Archive for December, 2008

Dec 19 2008

Frohe Weihnachten

Published by Berend under Quiz, Freude, Deutsch

Frohe Weihnachten      Das Jahr 2008 ist geflogen - aber nicht an mir vorbei. Dies war mein zweites Jahr zurück in Europa und ich habe grosse Fortschritte gemacht - nicht zuletzt auch deshalb, weil ich mich in diesem Blog schriftlich mit Themen auseinandersetzen kann, die mir wichtig sind.

     Ohne dich - einen meiner immer zahlreicher werdenden Leser - wäre das nicht möglich … und ich danke dir dafür : ohne Leser macht mir das Schreiben keinen Spass, ohne Feedback von dir können wir alle nichts lernen, nicht wachsen.

     Am Jahresende ziehe ich immer gerne Bilanz. Das möchte ich auch für den KOMPASS tun und habe deshalb eine kleine Umfrage erstellt, in der du mir schnell und einfach mitteilen kannst, was dir an meinem Blog gefällt und was ich eventuell noch besser machen könnte.

     Ich möchte dich bitten, in der kommenden Weihnachtswoche wirklich mal für fünf Minuten da hinzugehen, ein paar Antworten anzuklicken … und mir gegebenenfalls auch ganz frei in deinen eigenen Worten kurz zu erzählen, was dir persönlich am Herzen liegt.

Betrachte das als dein Weihnachtsgeschenk für mich :
Hier gehts zur Umfrage.

 Schneemann    Ansonsten wünsche ich dir aus dem weissen Villach ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, eine Zeit des inneren Friedens :

Berend Lange

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Dec 16 2008

Bis 2012 und danach - was dir die Zukunft bringt

2012     Jeder wüsste gerne, was ihm die Zukunft bringt - besonders in unseren turbulenten Zeiten um das inzwischen berüchtigte Jahr 2012 herum. Und ich habe gerade über den Maya Kalender eine Antwort gefunden … ein richtiges Aha-Erlebnis!

     Zunächst muss ich euch aber für die ermutigenden Kommentare auf meinen letzten Artikel ‘Was ist es dir wert?’ danken, besonders für Mike’s Kommentar vom 12.12.2008 zu meinem Beitrag ‘2012′ : der hat mich nämlich zu dem Vortrag ‘Der Maya Kalender’ von Ian Lungold bei Google Video geführt (Englisch mit deutschen Untertiteln) und mir zu dieser entscheidenden Einsicht verholfen.

     Ian Lungold bestätigt da zunächst, was Johann Kössner in Klagenfurt erzählt hat : dass die Zeit zyklisch ist und sich bis 2012 enorm beschleunigt. Das liegt nicht so sehr an der Zeit selbst, sondern daran, dass wir immer mehr Ereignisse in immer kürzeren Zeiträumen wahrnehmen, u.a. als Globalisierungseffekt.

     Der individuelle menschliche Verstand kann aber nur maximal 24 Gedanken pro Sekunde verarbeiten, ähnlich wie wir Filme mit 24 Bildern pro Sekunde als flüssigen Bewegungsablauf wahrnehmen.

Zeitlupe

     Hast du z.B. schon mal einen Autounfall gehabt, bei dem du den Ablauf wie in Zeitlupe wahrnimmst? Dabei konzentriert man sich zwangsweise total auf das gefährliche Geschehen und hat subjektiv mehr Zeit um entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen, um möglichst viel Schaden von sich abzuwenden.

     Schon 24 Gedanken pro Sekunde sind nämlich zu viel, um sich auf etwas wirklich Wichtiges zu konzentrieren und optimal zu bearbeiten; die Natur sorgt deshalb dafür, dass man sich in lebensbedrohenden Situationen blitzschnell nach innen wendet und alles Äussere ausgeblendet wird.

     Im alltäglichen Leben verteilt sich unsere Aufmerksamkeit auf so viele Routine-Vorgänge, dass wir uns in Gewohnheiten festfahren und oft gar nicht mehr bemerken, was wir tun. Wann bist du das letzte Mal von der Arbeit nach Hause gefahren und hast hinterher festgestellt, dass du den Weg überhaupt nicht wahrgenommen hast?

