“In Graz beim Kongress warst du? Worum ging es denn?”
“Wie heile ich mich selbst.”
“Bist du denn krank?”
“Körperlich nicht mehr, fast nie - aber ich will es auch nicht werden.”
“Wie soll das denn gehen?”
“Hättest mitkommen sollen.”
Das ist der beste Rat, den ich geben kann, wenn ich gefragt werde.
Für mich war der PULSAR Kongress in Graz eine geballte viertägige Ladung von Vorträgen, Seminaren und Workshops in Sachen Heilung und Persönliches Wachstum … das ist ja dasselbe.
Genauso, wie Krankheiten in die Körperlichkeit gefallene Probleme sind, die wir nicht rechtzeitig erkannt und daher leider nicht schon vorher auf der geistigen Ebene gelöst haben.
Bist du krank?
Ja, genau wie ich … wenn wir Krankheit als Leben außerhalb der natürlichen Harmonie verstehen, als ein Abweichen von der universellen Ordnung und den damit verbundenen Regeln. Und wir alle haben ja so unsere Herausforderungen, die uns eben auffordern, etwas zu ändern, um in den Rahmen dieser Ordnung zurückzukehren.
Von daher sind solche Kongresse tolle Gelegenheiten für einen checkup.
Ist es überraschend, dass ich in Graz am meisten da gelernt habe, wo ich es am wenigsten erwartet hätte? Vielleicht nicht. Wenn man seinen gewohnten Gesichtskreis verläßt und einen Höhepunkt erreicht sieht man Neues, erweitert seinen Horizont und wird immer wieder überrascht von der Aussicht.
Eine Landschaft setzt sich ja immer aus denselben Komponenten zusammen, aber eben immer wieder anders und damit neu. Man entdeckt Facetten, die man vorher nicht beachtet hat, weil man die Gegend aus einer neuen Perspektive sieht. Das kann buchstäblich umwerfend sein. Und gesund ist es.
Wen trifft man da?
Ich habe in Graz ein paar enorm begabte und bewanderte Helfer kennengelernt, die in den richtigen Kreisen zwar bekannt sind, aber nicht so berühmt, wie sie es vielleicht sein sollten … meist weil sie es selbst nicht wollen : sie wissen, dass sie gefunden werden, zur richtigen Zeit von den richtigen Leuten.
Immer wieder wurden wir von den Referenten darauf hingewiesen, wie mutig wir sind, wenn wir uns auch als Besucher in Sachen Esoterik aus dem Fenster lehnen und Farbe bekennen - man schwimmt damit eben nicht mehr im ‘mainstream’, sondern immer noch in weitgehend verrufenen Gewässern und macht sich dadurch zur Zielscheibe sowohl für abwertendes Gespött, wohlmeinende Warnungen und manchmal sogar bösartige Angriffe aus dem Bekanntenkreis und dem kommerziellen Establishment.
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