Archive for the 'Gefühle' Category

May 08 2009

Mach mal Pause …

Published by Berend under LOA Praxis, Gefühle, Freude, Deutsch

Arbeit     Nichts zu tun zu haben macht keinen Spaß, das ist mir langweilig.

     Ich habe eigentlich immer was vor, Leerlauf ist mir irgendwie verdächtig und ich arbeite auch gerne.

     Aber zu viel auf dem Programm zu haben ist auch nicht gesund; ich fühle mich dann jedenfalls gedrängelt und das kann ich gar nicht vertragen.

     Für die meisten von uns ist Arbeitsmoral zum Glück ja noch eine ganz wichtige Sache und wir möchten bis zum Ende des Tages erledigt haben, was wir uns vornehmen. Als 120%ige Deutsche übertreiben wir das gerne; den Schweizern geht es nicht besser, nur hier in Österreich sieht man es etwas gelassener.

     Plagt dich manchmal auch ein Schuldgefühl, wenn du trotz des Berges vor der Nase mal eine Pause zwischendurch machst? Oder abends das Büro verlässt und noch nicht alles geschafft hast? Oft gebe ich mir nicht die Erlaubnis einfach aufzuhören.

     Das alles heißt wohl, dass ich irgendwo tief versteckt glaube, dass ich eine Pause noch nicht verdient, für ein schönes Wochenende noch nicht genug geleistet habe. Ganz schöner Blödsinn.

     Denn ich freue mich auf Pausen und Wochenenden. Wir glauben ja, dass in der Zukunft alles besser ist. Leider ist sie immer gerade ausser Reichweite, die Zukunft - baumelt vor der Nase des Esels wie eine Möhre und lockt ihn vorwärts.

     Aber Nicht-Esel können nur hier und heute leben.

     Da heute Freitag ist überdenke ich nur mal meine Einstellung zu Freizeit, Urlaub und Pausen … zu Ruhe, Erholung, Freude und Spaß : wir gehen ja nicht in eine Zukunft, wir erschaffen sie. Jeder seine eigene.

      Was kann ich am besten jetzt gleich tun, das Früchte in der Zukunft trägt, wenn ich da ankomme?

     Ich mach mal eben Pause.

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Apr 23 2009

A Perfect Day In Cape Town

My Father     Five years ago today, Friday the 23rd of April 2004 was a brilliantly beautiful autumn day in Cape Town - warm, sunny and calm.

     The perfection of the universe was showing off in a spectacular fashion and for most people it must have been difficult to see the other, the darker side of the coin inherent in every aspect of the world we experience.

     For me it wasn’t, because my father passed away on that day, just before his 83rd birthday.

     This was utterly unexpected because my father was visibly enjoying his life - he always liked to be active around the house and garden and had the strength to do a million little things every day.

     That’s what he was doing on Wednesday morning, but that night we had to get him to a hospital in a hurry and the fact that he died not even 48 hours later was difficult to understand.

     To cope with a loss is not easy and for most of us, grieving is how we react to a tragic event - we feel helpless and sink into emptiness and despair, questioning the apparent futility of it all to regain our sanity.

     We think that grief and sorrow are inseparable and believe this process is necessary to overcome the pain, to eventually accept what has happened.

     But what if we knew - without a doubt - that there are no accidents in our intelligent universe?

     That we have to experience loss in order to learn a valuable lesson, that we have something to gain even from catastrophe and death? 

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Feb 27 2009

Steh auf!

Dankbar sein     Manchmal finde ich kleine Videos im Internet, die mich einfach umhauen.

     Hier unten ist wieder so einer; wenn ich sowas sehe werde ich daran erinnert, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein kann für alles, was ich habe.

     Wir haben ja alle unsere Hürden und Hindernisse im Leben und im Beruf, aber es gehört enorm viel Mut dazu, sie ohne Arme und Beine zu überwinden und dabei ein fröhlicher Mensch zu bleiben.

