Archive for the 'Inspiration' Category

Jun 19 2009

Werde ich gewinnen?

Gewinnen     “Kann ich dieses Spiel gewinnen?”

     Ich habe mir gestern abend nochmal den Film ‘Die Legende von Bagger Vance’ angesehen und da spielt diese Frage eine zentrale Rolle; gleich mehr dazu.

     Wir haben ja viele Ansichten, weil sie logische Antworten auf unsere Fragen zu sein scheinen. Aber haben wir auch die richtigen Fragen gestellt?

     Oft nicht, fürchte ich.

     Manchmal fragen wir auch, ohne die Antwort wirklich haben zu wollen. Trotzdem gehen wir unbewusst auf die Suche nach der Antwort … und kriegen sie auch; hier sind einige Fragen, die ich möglichst vermeide :

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Jun 11 2009

Geben und Nehmen

Published by Berend under Reichtum, Methoden, Inspiration, Deutsch

Leben im Wasser     Zwischen Israel und Jordanien gibt es einen großen See, das Tote Meer. Der See liegt etwa 400 m unter dem Meerespiegel, sein Zufluss ist der Jordan, aber er hat keinen Abfluss.

     Für mich hat Wasser immer etwas mit Leben und Bewegung zu tun, aber das Tote Meer ist … tot.

     Das Wasser kann da ohne Abfluss nur in der Hitze verdunsten und deswegen ist es inzwischen so reich an Salzen und Mineralien, dass so gut wie kein Leben darin existieren kann.

     Lebendes Wasser wie hier in Kärnten sprudelt, plätschert, rauscht die Berge hinunter und fließt in unsere schönen Seen, wo es nur scheinbar eine Weile ruht, eine Vielfalt von Leben hervorbringt und dann weiterfließt.

     Unsere Seen und die Weltmeere sind dauernd in Bewegung - sie nehmen nicht nur auf, sondern geben auch viel, sie … leben.

     Viele von uns glauben, dass wir uns mehr nehmen müssen, um glücklich und erfüllt zu leben. Folglich geben wir nichts mehr weg aus Angst, dass wir irgendwann nicht mehr genug davon haben; es bewegt sich nichts mehr.

Das Resultat?

  • Wenn nichts abfließt kann nichts Neues zufließen;
  • Wenn wir nicht mehr geben fangen wir an zu sterben;
  • Erst weniger leben; dann gar kein Leben mehr.

     Und doch haben wir uns irgendwann einreden lassen, dass wir mehr haben werden, wenn wir nichts weg geben. Auf den ersten Blick macht das Sinn, aber es funktioniert nicht; die Natur macht es uns überall vor : Leben ist Rhythmus; wenn wir nicht ausatmen, dann können wir auch nicht mehr einatmen.

     Es klingt verrückt, aber …

  • wenn du mehr möchtest - gib etwas weg;
  • wenn jemand freundlich zu dir sein soll, sei freundlich zu ihm;
  • wenn du mehr Geld brauchst, gib ein bisschen Geld aus;
  • wenn du mehr Freude im Leben willst, erfreue deine Mitmenschen.

     Die Natur antwortet nur, wenn wir etwas tun … wenn wir uns bewegen. Mach den ersten Schritt statt abzuwarten, was auf dich zu kommt.

     Das Tote Meer ist ein Widerspruch in sich und auf Dauer so nicht lebensfähig.

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Jun 04 2009

Alles nur Ausreden

“Der Himmel auf Erden ist kein Ort, den du finden musst - er ist eine Wahl, die du treffen musst.”

[Dr. Wayne Dyer]

     Ihr wisst ja, dass Wayne Dyer immer noch mein Lieblingsautor ist. Er hat gerade ein neues Buch veröffentlicht, das jetzt natürlich auf meiner Wunschliste steht : Excuses Begone! - How to Change Lifelong, Self-Defeating Thinking Habits

     ‘Weg von den Ausreden’ also; als er das Buch schrieb hat er eine Umfrage gemacht : Was ist deine Ausrede dafür, dass du nicht das Leben deiner Träume führst?

