Archive for the 'Inspiration' Category

Jul 18 2008

Happy Birthday, Mr. Mandela

Published by Berend under Südafrika, Inspiration, English

Nelson Mandela     Good morning Mr. Mandela,

     Today is your 90th birthday - as always on the 18th of July, I would like to wish you all the best for your health and wellbeing in the future. I am sure you are going to spend your well publicized day of honour with lots of friends, family, children and admirers again, as usual.

     This year I want to congratulate you in writing, however - as a German expatriate who has lived in South Africa for more than 22 years, I feel it is time to show my appreciation in a more permanent way in return for all you have done for South Africa. 

     My thoughts may well reflect the sentiments of many who call your lovely country “home”, as I once did : unfortunately, my confidence in the successors of your office has dwindled and my wife and I have returned to Europe more than a year ago.  

     We often see on TV, or read in the papers about the well-deserved honours you receive all over the world for what you have achieved in your lifetime, and our hearts go out to you in admiration for a man of such integrity, benevolence and stamina.

     These notions are shared in all sectors of society, everywhere. The honours show a universal gratitude for your abilities as a statesman and the exemplary qualities of a human being - if it hadn’t been for your leadership, your country and indeed the continent of Africa would be a far less prosperous place to live in. Many crucial challenges for the transition to democracy have been overcome, numerous others remain.

     I imagine that it must be very difficult for a man of your caliber, wisdom and consciousness to watch the seemingly insurmountable obstacles of poverty, crime and AIDS threatening the fabric of Africa’s culture - and know that a solution could well be reached.

     Fighting against the symptoms of these excesses, as we do, will only give them more power and make them worse - we need to work on the root of these disruptive indicators which are all based in fear, social and individual separation, and the greed for power. Violence as a means to assert control will only temporarily reduce feelings of insecurity and anger.

     As long as we think of ourselves as poor and victims of history, we will continue to experience violent and corrupt struggles for dominance. As long as we don’t focus on service and contribution instead of segregate and competitive ethnic cultures, nobody will feel secure in any country, community or family.

     Irresponsible, even reckless behaviour cannot be condoned, of course - but ignorance needs to be forgiven because the perpetrators simply don’t know better. There is nothing that has to be changed, except our perception - to recognize that our reality is a mirror-image of ourselves. This is the hardest of all things to do, hence the universal challenge to ‘Know Thyself’.

     You know this and have acted all you life accordingly with enormous courage and strength, which is what makes you stand head and shoulders above other world leaders. If more of them had your understanding, the world would be a much better place today. We will eventually get there, but it is going to take time and effort. In the meantime, you shine as a beacon to others.

     So today is one more occasion to celebrate who you are, and I salute you. I wish you, and us, many happy returns of the glorious day you were born.

     Yours sincerely in gratitude and appreciation,

     Berend Lange

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Jul 03 2008

Deine Lebensaufgabe

“Our grand business in life is not to see what lies dimly at a distance, but to do what lies clearly at hand.”

(Thomas Carlyle) [1795 - 1881] 

“Unsere große Lebensaufgabe besteht nicht darin zu erkennen, was vage in der Ferne liegt sondern zu tun, was in greifbarer Nähe ist.”

     Jeder von uns spielt ja seine ganz eigene Rolle im großen Spiel des Lebens.

     Das Leben selbst wiederum spielt ständig mit Energie und Materie, um Neues zu erschaffen, sich auszuweiten, auszudrücken und sich zu entwickeln. Es erforscht neue Möglichkeiten, verwirklicht sie und greift dann nach mehr. Das Leben wandelt ständig das um, was ist … und schafft damit jedes Mal etwas ganz Neues.  

     Diesem Wandel kann sich niemand ganz entziehen.

     Aber ich kann mir aussuchen, wie aktiv ich bei diesem kosmischen Tanz mitmachen willst. Wenn ich in alten Mustern stecken bleibe, die ihre Energie für mich verloren haben, kann ich schnell zum reinen Beobachter des Lebens werden. Dann läuft es an mir vorbei.

Blume     Das wäre mir unerträglich, weil es so viel Schönes zu sehen und erleben gibt.

     Wie die meisten Männer tanze ich zwar nicht sehr gerne, aber ich habe immer Angst, etwas zu verpassen.

