Archive for the 'Kleine Weisheiten' Category

Sep 23 2008

Durchhalten - ohne Parole

Glaub an dich selbst und der Tag wird kommen, an dem andere keine Wahl mehr haben, als mit dir zu glauben.

     Ich weiss nicht mehr, wer das mal gesagt hat - aber es ist so wahr. In schweren Zeiten braucht man eine Menge Standvermögen, um durchzuhalten … um nicht den Glauben an das zu verlieren, was man tut.

      Das möchte ich allen Lesern wünschen, die Rückschläge und Enttäuschungen einstecken müssen, besonders unseren Freunden in Hilden im Moment. Manch anderer wäre wohl schon vor solchen Hindernissen umgedreht … aber zurück? Keine Chance - sie glauben zu Recht an ihre Zukunft.

     Ich kann mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als keinen Sinn in dem zu sehen, was ich mache … und wer ich bin. ‘Zurück’ ist deshalb nur scheinbar eine Option : man  hat die Vergangenheit ja schon abgehakt, sie macht heute und morgen keinen Sinn mehr.

     Zum Glück sehe ich selbst das nur selten als Problem Herausforderung - weil ich weiss, wo ich hin will … und warum. Fast immer.

     But I have my moments.

Selbstvertrauen     Zweifel sind hin und wieder ja angebracht und eigentlich auch ganz förderlich, erneuern sie doch letztendlich deinen Glauben an die eigene Sache. Meistens.

     Parolen helfen jedenfalls nicht lange, dich aus dem Sumpf zu ziehen.

     Aber Freunde, die mit dir glauben.

     Sei ein Freund und trage dich in den KOMPASS ein.

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Sep 16 2008

Was kommt da auf dich zu?

Was kommt auf dich zu?     Wenn du dich heute auf etwas freust kommt es auf dich zu.

     Wenn du heute vor etwas Angst hast ist es auf dem Weg zu dir.

     Wenn du heute etwas glaubst und erwartest ist es schon ein Teil deines Lebens, auch wenn du es vielleicht morgen erst siehst. Oder übermorgen.

     Die meisten von uns möchten Unerwünschtes aus ihrem Leben ausschliessen, aber das geht ja nicht - wenn wir uns bewusst gegen etwas entscheiden ist es automatisch ein Teil unserer Erfahrung. Ein NEIN in diesem Sinne gibt es nicht.

     Das Gesetz der Anziehung sagt : du bekommst das, woran du denkst - ob es dir gefällt oder nicht. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto schneller und sicherer. Morgen vielleicht. Heute siehst du das, was dich gestern beschäftigt hat.

     Aber man muss ja nicht ausführlich seine Aufmerksamkeit auf etwas richten, was man nicht haben möchte. Zum Glück braucht jeder Gedanke eine ganze Weile, bevor er sich manifestiert.

     Was macht man also am besten?

  • Lebe mit Absicht. Geh’ bis an deine Grenzen. Heute.
  • Hör gut zu, was dir vom Leben angeboten wird. Jetzt.
  • Entscheide dich ohne Reue und übernimm die volle Verantwortung dafür. Am besten gleich.
  • Tu was du gerne tust … was für dich zählt, auch wenn es für andere vielleicht nicht so wichtig ist. Versuch’ mal eben, nur eine Kleinigkeit.
  • Sei möglichst unbekümmert, übe dein Wohlergehen und lach’ mehr. Na los!

     Was da wohl auf dich zukommt? Und auf mich? Morgen.

     Abwarten? Nein, heute ist Dienstag - heute zählt.

     Aber ich frage morgen lieber noch mal nach.

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Sep 09 2008

Füllst du deinen jetzigen Platz im Leben schon aus?

Wallace D. Wattles     Zum Abschluss meiner kleinen Serie von 7 Zitaten über den Reichtum von Abraham-Hicks passt hier sehr gut eine abschliessende Betrachtung von Wallace D. Wattles, die ich in seinem Buch ‘The Science of Getting Rich’ gefunden und übersetzt habe.

     Sie erinnert uns daran, dass wir immer zuerst mit dem arbeiten sollten, was wir haben und dass wir nicht wachsen können, bevor wir nicht alle uns jetzt zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um uns weiter zu entwickeln.

     Das Buch wurde schon 1910 erstmals in Amerika veröffentlicht und entspricht sicherlich nicht unseren heutigen europäischen Vorstellungen sozialer Mitverantwortung, war aber eine der Grundlagen für Rhonda Byrne’s ‘The Secret’ und ist vielleicht gerade deshalb in seiner Direktheit ein Augenöffner für viele:

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Jul 03 2008

Deine Lebensaufgabe

“Our grand business in life is not to see what lies dimly at a distance, but to do what lies clearly at hand.”

(Thomas Carlyle) [1795 - 1881] 

“Unsere große Lebensaufgabe besteht nicht darin zu erkennen, was vage in der Ferne liegt sondern zu tun, was in greifbarer Nähe ist.”

     Jeder von uns spielt ja seine ganz eigene Rolle im großen Spiel des Lebens.