     Es gab viele Antworten :

  • “Das kann ich mir nicht leisten”
  • “Das gibt Ärger mit meiner Familie”

… aber mit Abstand am meisten hörte er :

  • “Ich habe keine Zeit!”

     Wir alle haben unsere Gründe, aber letztendlich sind das alles nur Ausreden. Und wir alle benützen sie. Wenn wir überfordert sind, dann haben wir uns dafür entschieden, andere Dinge wichtiger zu nehmen und ihnen viel Zeit zu widmen.

     Vielleicht sollten wir ernsthaft in Erwägung ziehen, mal einige Prioritäten anders zu setzen : was könnte wichtiger für uns sein, als ein glückliches Leben zu führen?

     Am liebsten würde ich Wayne Dyers Buch jetzt gleich lesen; aber im Moment habe ich keine Zeit, weil noch sechs andere Bücher ungelesen im Regal stehen.

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Apr 30 2009

Pay it Forward

Click here to see a clip of the movie 'Pay it Forward'     About 20 years ago, Catherine Ryan Hyde was driving alone at night in a rough area of downtown Los Angeles in her old tattered car.

     It was the best she could afford, she drove it all the time and relied on the car for every cent of cash she earned.

     When she braked at an off-ramp, the engine suddenly died. All the lights went out and the car started to fill with smoke. She jumped out to see two men running towards her, one of them holding a blanket - pushing past her, he yanked open the bonnet : the engine was on fire.

     The car could have exploded at any moment, but this total stranger smothered the blaze and saved her car, her livelihood and possibly her life. When the emergency was over she looked up to thank him - but he was gone.

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Apr 23 2009

A Perfect Day In Cape Town

My Father     Five years ago today, Friday the 23rd of April 2004 was a brilliantly beautiful autumn day in Cape Town - warm, sunny and calm.

     The perfection of the universe was showing off in a spectacular fashion and for most people it must have been difficult to see the other, the darker side of the coin inherent in every aspect of the world we experience.

     For me it wasn’t, because my father passed away on that day, just before his 83rd birthday.

     This was utterly unexpected because my father was visibly enjoying his life - he always liked to be active around the house and garden and had the strength to do a million little things every day.

     That’s what he was doing on Wednesday morning, but that night we had to get him to a hospital in a hurry and the fact that he died not even 48 hours later was difficult to understand.

     To cope with a loss is not easy and for most of us, grieving is how we react to a tragic event - we feel helpless and sink into emptiness and despair, questioning the apparent futility of it all to regain our sanity.

     We think that grief and sorrow are inseparable and believe this process is necessary to overcome the pain, to eventually accept what has happened.

     But what if we knew - without a doubt - that there are no accidents in our intelligent universe?

     That we have to experience loss in order to learn a valuable lesson, that we have something to gain even from catastrophe and death? 

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Apr 08 2009

Sich selbst heilen : der Pulsar Kongress in Graz

     “In Graz beim Kongress warst du? Worum ging es denn?”

     “Wie heile ich mich selbst.”

     “Bist du denn krank?”

     “Körperlich nicht mehr, fast nie - aber ich will es auch nicht werden.”

     “Wie soll das denn gehen?”

     “Hättest mitkommen sollen.”

Das ist der beste Rat, den ich geben kann, wenn ich gefragt werde.

PULSAR Kongress     Für mich war der PULSAR Kongress in Graz eine geballte viertägige Ladung von Vorträgen, Seminaren und Workshops in Sachen Heilung und Persönliches Wachstum … das ist ja dasselbe.

     Genauso, wie Krankheiten in die Körperlichkeit gefallene Probleme sind, die wir nicht rechtzeitig erkannt und daher leider nicht schon vorher auf der geistigen Ebene gelöst haben.

Bist du krank?

     Ja, genau wie ich … wenn wir Krankheit als Leben außerhalb der natürlichen Harmonie verstehen, als ein Abweichen von der universellen Ordnung und den damit verbundenen Regeln. Und wir alle haben ja so unsere Herausforderungen, die uns eben auffordern, etwas zu ändern, um in den Rahmen dieser Ordnung zurückzukehren.

     Von daher sind solche Kongresse tolle Gelegenheiten für einen checkup.