     Meine Lebensaufgabe als Alte Seele der Stufe 4 ist ja zu lernen, wie ich das Wohl der Gemeinschaft am besten mit dem eigenen Wohl verbinde und so arbeite ich denn zur Zeit mit einem neuen Partner auch an einem tollen Projekt, das die Internet-Welt so noch nicht gesehen hat.

     Mit wie viel Leidenschaft verfolgst du denn deine Ziele?

     Bist du noch kreativ, wenn du an ihnen arbeitest?

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Jun 12 2008

Freude finden, jetzt gleich

Freude finden     Jeden Tag ein bisschen Freude zu finden ist so wichtig, wenn sie mal nicht von alleine kommen will. 

     Ich fand heute auf Mac Anderson’s ‘Simple Truths’ diese tolle kleine 3-Minuten-Show mit einigen Zitaten (auf Englisch), die man nicht jeden Tag sieht.

     Er nennt diese zum Teil ganz ‘Einfachen Wahrheiten’ ‘Finding Joy’ und kombiniert die Zitate mit wirklich guten Fotos und schöner Musik … absolut sehenswert !

     Seht euch das hier mal an - besser kann man nicht in den Tag kommen.

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Jun 03 2008

Hast du deine Träume begraben?

Träume     Am Wochenende fiel mir Anthony Robbins’ Buch ‘Awaken the Giant Within’ mal wieder in die Hände und ich habe es vorne kurz aufgeschlagen.

     Alleine der Anfang ist so gut, dass ich ihn hier für euch kurz zitieren möchte - die deutsche Übersetzung ist darunter :

“WE ALL HAVE DREAMS … We all want to believe deep down in our souls that we have a special gift, that we can make a difference, that we can touch others in a special way, and that we can make the world a better place. At one time in our lives, we all had a vision for the quality of life that we desire and deserve. Yet, for many of us, those dreams have become so shrouded in the frustration and routines of daily life that we no longer even make an effort to accomplish them. For far too many, the dream has dissipated - and with it, so has the will to shape our destinies. Many have lost that sense of certainty that creates the winner’s edge.”

Hier meine Übersetzung :

“WIR ALLE HABEN TRÄUME … wir alle wollen im tiefsten Inneren glauben, dass wir eine besondere Begabung haben, dass wir etwas verändern können, dass wir andere auf eine ganz besondere Weise bewegen und die Welt verbessern können. Wir alle hatten einst ein Traumbild von der Lebensqualität, die wir uns wünschen und verdienen. Und doch sind diese Träume für viele von uns jetzt so tief im Nebel von Frust und der Routine des täglichen Lebens verborgen, dass wir uns nicht einmal mehr bemühen, sie zu verwirklichen. Für viel zu viele von uns hat sich der Traum aufgelöst - und mit ihm der Wille, unser Schicksal selbst zu gestalten. Viele haben das Gefühl der Gewissheit verloren, das einen Gewinner ausmacht.” 

     Das ist so tiefgründig, dass man an einem Dienstag morgen nicht einfach darüber hinweglesen sollte.

     Am Wochenende übrigens auch nicht.

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May 28 2008

Kannst du helfen?

“If you can’t feed a hundred people, then feed just one.”

[Mother Teresa] (1910 - 1997)

Wenn du nicht hundert Menschen versorgen kannst, dann versorge nur einen.

Das gilt nicht nur in Kalkutta und bezieht sich auch nicht nur aufs Essen.

Irgend jemand braucht heute bestimmt deine Hilfe, schau dich mal um.

Geben und Nehmen     Gestern brauchte ich Hilfe mit Computer-Code für die neue Webseite, die ich gerade für meine Arbeit als Übersetzer schreibe und ein Freund hat mich auch gleich mit den richtigen Informationen versorgen können.

     Morgen helfe ich einer kleinen Gruppe hier in Villach, ihr Englisch zu verbessern - wie jeden Donnerstag abend.

     Geben und nehmen, in dieser Reihenfolge - so funktioniert die Welt.  

     Für heute finde ich bestimmt auch etwas, womit ich helfen kann.

     Ich schau mich mal um. Du auch?

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May 22 2008

Luftschlösser

Published by Berend under Zitate/Quotes, Inspiration, Deutsch

“Mach’ dir keine Sorgen, wenn du Luftschlösser gebaut hast. Da gehören sie hin. Jetzt bau’ Fundamente darunter.”