     Das Leben selbst wiederum spielt ständig mit Energie und Materie, um Neues zu erschaffen, sich auszuweiten, auszudrücken und sich zu entwickeln. Es erforscht neue Möglichkeiten, verwirklicht sie und greift dann nach mehr. Das Leben wandelt ständig das um, was ist … und schafft damit jedes Mal etwas ganz Neues.  

     Diesem Wandel kann sich niemand ganz entziehen.

     Aber ich kann mir aussuchen, wie aktiv ich bei diesem kosmischen Tanz mitmachen willst. Wenn ich in alten Mustern stecken bleibe, die ihre Energie für mich verloren haben, kann ich schnell zum reinen Beobachter des Lebens werden. Dann läuft es an mir vorbei.

Blume     Das wäre mir unerträglich, weil es so viel Schönes zu sehen und erleben gibt.

     Wie die meisten Männer tanze ich zwar nicht sehr gerne, aber ich habe immer Angst, etwas zu verpassen.

     Meine Lebensaufgabe als Alte Seele der Stufe 4 ist ja zu lernen, wie ich das Wohl der Gemeinschaft am besten mit dem eigenen Wohl verbinde und so arbeite ich denn zur Zeit mit einem neuen Partner auch an einem tollen Projekt, das die Internet-Welt so noch nicht gesehen hat.

     Mit wie viel Leidenschaft verfolgst du denn deine Ziele?

     Bist du noch kreativ, wenn du an ihnen arbeitest?

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Jun 29 2008

Leben und Sterben … aber vor allem : Leben

     Heute nur ein kleines Zitat, das dir vielleicht besser über den Montag hilft :

“The question is not whether we will die, but how we will live.”

[Joan Borysenko]

“Die Frage ist nicht, ob wir sterben - sondern wie wir leben.”

     Nicht jeder hat schließlich so viel Freude bei der Arbeit wie ich. 

     Aber ich kenne noch so jemanden, der an diesem Wochenende auch etwas darüber geschrieben hat : Paul Piotrowski auf seinem Blog inspiredmoneymaker.com - wenn du gerade etwas Zeit hast und Englisch lesen kannst, geh’ mal hin : wirklich sehr interessant !

     Ich wünsche dir einen schönen Tag,

Berend

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May 16 2008

Geduld, Geduld …

Der Weg     Ich war mal ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber ich habe daraus gelernt.

     Wenn ich so auf mein Leben bisher zurückblicke … es ist ja eigentlich unglaublich, was ich alles schon gemacht habe : Schule, Bundeswehr, Beruf, erste Ehe, ein Haus bei Hamburg gebaut, nach London gezogen, Ehe im Eimer, zurück nach Hamburg, nach Südafrika delegiert, zweite Ehe, diverse Jobs und Firmen in Johannesburg, da wieder ein Haus gebaut, alles aufgegeben, um nach Kapstadt zu gehen, dann zurück nach Europa …

     Das ist natürlich nur der rote Faden - dazwischen lagen viele Umwege und Sackgassen, aber auch Erfolgserlebnisse.

     Diese Dinge waren unheimlich wichtig und dringend für mich zur jeweiligen Zeit - ich wollte alles, und ich wollte es jetzt gleich. Hartnäckig wie ich bin habe ich mich zweimal fast zu Tode gearbeitet dabei, ich ging regelrecht kaputt - Schritt für Schritt, anfangs unbemerkt.

     Viele von euch können bestimmt ein ähnliches Lied singen. Heute kräht kein Hahn danach, welche Kunden ich damals an Land gezogen oder welches Auto ich gefahren habe, und doch war jeder einzelne Schritt unerlässlich für das, was ich heute bin, was mir heute wichtig ist - ich bereue keinen einzigen Tag.

     Wahre Geduld ist wohl, zu wissen wohin ich jetzt will … und dass ich auf dem Weg dorthin bin - dann kann ich die Reise bis zur Ankunft genießen, auch ohne die Endstation zu kennen.

     Wissen muß ich auch, dass ich selbst an den Zwischenstationen nie lange bleiben kann: jedesmal, wenn ich irgendwo ankomme kriege ich da ja automatisch auch eine neue Perspektive verpasst, kann weiter sehen als vorher und habe Neues im Auge.

     Aber rasten kann ich dort für eine Weile - rasten, nicht rosten. Wenn die Reise sowieso nie endet, dann macht weder Eile noch Stillstand irgendeinen Sinn und ich kann geduldig sein, während ich tätig bin.

     Das macht mehr Spaß als Ungeduld, und gesünder ist es auch.

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Feb 26 2008

Gelegenheiten

Schluessel     Wenn jemand ungeduldig ist, mehr Geduld haben möchte und darum bittet - wird er dann über Nacht ein geduldiger Mensch werden?

     Oder wird er Gelegenheit erhalten, sich mehr in Geduld zu üben?

     Wenn er gerne mutiger wäre, wird er nicht mit Situationen konfrontiert, die mehr Mut erfordern?

