Oct
31
2007
“Es ist nicht weil etwas schwierig ist, daß wir uns nicht trauen …
… sondern weil wir uns nicht trauen gibt es Dinge, die schwierig sind.”
[Seneca] (4 B.C. - 65 A.D.)
Siehst du den Unterschied? Seneca vertauscht hier Ursache und Wirkung, mit Recht. Er wußte, daß nur unsere Sicht der Dinge Situationen schafft, die wir entweder als schwierig ansehen … oder auch nicht.
Probleme an sich gibt es nämlich gar nicht - es gibt immer nur spezifische Situationen relativ zum Betrachter; der Betrachter entscheidet über die Situation mit seinem Mut sie anzupacken und seinen Fähigkeiten sie zu meistern.
Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Differenz zwischen Situation und Betrachter durch Lernen überwunden wird.
Es ist immer nur unsere Perspektive - was wir denken - die unsere Welt problematisch gestaltet … oder auch nicht : wir erleben, was wir denken. Die Frage nach der Henne und dem Ei stellt sich gar nicht.
Oct
24
2007
Um meine kleine Serie von Beiträgen über das liebe Geld abzuschließen kommt hier ein Link zu vier kurzen Video-Clips mit dem Titel “Die Kraft Gelebter Visionen”, die ich heute morgen im Internet fand.
Ich habe mir zuerst #4 angesehen, aber die Nummern 1, 2 und 3 kann man auf derselben Seite rechts auch anklicken. Sie beschäftigen sich sehr interessant mit unserem Geld-System aus dem Blickwinkel vom Gesetz der Anziehung und dem Film ‘The Secret’.
Auch unsere individuelle Rolle in diesem System und wie wir es zu unserem Vorteil benutzen können wird aus dieser Sicht erläutert - geht einfach mal hier hin und seht euch das an.
Oct
23
2007
“Zeit ist Geld?” Das ist ja gar nicht wahr.
Tatsache ist, daß Zeit viel wertvoller ist als Geld. Das sieht man schon allein daran, daß wir gerne viel mehr Geld ausgeben würden, wenn wir mehr davon hätten.
Zeit dagegen sparen wir, wo immer wir können. Wir erfinden die tollsten Sachen, nur um irgendwas schneller machen zu können - und stellen hinterher oft fest, daß wir mehr Zeit für die Geräte brauchen als für die Erledigung der Aufgabe.
Zeit ist nicht erneuerbar, jeder hat nur 24 Stunden am Tag zur Verfügung und sobald wir sie verbraucht haben sind sie unwieder-bringlich weg. Was bleibt ist nur die Erinnerung an diese Zeit.
Für Geld kriegen wir auch einen Gegenwert, aber überleg dir ganz genau, was du heute mit deiner Zeit machst, damit deine Erinnerungen daran nicht verrosten oder sonstwie auf dem Müll landen.
Weißt du noch, was du gestern gemacht hast?
Oct
20
2007
“Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, um so besser wird sie bezahlt.”
[Mark Twain] (1835-1910)
Mark Twain klopfte ja gern saloppe Sprüche, aber mit diesem war es ihm ernst und er hat immer danach gelebt, an vielen verschiedenen Orten und mit dauernd wechselnden Beschäftigungen.
Sein Motto hier oben klingt zunächst ziemlich eigennützig, und doch ist er als hochgeachteter Mann gestorben, der Millionen von Menschen enorm viel gegeben hat … und durch seine Werke immer noch gibt.
Führte er sein Leben so, weil er meinte, daß andere ihn brauchten? Wollte er ihnen helfen? Ich glaube nicht - er wußte vielmehr, daß die Welt immer im Gleichgewicht ist und nichts braucht, um komplett zu sein - und wenn man das weiß, dann kann man immer das tun, was man möchte - nur weil es Freude macht.
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Oct
17
2007
Frage : Ich würde gern eine Frage stellen, speziell auf das Thema “Geld” bezogen - wie soll man da handeln?
Ich habe nämlich nicht sonderlich viel und weiß auch, dass ich wohl aus irgendeinem Grund denke, daß ich anscheinend nicht mehr Wert bin. Aber wenn ich das zumindest schon mal könnte, also daran glauben und wissen, dass ich es auf jeden Fall verdiene, mehr Geld zur Verfügung haben zu können, was könnte ich da konkret tun?