So hat Thoreau das im Original gesagt :

“Do not worry if you have built your castles in the air. They are where they should be. Now put the foundations under them.”

[Henry David Thoreau] (1817-1862) 

Nichts verkehrt mit Träumen - alle Schlösser werden so gebaut.

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May 16 2008

Geduld, Geduld …

Der Weg     Ich war mal ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber ich habe daraus gelernt.

     Wenn ich so auf mein Leben bisher zurückblicke … es ist ja eigentlich unglaublich, was ich alles schon gemacht habe : Schule, Bundeswehr, Beruf, erste Ehe, ein Haus bei Hamburg gebaut, nach London gezogen, Ehe im Eimer, zurück nach Hamburg, nach Südafrika delegiert, zweite Ehe, diverse Jobs und Firmen in Johannesburg, da wieder ein Haus gebaut, alles aufgegeben, um nach Kapstadt zu gehen, dann zurück nach Europa …

     Das ist natürlich nur der rote Faden - dazwischen lagen viele Umwege und Sackgassen, aber auch Erfolgserlebnisse. 

     Diese Dinge waren unheimlich wichtig und dringend für mich zur jeweiligen Zeit - ich wollte alles, und ich wollte es jetzt gleich. Hartnäckig wie ich bin habe ich mich zweimal fast zu Tode gearbeitet dabei, ich ging regelrecht kaputt - Schritt für Schritt, anfangs unbemerkt.

     Viele von euch können bestimmt ein ähnliches Lied singen. Heute kräht kein Hahn danach, welche Kunden ich damals an Land gezogen oder welches Auto ich gefahren habe, und doch war jeder einzelne Schritt unerlässlich für das, was ich heute bin, was mir heute wichtig ist - ich bereue keinen einzigen Tag.  

     Wahre Geduld ist wohl, zu wissen wohin ich jetzt will … und dass ich auf dem Weg dorthin bin - dann kann ich die Reise bis zur Ankunft genießen, auch ohne die Endstation zu kennen.

     Wissen muß ich auch, dass ich selbst an den Zwischenstationen nie lange bleiben kann: jedesmal, wenn ich irgendwo ankomme kriege ich da ja automatisch auch eine neue Perspektive verpasst, kann weiter sehen als vorher und habe Neues im Auge.

     Aber rasten kann ich dort für eine Weile - rasten, nicht rosten. Wenn die Reise sowieso nie endet, dann macht weder Eile noch Stillstand irgendeinen Sinn und ich kann geduldig sein, während ich tätig bin. 

     Das macht mehr Spaß als Ungeduld, und gesünder ist es auch.

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Apr 23 2008

A Perfect Day In Cape Town

My Father     Four years ago today, Friday the 23rd of April 2004 was a brilliantly beautiful autumn day in Cape Town - warm, sunny and calm.

     The perfection of the universe was showing off in a spectacular fashion and for most people it must have been difficult to see the other, the darker side of the coin inherent in every aspect of the world we experience.

     For me it wasn’t, because my father passed away on that day, just before his 83rd birthday.

     This was utterly unexpected because my father was visibly enjoying his life - he always liked to be active around the house and garden and had the strength to do a million little things every day.

     That’s what he was doing on Wednesday morning, but that night we had to get him to a hospital in a hurry and the fact that he died not even 48 hours later was difficult to understand.

     To cope with a loss is not easy and for most of us, grieving is how we react to a tragic event - we feel helpless and sink into emptiness and despair, questioning the apparent futility of it all to regain our sanity.

     We think that grief and sorrow are inseparable and believe this process is necessary to overcome the pain, to eventually accept what has happened.

     But what if we knew - without a doubt - that there are no accidents in our intelligent universe?

     That we have to experience loss in order to learn a valuable lesson, that we have something to gain even from catastrophe and death? 

     I am lucky in that I never had to encounter any devastating blows in my life, so I am not an authority on the subject. But what if we chose not to suffer over a loss which we will ultimately recognize as beneficial anyway? This is not how we are supposed to react, of course, in our European cultural environment.

     But I believe that in the western world, what we mostly lament is our own loss and not so much the fate of the deceased. In other societies, death is an occasion for celebration - I have seen this myself in Bali.

     There they know, even in times of mourning, that the universe’s timing of people’s arrival and departure on this planet should not be questioned - everything is in perfect order, even painful experiences.

