Archive for the 'Gefühle' Category

Nov 20 2009

Flaschenpost : 9 verlorene Botschaften

Flaschenpost     Hier sind 9 kurze Botschaften, die bei vielen von uns nicht richtig angekommen sind, als wir noch Kinder waren; das liegt daran, dass sie meistens nur als Flaschenpost abgeschickt wurden, wenn überhaupt.

     Das Fehlen dieser verloren gegangenen Botschaften hat wohl im Kern unsere Grundängste gebildet, mit denen wir heute noch leben. Für Kinder sind sie daher besonders wichtig, aber auch als Erwachsene wollen wir diese Worte ab und zu von anderen hören.

     Als Erwachsene müssen wir diese Botschaften aber erst gezielt abschicken, bevor sie nach dem Gesetz der Resonanz zu uns zurückkehren. Der heutige Weltkindertag ist eine gute Gelegenheit, damit anzufangen.

     Schau sie dir mal an - vielleicht ist ja sogar eine dabei, die du noch nie gekriegt hast :

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Oct 06 2009

Mut zur Angst

Published by Berend under Perspektive, Gefühle, Deutsch

Mut zur Angst     Mut ist ja nicht, wenn man keine Angst hat; Mut ist, wenn man seine Angst überwindet.

     Ein Freund von mir hat ziemliche Höhenangst und ich werde nie vergessen, wie ich mal mit ihm auf einer Aussichts-Plattform oben auf dem Tafelberg in Kapstadt stand.

     Als ich ihn schließlich überredet hatte, mit beiden Händen am Geländer - und ohne nach unten zu sehen - nach vorne an die Brüstung zu kommen und er ganz sicher über dem Abgrund stand war er froh und stolz : “Oh Mann … diese Aussicht ist unbezahlbar!”

     Das hatte ihn viel Überwindung gekostet, aber ohne die Hölle zu kennen können wir auch den Himmel nicht finden. Hier ist übrigens eine schöne Definition :-))

     Ohne Angst können wir gar nicht wissen, was Mut ist !

     Menschen mit spirituellen Neigungen versuchen immer das Licht zu finden; in Wirklichkeit geht es aber darum, Licht und Dunkelheit zusammenzuführen. Wenn wir die Dunkelheit verdrängen, indem wir nichts mit ihr zu tun haben wollen, verstärken wir sie nur - wir dürfen nicht ablehnen, wovor wir Angst haben … wir müssen es einbeziehen.

     Dazu brauchst du Mut.

     Erleuchtung findet dann statt, wenn du nicht mehr zwischen Licht und Dunkelheit wählen musst, zwischen Trauer und Freude, Schuld und Vergebung, Liebe und Hass.

     Nur Mut!

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Sep 18 2009

Sehen lernen - wie ärgerlich!

Published by Berend under Heute, Perspektive, Gefühle, Deutsch

Zwei Frauen sehen lernen     “Ich kriege nie etwas fertig!”

     Ein Freund von mir ist richtig ärgerlich und beschwert sich lauthals über seine Neigung, bei der Arbeit leicht abgelenkt zu werden.

     Davon kann ich auch ein Lied singen : bei mir liegt es daran, dass ich noch vor mir liegende Aufgaben meist viel größer sehe, als sie eigentlich sind.

     “Vielleicht kriegst du nur nie alles fertig”, schlage ich vor. “Nimm dir nicht so viel vor.”

     Er kuckt mich erstaunt an. “Natürlich, das ist es!” Ein Wechsel der Perspektive weckt Verständnis.

     Sehen zu lernen ist eine Kunst; aber man muss noch etwas anderes lernen : nicht zu sehen, was nicht da ist.

     Siehst du nur die alte oder nur die junge Frau auf dem Bild oben links? Sie sind aber beide da.

     Wir machen aus einem Maulwurfs-Hügel manchmal einen Berg - oder meinen Abgründe zu sehen, wo gar keine sind - nur weil wir die Situation aus einem schiefen Blickwinkel betrachten; es hat keinen Zweck sich dann zu ärgern, wenn einem plötzlich die Augen aufgehen :

“Warum habe ich das nicht schon viel früher gesehen?” 

  • Junge Seelen ärgern sich über andere.
  • Alte Seelen ärgern sich über sich selbst.
  • Aber nur weise Seelen ärgern sich gar nicht mehr.

     Nein, ich bin noch nicht weise … aber auf dem Weg dahin; du wohl auch - sieh dir einfach nochmal meine Seite ‘Seelenalter’ an.

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Sep 04 2009

Ungeduld ist eine Angst

Published by Berend under Perspektive, Wünsche, Gefühle, Zeit, Deutsch

Ungeduld ist eine Angst     Die Ungeduld wird nur selten als das erkannt, was sie wirklich ist : eine Angst. Sie ist eine der sieben Grundängste, die uns ständig begleiten - manchmal schmerzhaft präsent, oft unbewusst im Hintergrund, bei einigen prominenter als bei anderen - aber niemals ganz abwesend.