     Ist es überraschend, dass ich in Graz am meisten da gelernt habe, wo ich es am wenigsten erwartet hätte? Vielleicht nicht. Wenn man seinen gewohnten Gesichtskreis verläßt und einen Höhepunkt erreicht sieht man Neues, erweitert seinen Horizont und wird immer wieder überrascht von der Aussicht.

     Eine Landschaft setzt sich ja immer aus denselben Komponenten zusammen, aber eben immer wieder anders und damit neu. Man entdeckt Facetten, die man vorher nicht beachtet hat, weil man die Gegend aus einer neuen Perspektive sieht. Das kann buchstäblich umwerfend sein. Und gesund ist es.

Wen trifft man da?

     Ich habe in Graz ein paar enorm begabte und bewanderte Helfer kennengelernt, die in den richtigen Kreisen zwar bekannt sind, aber nicht so berühmt, wie sie es vielleicht sein sollten … meist weil sie es selbst nicht wollen : sie wissen, dass sie gefunden werden, zur richtigen Zeit von den richtigen Leuten.

     Immer wieder wurden wir von den Referenten darauf hingewiesen, wie mutig wir sind, wenn wir uns auch als Besucher in Sachen Esoterik aus dem Fenster lehnen und Farbe bekennen - man schwimmt damit eben nicht mehr im ‘mainstream’, sondern immer noch in weitgehend verrufenen Gewässern und macht sich dadurch zur Zielscheibe sowohl für abwertendes Gespött, wohlmeinende Warnungen und manchmal sogar bösartige Angriffe aus dem Bekanntenkreis und dem kommerziellen Establishment.

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Apr 03 2009

Ab heute : Pulsar Kongress in Graz

PULSAR Zeitschrift     Heute vormittag fahre ich zum 15. Pulsar Kongress nach Graz, das sind nur ca. 170 km von hier. Ich bleibe bis einschließlich Montag, um auch noch am Tagesseminar von Clemens Kuby teilzunehmen.

     Darauf freue ich mich besonders, ich hatte ja schon auf seine Bücher hingewiesen. Endlich werde ich ihn auch persönlich kennenlernen.

     Kennst du die PULSAR Zeitschrift eigentlich? Ich beziehe sie schon seit ca. einem Jahr und bin immer wieder begeistert über die Qualität der Autoren und Beiträge in Sachen Heilung und persönliches Wachstum.

     In der April-Ausgabe geht es als zentrales Thema um ‘Geld und Finanzen’ - vor allem der Artikel von Dr. Rüdiger Dahlke ist unheimlich gut. Er war letztes Jahr auch auf dem Kongress, diesmal leider nicht; auf dem PULSAR Website kannst du seinen Artikel anlesen.

     Auf dem Website kannst du auch das ganze Programm des Kongresses sehen, deshalb werde ich hier gar nichts weiter erzählen. Geh einfach mal hin … oder komm auch zum Kongress, wenn du in der Nähe wohnst; ich würde mich freuen, dich kennenzulernen :

Berend

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Mar 28 2009

9 Tipps wie man Veränderungen im Leben am besten meistert

Brücken zwischen Alt und Neu     Ganz schön was los in der Welt.

    Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft meistens, aber ich habe auch Gerüchte gehört, dass es jetzt in absehbarer Zukunft Frühling werden soll. Jedenfalls stellen wir am Sonntag schon mal die Uhren um eine Stunde vor.

     Als wenn das hilft. Aber Zeit ist Geld, wir haben’s eilig … schon aus Prinzip.

     Ich jetzt aber auch. So einen kalten Winter habe ich lange nicht erlebt.

     Die letzte große Veränderung meiner Lebensumstände war ja unser Umzug nach Österreich, nachdem wir als Deutsche 22 Jahre lang in Südafrika gelebt hatten.

     Viel Neues ist jetzt schon zur Routine geworden, anderes noch nicht - nach über zwei Jahren inzwischen. Meine Frau und ich haben diesen Plan aber bewußt entwickelt, sorgfältig durchgeführt und alle Herausforderungen glatt bewältigt.