Durch meinen Mini-Nebenjob verdiene ich nicht sonderlich viel zu meinem Ausbildungsgehalt dazu, ich weiß nicht, was man außer arbeiten, was ich ja schon tue, noch machen kann - um auf den Punkt “handeln” einzugehen.
Anonym Continue Reading »
Oct
15
2007
Nur eine kurze Notiz heute : ich habe übers Wochenende meinen Artikel ‘Beginning Of A Journey’ hochgeladen : man kann ihn auch auf meiner Seite ‘Über Berend Lange’ und unter ‘Links’ als PDF-Datei finden, einsehen und sogar runterladen.
Er ist nicht lang und schildert, wie und warum ich angefangen habe, mich bewußt mit Persönlichem Wachstum zu beschäftigen … und meine Perspektive im Rückblick mehr als ein Jahrzehnt später.
Der Artikel ist allerdings auf Englisch geschrieben - ich habe damals damit den ersten Preis eines Wettbewerbs des südafrikanischen Magazins ODYSSEY gewonnen, wo er auch veröffentlicht wurde.
Ich hoffe, er dient euch als Anregung, mal zurück zu denken und in ein paar Worten als Kommentar im Blog den Anfang eurer eigenen Reise zu schildern - das würde viele interessieren und euch selbst helfen, mit etwas Abstand nachzudenken und Zwischenbilanz zu ziehen.
Oct
12
2007
“Ich nehme gerne Ihren Schweinebraten mit Knödel und Sauerkraut, und ein kleines Bier dazu.”
Die freundliche Kellnerin des Restaurants entschwindet, um das Gewünschte zu holen. Ich esse nun mal gerne - und nach 22 Jahren in Süfafrika schmeckt die österreichische Küche noch viel besser als sie ohnehin schon ist.
Vor einigen Monaten hat allerdings die Hose angefangen, etwas zu kneifen. Alle Hosen komischerweise, und die Gürtel sind auch kürzer geworden.
Bedingt durch den Umzug und Neuanfang in Europa haben wir in der letzten Zeit sehr viel auswärts gegessen und die regionalen Köstlichkeiten in vollen Zügen genossen. Als wir dann wieder einen eigenen Haushalt mit Küche hatten haben wir einfach aus Gewohnheit so weitergemacht.
Mehr als zwei Drittel aller Menschen sind übergewichtig und für viele von ihnen ist Normalgewicht ein Wunschtraum, den sie trotz vieler Versuche nie kennengelernt haben. Ich mußte auch immer sehr aufpassen, nicht zuzunehmen, aber Diäten nützten nichts auf Dauer.
Seit 1997 jedoch hatte ich nie wieder Probleme damit : ich habe mich damals intensiv mit den Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung beschäftigt und schließlich einen einfachen Weg gefunden, mein Körpergewicht in Schuß zu bringen - und zu halten.
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Oct
11
2007
Frage : Ich war auf deiner Seite ‘Das Gesetz der Anziehung’ - dort schreibst du, daß man handeln muss, wenn man etwas möchte. Aktion sei notwendig, da mir die gebratenen Tauben nicht in den Mund fliegen.
Mir ist aber schon aufgefallen, dass man manchmal gar nichts tun sollte, und lieber geduldig und entspannt und ohne Gedanken daran leben sollte, dann gehen die Dinge auch in Erfüllung.
Was meinst du dazu???
Grüße, Sabrina
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Oct
10
2007
“Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.”
[Hermann Hesse] (1877-1962)
Uhps … bist du vielleicht schon da?
Ist schon komisch, daß wir vieles erst zu schätzen wissen, wenn wir es wieder verlieren.
Uns geht es so gut, aber wir nehmen wie selbstverständlich hin, was wir schon haben und kümmern uns meist um das, was uns noch fehlt.
Kein Wunder, daß uns so viel wieder verloren geht.
Ich schreibe mir jeden Abend in meinem Journal fünf Dinge auf, für die ich heute dankbar bin. Kannst du mir hier als Kommentar nur eines nennen, was du wirklich nicht verlieren möchtest?
Mach mal.
Oct
08
2007
“Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.”
[Konfuzius] (551 - 479 v. Chr.)
Wenn du dein Paradies noch nicht gefunden hast, such weiter - auch Montags.
Wachstum ist nicht nur eine Wochenendbeschäftigung - wir müssen ständig bewußt unser Verhalten überprüfen und korrigieren, bis es uns zur täglichen Gewohnheit geworden ist.
Nur so bleiben wir mit uns selbst am Ball.