     Wenn man sich mehr Zusammenhalt in der Familie wünscht, werden sich gleich Gefühle der Zuneigung für die liebe Verwandtschaft einstellen oder Gelegenheiten auftauchen, Wärme und Hilfsbereitschaft für die Angehörigen zu zeigen?

     Wenn du unbedingt mehr Geld brauchst und inständig darum bittest, wirst du morgen im Lotto gewinnen oder auf Möglichkeiten stoßen, dein Einkommen zu steigern?

     Nicht das Resultat, sondern die Gelegenheit zu lernen und uns zu entwickeln ist die Erfüllung unserer Wünsche, die Antwort auf unsere Bitten - wir sollten dankbar dafür sein.

     Gelegenheiten sind wie Türen zu den Zimmern deines Potentials, in denen ein Schlüssel steckt. Es gilt sie zu erkennen, ergreifen und umzusetzen, denn die Türen zu deinem Glück stehen nicht sperrangel-weit offen, wenn du sie entdeckst.

     Du mußt sie öffnen, bevor du eintreten kannst … als ob die Natur prüfen möchte, wie ernst es dir damit ist, deine Wünsche zu verwirklichen :

     ‘Mal sehen, ob er diesen Berg auch dann noch versetzen will, wenn er ein paar Stunden geschaufelt hat.’  

     Das Umdrehen des Schlüssels bestätigt, daß wir etwas wirklich haben wollen - wenn das nicht so wäre, wenn jeder Wunsch sich sofort als Resultat erfüllen würde … dann hätten wir ein enormes Müll-Problem auf diesem Planeten, glaube ich!  

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Feb 22 2008

Bist Du Fertig?

“Hier ist ein kleiner Test um herauszufinden, ob deine Lebensaufgabe schon erfüllt ist :

Wenn du noch lebst, dann ist sie es nicht.” 

Richard Bach

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Feb 19 2008

Der Weg Durchs Leben 3

Der Weg Durchs Leben     Ich habe im Moment nicht viel Zeit, lange Artikel für diesen Blog zu schreiben … tut mir leid.

     Aber Linda hat mir aus Amerika den folgenden schönen Text zugeschickt, den sie zur täglichen Erinnerung als Poster in ihrem Arbeitszimmer hängen hat. 

     Der gefällt mir so gut, daß ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

     Auf Deutsch etwa so :   

     “Such dir deine Ziele auf dem Weg durchs Leben sorgfältig aus aber beeile dich nicht zu sehr, dorthin zu gelangen - du wirst früh genug ankommen.

     Lauf auch durch Nebenstrassen und auf versteckten Wegen herum, aber behalte dein Ziel im Auge wie ein Kompass den Nordpol.

     Höre neuen Stimmen zu, beschäftige dich mit ungewohnten Ansichten und fremden Ideen - das sind wahre Schätze für die Seele.

     Und wenn du bei der Ankunft feststellst, dass dein Ziel nicht genau so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast - sei nicht enttäuscht.

     Denk an all das Versäumte, wenn du nicht deinen eigen-en Weg genommen hättest : der eigen-tliche Wert deiner Reise liegt nicht da, wo du ankommst, sondern darin, was auf dem Weg dorthin aus dir geworden ist.”

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Feb 13 2008

Der Weg Durchs Leben 2

Der Weg Durchs Leben     Hier nun das zweite Zitat zum Thema ‘Der Weg Durchs Leben’ - auch von einem USAmerikanischen Juristen, ob ihr es glaubt oder nicht. 

     Der Name M. Scott Peck (1936-2005) ist vielleicht nicht jedem geläufig, aber den Titel seines Buches ‘The Road Less Traveled’ kennt fast jeder.

     Das Buch wurde 1978 zum ersten Mal veröffentlicht, mehr als sechs Millionen Exemplare wurden inzwischen alleine in den USA verkauft und es ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden.

     Er hat dies über ‘Den Weg Durchs Leben’ zu sagen :

“Das Leben ist unübersichtlich; jeder einzelne von uns muß sich seinen eigenen Weg durchs Leben bahnen. Es gibt keine Selbsthilfe-Anleitungen, keine Formeln, keine leichten Antworten - was für den einen der richtige Weg ist, das ist der falsche für jemanden anders. Der Weg durchs Leben ist nicht geteert, nicht hell erleuchtet und hat auch keine Straßenschilder … es ist ein wackeliger, steiniger Weg durch die Wildnis.”  

     So übersetze ich das. Hier der Originaltext :

“Life is complex. Each one of us must make his own path through life. There are no self-help manuals, no formulas, no easy answers. The right road for one is the wrong road for another. The journey of life is not paved in blacktop; it is not brightly lit, and it has no road signs. It is a rocky path through the wilderness.”

     Wenn es schon keine Straßenschilder auf dem Weg durchs Leben gibt, so doch ein paar Wegweiser wie diesen Blog hier … keine geraden Pfeile, eher ungenaues Gefuchtel mit den Armen in die Landschaft hinein, Entfernungs-Angaben fehlen ganz.

     Aber vielleicht ist das besser, als vollkommen blind in der Gegend herumzustolpern.

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