     Es war einfach - nicht leicht, aber einfach : wir wußten genau, daß wir diesen Wechsel wirklich so wollten und auch über die Bühne bringen konnten. Wir hatten überhaupt keine Zweifel - nie, die ganze Zeit nicht; und durch das Gesetz der Anziehung kam dann auch prompt von allen Seiten Hilfe, die Hürden auf dem Weg entweder zu überwinden oder aus dem Weg zu räumen.

     Und jetzt sind wir in der Übergangsphase vom alten in ein neues Leben - das ist eine ganz besondere Zeit : die Strecke zwischen all dem, was wir zurückgelassen haben und dem, was es neu aufzubauen gilt. Da gibt es doch noch eine Menge Kleinkram.

Zurück nach Hause?

     Zunächst hatten wir gedacht, dass wir einfach ‘nach Hause’ zurück gehen - aber das war ein großer Irrtum. Erstens ist Österreich nicht Deutschland, und zweitens sind beide Länder sind nicht mehr das, was sie vor 22 Jahren mal waren. Nach so langer Zeit sind wir zum zweiten Mal ausgewandert - aus der vertrauten Kultur Südafrikas in ein neues Europa an der Südseite der Alpen.

     Gefällt uns alles, was wir hier vorgefunden haben?

     Nein, nicht alles - manchmal vermissen wir die Weite Afrikas, das bessere Klima, einige Freunde, die liebgewonnene Faszination der großzügigen Fremdartigkeit eines gebeutelten Kontinents. Aber wir haben hier auch vieles wiedergefunden, was wir da unten vermisst haben - die Kultur eben, in der wir aufgewachsen sind : fast alles funktioniert. Der Kleinkram jedenfalls.

     Du hast bestimmt auch schon mal einen großen Wechsel durchgemacht : neuer Job, eigene Firma gründen, Ehe, Kinder, Scheidung, Umzug, Todesfall in der Familie … ob gewollt oder nicht, Wandel kommt in irgendeiner Form früher oder später auf uns alle zu - wer persönlich wachsen will, der muß etwas verändern.

     Wir haben uns jedenfalls ganz schön geändert in all diesen Jahren; Afrika und Europa auch - letztendlich muss ja alles zusammenpassen.

     Aber solche Übergänge werfen viele Fragen auf, stiften Verwirrung und lösen Ängste aus - das hat mich dazu angeregt, hier mal 9 Tipps zu geben, wie man am besten mit Veränderungen im Leben umgeht :

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Feb 27 2009

Steh auf!

Dankbar sein     Manchmal finde ich kleine Videos im Internet, die mich einfach umhauen.

     Hier unten ist wieder so einer; wenn ich sowas sehe werde ich daran erinnert, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein kann für alles, was ich habe.

     Wir haben ja alle unsere Hürden und Hindernisse im Leben und im Beruf, aber es gehört enorm viel Mut dazu, sie ohne Arme und Beine zu überwinden und dabei ein fröhlicher Mensch zu bleiben.

     Wenn du nächstes mal etwas Aufmunterung suchst, weil du am Boden liegst und wieder mal alles schief zu gehen scheint … sieh dir den Video einfach nochmal an und steh wieder auf!

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Feb 06 2009

Tolle Zeiten

Published by Berend under Gefühle, Zeit, Methoden, Inspiration, Deutsch

Sonne     Im Moment ist es so richtig trübe hier in Villach - es ist grau und nieselt. Aber das ist nur das Wetter.

     Am Mittwoch hatten wir strahlenden Sonnenschein und nach den reichlichen Schneefällen an den Tagen davor haben wir einen tollen Spaziergang durch den Wald gemacht.

     Denk du auch mal an eine richtig schöne Zeit in deinem Leben zurück - irgendwann. Wenn du kannst vielleicht sogar an den glücklichsten Moment, den du je erlebt hast.

     Denk an das Gelächter, den Frieden, dein Selbstvertrauen damals - wie leicht alles war; nur vom Gefühl her.

     Erlebe das nochmal; die Einzelheiten brauchst du gar nicht - Leute, Orte, Umstände … nur wie du dich gefühlt hast.

     Gut; sehr gut.

     Wir tanken hier nur etwas Sonne und du sammelst ein paar Bausteine für dieses Wochenende und den Rest deines Lebens.

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