     Ungeduld ist die Angst, etwas zu versäumen und bei mir ist sie noch ziemlich stark ausgeprägt.

     Der Ungeduldige steuert eilig auf seine Ziele zu und möchte alles beschleunigen; das Leben geht ihm zu langsam, da seine Projekte im Kopf längst ihre endgültige Gestalt angenommen haben, aber in der physischen Welt noch nicht fertig ausgebildet sind.

     Wir geben nicht gerne zu, Angst zu haben - aber ungeduldig zu sein gilt in unserem sozialen Umfeld ja nicht als anstößig, im Gegenteil : man kann damit viel erreichen im Leben und Erfolg ist schließlich das goldene Kalb, um das die westliche Welt begeistert ihren irren Tanz aufführt.

     Dem Ungeduldigen selbst ist dieser Erfolg aber nie so ganz beschieden, weil es ihm schwerfällt, sich über das Erreichte zu freuen. Er kommt immer nur halb am Ziel an, weil er ständig erwartet, dass noch etwas Neueres und Besseres passiert.

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May 08 2009

Mach mal Pause …

Published by Berend under LOA Praxis, Gefühle, Freude, Deutsch

Arbeit     Nichts zu tun zu haben macht keinen Spaß, das ist mir langweilig.

     Ich habe eigentlich immer was vor, Leerlauf ist mir irgendwie verdächtig und ich arbeite auch gerne.

     Aber zu viel auf dem Programm zu haben ist auch nicht gesund; ich fühle mich dann jedenfalls gedrängelt und das kann ich gar nicht vertragen.

     Für die meisten von uns ist Arbeitsmoral zum Glück ja noch eine ganz wichtige Sache und wir möchten bis zum Ende des Tages erledigt haben, was wir uns vornehmen. Als 120%ige Deutsche übertreiben wir das gerne; den Schweizern geht es nicht besser, nur hier in Österreich sieht man es etwas gelassener.

     Plagt dich manchmal auch ein Schuldgefühl, wenn du trotz des Berges vor der Nase mal eine Pause zwischendurch machst? Oder abends das Büro verlässt und noch nicht alles geschafft hast? Oft gebe ich mir nicht die Erlaubnis einfach aufzuhören.

     Das alles heißt wohl, dass ich irgendwo tief versteckt glaube, dass ich eine Pause noch nicht verdient, für ein schönes Wochenende noch nicht genug geleistet habe. Ganz schöner Blödsinn.

     Denn ich freue mich auf Pausen und Wochenenden. Wir glauben ja, dass in der Zukunft alles besser ist. Leider ist sie immer gerade ausser Reichweite, die Zukunft - baumelt vor der Nase des Esels wie eine Möhre und lockt ihn vorwärts.

     Aber Nicht-Esel können nur hier und heute leben.

     Da heute Freitag ist überdenke ich nur mal meine Einstellung zu Freizeit, Urlaub und Pausen … zu Ruhe, Erholung, Freude und Spaß : wir gehen ja nicht in eine Zukunft, wir erschaffen sie. Jeder seine eigene.

      Was kann ich am besten jetzt gleich tun, das Früchte in der Zukunft trägt, wenn ich da ankomme?

     Ich mach mal eben Pause.

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Apr 23 2009

A Perfect Day In Cape Town

My Father     Five years ago today, Friday the 23rd of April 2004 was a brilliantly beautiful autumn day in Cape Town - warm, sunny and calm.

     The perfection of the universe was showing off in a spectacular fashion and for most people it must have been difficult to see the other, the darker side of the coin inherent in every aspect of the world we experience.

     For me it wasn’t, because my father passed away on that day, just before his 83rd birthday.

     This was utterly unexpected because my father was visibly enjoying his life - he always liked to be active around the house and garden and had the strength to do a million little things every day.

     That’s what he was doing on Wednesday morning, but that night we had to get him to a hospital in a hurry and the fact that he died not even 48 hours later was difficult to understand.

     To cope with a loss is not easy and for most of us, grieving is how we react to a tragic event - we feel helpless and sink into emptiness and despair, questioning the apparent futility of it all to regain our sanity.

     We think that grief and sorrow are inseparable and believe this process is necessary to overcome the pain, to eventually accept what has happened.

     But what if we knew - without a doubt - that there are no accidents in our intelligent universe?

     That we have to experience loss in order to learn a valuable lesson, that we have something to gain even from catastrophe and death? 

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Feb 27 2009

Steh auf!

Dankbar sein     Manchmal finde ich kleine Videos im Internet, die mich einfach umhauen.

     Hier unten ist wieder so einer; wenn ich sowas sehe werde ich daran erinnert, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein kann für alles, was ich habe.

     Wir haben ja alle unsere Hürden und Hindernisse im Leben und im Beruf, aber es gehört enorm viel Mut dazu, sie ohne Arme und Beine zu überwinden und dabei ein fröhlicher Mensch zu bleiben.