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Dec 12 2008

Was ist es dir wert?

Published by Berend under Reichtum, Perspektive, Deutsch

Wert     Diese ganze Woche habe ich versucht, so viel Wert wie möglich zu erschaffen : eine politologische Übersetzung zum Thema ‘Patientenverfügung’ habe ich gemacht, unser neues Computerprogramm haben wir umgebaut und ausgeweitet, Weihnachtsgeschenke hab ich eingekauft, die richtig Freude machen sollen … nur dieser KOMPASS Blog ist zu kurz gekommen.

     Kann man Wert mit dem Bankkonto messen? Ja. Und nein - die Freude, die wir schenken und erfahren sicher nicht, aber die meisten Geschenke kosten eben doch Geld. Gute Produkte und Dienstleistungen auch.

     Für die Übersetzung habe ich eine schöne Rechnung geschrieben -  es war auch eine Menge Arbeit; mit dem SiteKist Webseiten Management System schaffen wir etwas wirklich wert-volles für Leute, die der Welt etwas anzubieten haben und am 18. November habt ihr gemerkt, dass ich mich ernsthaft frage, ob ich mit diesem Blog meinen Lesern eigentlich wirklich helfe.

SiteKist

     Und dann kommt Steve Pavlina mit seinem Artikel ‘How to Create Real Value’ daher und haut genau in meine Kerbe : hoch-wertige und gering-wertige Dinge beschreibt er da, und wie man sie unterscheidet - nämlich dadurch, ob sie wirklich handfeste, greifbare, konkrete Veränderungnen bewirken oder nur höflichen Applaus verursachen, der nach kurzer Zeit verebbt und dann schnell vergessen wird.

     Das ist ihm einfach nicht gut genug, und mir auch nicht.

     Warum stellen wir eigentlich so hohe Ansprüche an uns selbst? Ist das Ehrgeiz? Der hält sich in unserer Familie eigentlich eher in Grenzen. Perfektionismus? Früher mal, heute nicht mehr so. Vielleicht muss das Selbstwertgefühl gefüttert werden.

     Eigentlich will ich diese Welt nur etwas besser hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe; das ist mir wichtig. Sonst kann ich mich auch in einen Hühnerstall setzen und in der Nase bohren.

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Dec 02 2008

2012

Die Maya     Das Ende von 2012 ist nur noch vier Jahre entfernt und inzwischen zum Synonym für das Ende der Welt geworden. Jeder weiss, dass der Maya Kalender dann endet … aber mehr auch nicht.

     Ich bisher auch nicht - also bin ich am Freitag abend im Schneetreiben zu einem Vortrag von Johann Kössner gefahren, der sich wirklich gut damit auskennt.

     Es geht mir ja nicht um das sensations-lüsterne Gerassel diverser Bücher und Filme, die mittlerweile auf dem Markt sind - es wird übrigens gerade wieder ein neuer 2012 mit John Cusack und Danny Glover gedreht.

     Aber ich wollte wissen, was eigentlich an diesem Maya Kalender so interessant und anders ist, dass er die Welt viel mehr beschäftigt als der gebräuchliche Gregorianische Kalender, den wir heute benutzen. Immerhin wusste ich, dass auch für die Maya Zeit nicht nur etwas mit Quantität zu tun hat, sondern auch mit Qualität - ich hatte schon mehrfach darüber geschrieben.

     Auch gute Bücher gibt’s zu dem Thema, wie z.B. Daniel Pinchbeck’s 2012. Die Rückkehr der gefiederten Schlange. Trotzdem hat mich der Vortrag ganz schön umgehauen … mein Weltbild von der Zeit, in der wir leben verändert. Ich werde mich jedenfalls darauf einstellen.

     Wir denken bei der ‘Zeit’ ja immer an etwas Lineares, das sich von einem Punkt aus gleichmässig auf nur einer Ebene über die Gegenwart in die Zukunft bewegt.

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