     Wenn du nächstes mal etwas Aufmunterung suchst, weil du am Boden liegst und wieder mal alles schief zu gehen scheint … sieh dir den Video einfach nochmal an und steh wieder auf!

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Feb 10 2009

Ein Traum …

Welle     Wer nicht wach, entschlossen und schnell reagiert wird zu denen gehören, die untergespült werden.

     Die Wachen, Schnellen und Umsichtigen schwimmen der Welle entgegen und begeben sich auf ihren Kamm, noch bevor sie bricht. Sie erhalten damit die Gelegenheit, eine himmlische Ewigkeit auf ihr zu surfen - denn diese Welle ist keine normale Welle.

     Für den, der auf ihren Rücken kommt ist sie ein absoluter Hochgenuss; er wird vollkommen unbeschadet weit über den Strand hinaus getragen; dort muss er allerdings erkennen, dass diese Welle alle unter sich begraben hat, die sie nicht hatten kommen sehen.

     Nach dieser Welle herrscht vollständiges Chaos; die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr.

     Diesen Traum hatte Clemens Kuby am 25. September 2004 und er versetzte ihn in höchste Alarmbereitschaft; drei Monate später wusste er, was ein Tsunami ist.

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Feb 06 2009

Tolle Zeiten

Published by Berend under Gefühle, Zeit, Methoden, Inspiration, Deutsch

Sonne     Im Moment ist es so richtig trübe hier in Villach - es ist grau und nieselt. Aber das ist nur das Wetter.

     Am Mittwoch hatten wir strahlenden Sonnenschein und nach den reichlichen Schneefällen an den Tagen davor haben wir einen tollen Spaziergang durch den Wald gemacht.

     Denk du auch mal an eine richtig schöne Zeit in deinem Leben zurück - irgendwann. Wenn du kannst vielleicht sogar an den glücklichsten Moment, den du je erlebt hast.

     Denk an das Gelächter, den Frieden, dein Selbstvertrauen damals - wie leicht alles war; nur vom Gefühl her.

     Erlebe das nochmal; die Einzelheiten brauchst du gar nicht - Leute, Orte, Umstände … nur wie du dich gefühlt hast.

     Gut; sehr gut.

     Wir tanken hier nur etwas Sonne und du sammelst ein paar Bausteine für dieses Wochenende und den Rest deines Lebens.

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Jan 31 2009

Wann klappt es mit der Verwirklichung deiner Wünsche?

Robin und das Positive Fühlen     Ich habe gerade das Buch Robin und das Positive Fühlen von Bodo Deletz (alias Ella Kensington) gelesen und darin gleich zwei sehr gute ergänzende Erklärungen zum Gesetz der Anziehung gefunden, die häufig missverstanden werden.

     Das erste betrifft direkt das Prinzip der Realitätsgestaltung; das andere ist ein gutes Konzept, um es besser einzusetzen.

     ‘Gleiches zieht Gleiches an’ oder ‘Du erschaffst in deinem Leben, an was du vornehmlich denkst - ob du es willst oder nicht’ : das liest sich immer so einfach und klingt auch sehr plausibel, wird sogar immer mehr als ein wahres Naturprinzip erkannt - aber machen wir uns auch klar, was das genau heisst?

     Da die Natur sehr präzise arbeitet spiegelt sie unser Denken und Handeln genau so in unserem physischen Leben wider, wie wir es einsetzen … und beides ist nur zu häufig ungenau, voller Widersprüche, zum grössten Teil unbewusst und vor allem ungewollt und unkontrolliert.

     Wenn wir es also tatsächlich schaffen, vornehmlich an das du denken, was wir uns wünschen und nicht an das, was wir in unserem Leben nicht haben wollen - was zeigt sich dann in unserer physischen Realität?

  • Die Erfüllung unseres Wunsches? Oder immer mehr Dinge, die den Wunsch vergrössern und erneuern?
  • Rufen unsere Ängste Katastrophen hervor oder mehr Dinge, die uns erneut Angst machen?