     Is the loss of a loved one different from losing worldly possessions?

     Yes, definitely. Once gone, family members cannot be replaced … ever. But they live on in our memories, whilst the loss of a house, money or a job should be forgotten as soon as possible and stimulate us to move on to even better things.

     The basic underlying challenge here is change, and whether we think we can cope with it. I know that my father is where he is supposed to be right now, and I accept his schedule - I just have to learn to live without him.

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Apr 18 2008

Wie mache ich das?

Published by Berend under Wünsche, Methoden, Inspiration, Deutsch

Wie mache ich das?     Das ist eine der am häufigsten gestellten Fragen meiner KOMPASS-Leser : Wie mache ich das?

     Wie kann ich mehr erreichen? Wie kann ich meine Wünsche endlich verwirklichen? Wie finde ich meinen Frieden? Wie kriege ich meine Gefühle in den Griff? Wie kann ich mehr Freunde oder mehr Geschäft finden? Wie kann ich ein glücklicheres Leben führen?

     Ich mache das selbst ja auch immer wieder … stelle die Frage nach dem ‘Wie?’ - obwohl ich es besser wissen sollte, denn ‘Wie?’ ist die falsche Frage in diesem Zusammenhang!

     Die richtige Frage hier ist : ‘Was?’

     ‘Was’ will ich letztendlich wirklich erreichen? Solange wir uns Mittel und Wege wünschen und sie mit dem Ziel verwechseln rennen wir nur im Kreis herum.   

     Wenn du über das ‘Wie?’ nachdenkst, dann versuchst du unbewusst immer deinen Willen und deine bewussten Vorstellungen durchzusetzen - du versuchst zu kontrollieren, etwas anzuleiern, umzusetzen und in bestimmte Bahnen zu lenken … dem natürlichen Gang der Dinge deinen Willen aufzudrücken. ‘Wie’ baut Beschränkungen auf, schafft Grenzen, schließt Türen für Erstaunliches und macht dich blind für das Wunder des Lebens.  

     Versteh’ mich nicht falsch : ‘Wie’ ist genau die richtige Frage, wenn du bei der Arbeit ein bestimmtes Projekt umsetzen oder einen Urlaub buchen, einen Kuchen backen oder eine Feier planen willst. ‘Wie’ erstellt To-Do-Listen und arbeitet sie ab.

     Aber wenn du dich mit den tiefgehenden, grundlegenden Fragen des Lebens auseinandersetzt und dich im Geist schöpferisch betätigst, dann ist die Frage nach dem ‘Wie’ eher ein Hindernis als eine Hilfe. Wenn du also kreativ bist, durch Ideen etwas Neues in deinem Leben entstehen lässt im Bereich der Kunst, Literatur, in Beziehungen oder auch im Beruf - dann musst du über das ‘Was’ nachdenken.

     Warum?

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Apr 13 2008

Mußt Du Mal Weg?

Published by Berend under Freiheit, Methoden, Inspiration, Deutsch

Insel     Hast du Stress?

     Bist du kaputt? Reif für die Insel?

     Mußt du mal weg?

     Wenn die Belastungen des täglichen Lebens mal außer Kontrolle geraten und dich so richtig erwischen, dann brauchst du eine einsame Insel, um dich mal für ein paar Tage zurückzuziehen. Ein paar Minuten reichen manchmal auch schon.

     Die Insel hier im Kopf von meinem Blog ist meine Insel, die kannst du also nicht haben.

     Du hast keine eigene Insel?

     Doch, klar hast du eine … jeder hat eine. Mach mal die Augen zu und lass’ dich treiben. Versuch’s mal, jetzt gleich.

     Solche Inseln können ganz verschieden aussehen. Meine hat Palmen, Strand und Sonne - aber manche haben gar keine Bäume, einige sind mit Schnee bedeckt … es gibt welche, die sind gemauert und sehen wie Paläste aus, andere sind ganz einfach und haben Strohballen statt Marmor.

     Aber all diese Inseln haben etwas gemeinsam : man fühlt sich wohl da, es ist ruhig und es gibt keine Bedrohungen.

     Da kann man loslassen, abdriften und die Belastungen für eine Weile hinter sich lassen. -

     Na, gefunden? Wie sieht sie aus, deine Insel?

     Bist du mal weg?

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