwirklichen?

  1. Führe eine schriftliche Liste deiner großen Ideen, da wo du sie täglich siehst. Woran wir denken, daran arbeiten wir auch. Ich mache das unter ‘Tasks’ in Outlook.

  2. Führe eine schriftliche Liste der kleinen Dinge, die du heute erledigen willst. Du mußt immer wissen, was als nächstes dran ist, und es dann auch tun. Ich mache das im ‘Calendar’ in Outlook.

  3. Schluck deine Kröte gleich morgens, wenn sie auf dem Teller sitzt.

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