     Da ist ein feiner, aber bedeutender Unterschied - denk das mal genau durch:

  • Wenn du etwas ablehnst - führt das dazu, dass es aus deinem Leben verschwindet oder wird das diese Ablehnung bei dir immer wieder neu hervorrufen?
    Richtig, bis du es nicht mehr ablehnst.
  • Und Freude zieht mehr Ereignisse an, über die du dich freuen kannst.
  • Dankbarkeit gestaltet dir mehr Dinge, für die du dankbar bist.

     Du musst also der Natur nur zeigen - durch exaktes, gezieltes Denken und entspechendes Handeln - was dir wichtig ist … dann kriegst du immer mehr davon - ob du es haben willst oder nicht.

Wieso klappt es also oft nicht
mit der Verwirklichung deiner Wünsche?

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Jan 20 2009

2 Hindernisse für die Verwirklichung deiner Wünsche

Spiegel     In Ergänzung zu meinem Artikel Wie sich deine Absichten manifestieren sollte ich vielleicht noch 2 grosse Hindernisse erwähnen, die dir bei der zügigen Verwirklichung deiner Wünsche oft im Weg stehen.

     Beide sind Glaubenssätze, die du vielleicht für wahr hälst :

1. “Ich muss meinen Erfolg teuer bezahlen”

     Wenn du glaubst, dass du dir die Erfüllung eines Wunsches hart erarbeiten und dadurch ein gewisses Mass an Leid in Kauf nehmen musst, bevor dein Wunsch Wirklichkeit werden kann, dann wird es auch so sein. Was du glaubst ist wahr für dich und deine Welt wird dir immer deine Wahrheit widerspiegeln.

     Davon kann ich auch ein Lied singen, mein Leben lang wurde mir ‘harte Arbeit’ im Sinne von ‘Opfer bringen’ als grosse Tugend verkauft; wir fühlen uns ja oft schon schuldig, wenn wir etwas Schönes mühelos und ohne Aufwand erreichen. ‘Politisch korrekt’ ist aber längst nicht immer ‘wahr’, ‘harte Arbeit’ hat nicht zwangsläufig etwas mit ‘Leid’ zu tun.

     Siehe auch meinen kurzen Artikel Verdienst du, was du dir wünschst? dazu.

2. “Ich muss das UNBEDINGT haben”

     Wenn du glaubst, dass es ohne deinen erfüllten Wunsch absolut nicht weitergehen kann und du dich unheimlich anstrengst, ihn zu  verwirklichen, dann schaffst du dir selbst enorme Widerstände.

     Druck erzeugt Gegendruck. Abhängigkeit killt auch die besten Absichten und schürt die Angst : “Wenn das nicht passiert bin ich im Eimer” führt meistens dazu, dass du im Eimer landest.

     Diese verzweifelte Angst löst am Ende aber diese Widerstände auch auf … wenn wir erstmal ganz unten auf dem Boden unseres Fasses kratzen wissen wir endlich, wie das Ende der Fahnenstange aussieht und die Angst davor verschwindet allmählich.

     Das Komische ist, dass sich unser heiss ersehnter Wunsch häufig genau dann erfüllt, wenn wir ihn aufgeben.

     Sobald wir unsere Fixierung auf einen Wunsch oder eine bestimmte Art der Problemlösung aufgeben geht es vorwärts : wie viele Paare versuchen jahrelang, ein Kind zu bekommen und wenn sie irgendwann resigniert zu einer Adoptionsagentur gehen … sind sie plötzlich schwanger!

     Steh dir nicht selbst im Wege - weniger ist oft mehr!

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SiteKist

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Jan 16 2009

Lächeln bitte!

     Dieses Wochenende habe ich einen kleinen Kurzfilm (15 Min, Englisch aber einfach) für euch, der das Gesetz der Anziehung in Aktion zeigt : ‘Validation’ (Bestätigung) - so funktioniert es!

