Archive for the 'Maya Kalender' Category

Feb 10 2009

Ein Traum …

Welle     Wer nicht wach, entschlossen und schnell reagiert wird zu denen gehören, die untergespült werden.

     Die Wachen, Schnellen und Umsichtigen schwimmen der Welle entgegen und begeben sich auf ihren Kamm, noch bevor sie bricht. Sie erhalten damit die Gelegenheit, eine himmlische Ewigkeit auf ihr zu surfen - denn diese Welle ist keine normale Welle.

     Für den, der auf ihren Rücken kommt ist sie ein absoluter Hochgenuss; er wird vollkommen unbeschadet weit über den Strand hinaus getragen; dort muss er allerdings erkennen, dass diese Welle alle unter sich begraben hat, die sie nicht hatten kommen sehen.

     Nach dieser Welle herrscht vollständiges Chaos; die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr.

     Diesen Traum hatte Clemens Kuby am 25. September 2004 und er versetzte ihn in höchste Alarmbereitschaft; drei Monate später wusste er, was ein Tsunami ist.

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Dec 16 2008

Bis 2012 und danach - was dir die Zukunft bringt

2012     Jeder wüsste gerne, was ihm die Zukunft bringt - besonders in unseren turbulenten Zeiten um das inzwischen berüchtigte Jahr 2012 herum. Und ich habe gerade über den Maya Kalender eine Antwort gefunden … ein richtiges Aha-Erlebnis!

     Zunächst muss ich euch aber für die ermutigenden Kommentare auf meinen letzten Artikel ‘Was ist es dir wert?’ danken, besonders für Mike’s Kommentar vom 12.12.2008 zu meinem Beitrag ‘2012′ : der hat mich nämlich zu dem Vortrag ‘Der Maya Kalender’ von Ian Lungold bei Google Video geführt (Englisch mit deutschen Untertiteln) und mir zu dieser entscheidenden Einsicht verholfen.

     Ian Lungold bestätigt da zunächst, was Johann Kössner in Klagenfurt erzählt hat : dass die Zeit zyklisch ist und sich bis 2012 enorm beschleunigt. Das liegt nicht so sehr an der Zeit selbst, sondern daran, dass wir immer mehr Ereignisse in immer kürzeren Zeiträumen wahrnehmen, u.a. als Globalisierungseffekt.

     Der individuelle menschliche Verstand kann aber nur maximal 24 Gedanken pro Sekunde verarbeiten, ähnlich wie wir Filme mit 24 Bildern pro Sekunde als flüssigen Bewegungsablauf wahrnehmen.

Zeitlupe

     Hast du z.B. schon mal einen Autounfall gehabt, bei dem du den Ablauf wie in Zeitlupe wahrnimmst? Dabei konzentriert man sich zwangsweise total auf das gefährliche Geschehen und hat subjektiv mehr Zeit um entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen, um möglichst viel Schaden von sich abzuwenden.

     Schon 24 Gedanken pro Sekunde sind nämlich zu viel, um sich auf etwas wirklich Wichtiges zu konzentrieren und optimal zu bearbeiten; die Natur sorgt deshalb dafür, dass man sich in lebensbedrohenden Situationen blitzschnell nach innen wendet und alles Äussere ausgeblendet wird.

     Im alltäglichen Leben verteilt sich unsere Aufmerksamkeit auf so viele Routine-Vorgänge, dass wir uns in Gewohnheiten festfahren und oft gar nicht mehr bemerken, was wir tun. Wann bist du das letzte Mal von der Arbeit nach Hause gefahren und hast hinterher festgestellt, dass du den Weg überhaupt nicht wahrgenommen hast?

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Dec 02 2008

2012

Die Maya     Das Ende von 2012 ist nur noch vier Jahre entfernt und inzwischen zum Synonym für das Ende der Welt geworden. Jeder weiss, dass der Maya Kalender dann endet … aber mehr auch nicht.

     Ich bisher auch nicht - also bin ich am Freitag abend im Schneetreiben zu einem Vortrag von Johann Kössner gefahren, der sich wirklich gut damit auskennt.

     Es geht mir ja nicht um das sensations-lüsterne Gerassel diverser Bücher und Filme, die mittlerweile auf dem Markt sind - es wird übrigens gerade wieder ein neuer 2012 mit John Cusack und Danny Glover gedreht.

     Aber ich wollte wissen, was eigentlich an diesem Maya Kalender so interessant und anders ist, dass er die Welt viel mehr beschäftigt als der gebräuchliche Gregorianische Kalender, den wir heute benutzen. Immerhin wusste ich, dass auch für die Maya Zeit nicht nur etwas mit Quantität zu tun hat, sondern auch mit Qualität - ich hatte schon mehrfach darüber geschrieben.

     Auch gute Bücher gibt’s zu dem Thema, wie z.B. Daniel Pinchbeck’s 2012. Die Rückkehr der gefiederten Schlange. Trotzdem hat mich der Vortrag ganz schön umgehauen … mein Weltbild von der Zeit, in der wir leben verändert. Ich werde mich jedenfalls darauf einstellen.

     Wir denken bei der ‘Zeit’ ja immer an etwas Lineares, das sich von einem Punkt aus gleichmässig auf nur einer Ebene über die Gegenwart in die Zukunft bewegt.

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