     Wenn du nächstes mal etwas Aufmunterung suchst, weil du am Boden liegst und wieder mal alles schief zu gehen scheint … sieh dir den Video einfach nochmal an und steh wieder auf!

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Feb 10 2009

Ein Traum …

Welle     Wer nicht wach, entschlossen und schnell reagiert wird zu denen gehören, die untergespült werden.

     Die Wachen, Schnellen und Umsichtigen schwimmen der Welle entgegen und begeben sich auf ihren Kamm, noch bevor sie bricht. Sie erhalten damit die Gelegenheit, eine himmlische Ewigkeit auf ihr zu surfen - denn diese Welle ist keine normale Welle.

     Für den, der auf ihren Rücken kommt ist sie ein absoluter Hochgenuss; er wird vollkommen unbeschadet weit über den Strand hinaus getragen; dort muss er allerdings erkennen, dass diese Welle alle unter sich begraben hat, die sie nicht hatten kommen sehen.

     Nach dieser Welle herrscht vollständiges Chaos; die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr.

     Diesen Traum hatte Clemens Kuby am 25. September 2004 und er versetzte ihn in höchste Alarmbereitschaft; drei Monate später wusste er, was ein Tsunami ist.

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Feb 06 2009

Tolle Zeiten

Published by Berend under Gefühle, Zeit, Methoden, Inspiration, Deutsch

Sonne     Im Moment ist es so richtig trübe hier in Villach - es ist grau und nieselt. Aber das ist nur das Wetter.

     Am Mittwoch hatten wir strahlenden Sonnenschein und nach den reichlichen Schneefällen an den Tagen davor haben wir einen tollen Spaziergang durch den Wald gemacht.

     Denk du auch mal an eine richtig schöne Zeit in deinem Leben zurück - irgendwann. Wenn du kannst vielleicht sogar an den glücklichsten Moment, den du je erlebt hast.

     Denk an das Gelächter, den Frieden, dein Selbstvertrauen damals - wie leicht alles war; nur vom Gefühl her.

     Erlebe das nochmal; die Einzelheiten brauchst du gar nicht - Leute, Orte, Umstände … nur wie du dich gefühlt hast.

     Gut; sehr gut.

     Wir tanken hier nur etwas Sonne und du sammelst ein paar Bausteine für dieses Wochenende und den Rest deines Lebens.

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Jan 31 2009

Wann klappt es mit der Verwirklichung deiner Wünsche?

Robin und das Positive Fühlen     Ich habe gerade das Buch Robin und das Positive Fühlen von Bodo Deletz (alias Ella Kensington) gelesen und darin gleich zwei sehr gute ergänzende Erklärungen zum Gesetz der Anziehung gefunden, die häufig missverstanden werden.

     Das erste betrifft direkt das Prinzip der Realitätsgestaltung; das andere ist ein gutes Konzept, um es besser einzusetzen.

     ‘Gleiches zieht Gleiches an’ oder ‘Du erschaffst in deinem Leben, an was du vornehmlich denkst - ob du es willst oder nicht’ : das liest sich immer so einfach und klingt auch sehr plausibel, wird sogar immer mehr als ein wahres Naturprinzip erkannt - aber machen wir uns auch klar, was das genau heisst?

     Da die Natur sehr präzise arbeitet spiegelt sie unser Denken und Handeln genau so in unserem physischen Leben wider, wie wir es einsetzen … und beides ist nur zu häufig ungenau, voller Widersprüche, zum grössten Teil unbewusst und vor allem ungewollt und unkontrolliert.

     Wenn wir es also tatsächlich schaffen, vornehmlich an das du denken, was wir uns wünschen und nicht an das, was wir in unserem Leben nicht haben wollen - was zeigt sich dann in unserer physischen Realität?

  • Die Erfüllung unseres Wunsches? Oder immer mehr Dinge, die den Wunsch vergrössern und erneuern?
  • Rufen unsere Ängste Katastrophen hervor oder mehr Dinge, die uns erneut Angst machen?

     Da ist ein feiner, aber bedeutender Unterschied - denk das mal genau durch:

  • Wenn du etwas ablehnst - führt das dazu, dass es aus deinem Leben verschwindet oder wird das diese Ablehnung bei dir immer wieder neu hervorrufen?
    Richtig, bis du es nicht mehr ablehnst.
  • Und Freude zieht mehr Ereignisse an, über die du dich freuen kannst.
  • Dankbarkeit gestaltet dir mehr Dinge, für die du dankbar bist.

     Du musst also der Natur nur zeigen - durch exaktes, gezieltes Denken und entspechendes Handeln - was dir wichtig ist … dann kriegst du immer mehr davon - ob du es haben willst oder nicht.

Wieso klappt es also oft nicht
mit der Verwirklichung deiner Wünsche?

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