     Sieh ihn dir mal an - er ist lustig und du wirst noch stundenlang guter Laune sein danach :

     Jemand im Forum für das Master Key System wies diese Woche darauf hin - da ist immer was los und ich bin gerne da.

     Viel Spass!

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Jan 09 2009

Wie sich deine Absichten manifestieren

Ferrari Spider     Na, wie stehts mit deinen guten Vorsätzen für dieses Jahr? Hast du mit dem Rauchen aufgehört? Gehst du jetzt ins Fitness-Studio? Nimmt dein neues Geschäft schon Gestalt an? Macht es Spass?

     Ob zu Neujahr oder irgendeinem anderen Zeitpunkt im Leben - fast immer haben wir Absichten, Pläne und Wünsche, die wir verwirklichen wollen; in den seltensten Fällen finden wir sie jedoch so erstrebenswert, dass wir uns gezielt und nachhaltig für ihre physische Umsetzung besonders anstrengen. Meist sind solche Veränderungen ja eher eine unbequeme zusätzliche Belastung und oft müssen wir dafür liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben.

     Dann ist das Scheitern schon vorprogrammiert; wirklich etwas ändern wirst du nur, wenn du absolut musst oder wenn du es wirklich aus ganzem Herzen willst. Verschwende also nicht deine Zeit : wenn du für deine Absichten gefühlsmässig keine ehrliche Begeisterung aufbringen kannst, ändere deine Absichten oder lass es ganz sein.

     Aber nehmen wir mal an, du hast einen tollen Wunsch und möchtest ihn jetzt unbedingt verwirklichen - wie geht das vor sich? Steve Pavlina beschreibt das sehr gut in seinem Artikel ‘How Intentions Manifest’.

     Wie fängt man an?

     Was passiert danach?

     Wie kannst du verfolgen, ob es klappt oder nicht?

Der Prozess von der Absicht bis zur konkreten Manifestierung lässt sich in folgende fünf Abschnitte einteilen :

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Sep 16 2008

Was kommt da auf dich zu?

Was kommt auf dich zu?     Wenn du dich heute auf etwas freust kommt es auf dich zu.

     Wenn du heute vor etwas Angst hast ist es auf dem Weg zu dir.

     Wenn du heute etwas glaubst und erwartest ist es schon ein Teil deines Lebens, auch wenn du es vielleicht morgen erst siehst. Oder übermorgen.

     Die meisten von uns möchten Unerwünschtes aus ihrem Leben ausschliessen, aber das geht ja nicht - wenn wir uns bewusst gegen etwas entscheiden ist es automatisch ein Teil unserer Erfahrung. Ein NEIN in diesem Sinne gibt es nicht.

     Das Gesetz der Anziehung sagt : du bekommst das, woran du denkst - ob es dir gefällt oder nicht. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto schneller und sicherer. Morgen vielleicht. Heute siehst du das, was dich gestern beschäftigt hat.

     Aber man muss ja nicht ausführlich seine Aufmerksamkeit auf etwas richten, was man nicht haben möchte. Zum Glück braucht jeder Gedanke eine ganze Weile, bevor er sich manifestiert.

     Was macht man also am besten?

  • Lebe mit Absicht. Geh’ bis an deine Grenzen. Heute.
  • Hör gut zu, was dir vom Leben angeboten wird. Jetzt.
  • Entscheide dich ohne Reue und übernimm die volle Verantwortung dafür. Am besten gleich.
  • Tu was du gerne tust … was für dich zählt, auch wenn es für andere vielleicht nicht so wichtig ist. Versuch’ mal eben, nur eine Kleinigkeit.
  • Sei möglichst unbekümmert, übe dein Wohlergehen und lach’ mehr. Na los!

     Was da wohl auf dich zukommt? Und auf mich? Morgen.

     Abwarten? Nein, heute ist Dienstag - heute zählt.

     Aber ich frage morgen lieber noch mal nach.

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